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Den eigenen Code entwickeln – der Key

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Hast du als Kind manchmal davon geträumt, eine Geheimsprache zu haben, eine Art Code? Vielleicht hast du dir sogar zusammen mit der besten Freundin etwas ähnliches ausgedacht. Eine richtige Geheimsprache hatten meine Freundinnen und ich in der Schule zwar nicht – aber gewisse Codewörter, von denen nur wir die eigentliche Bedeutung kannten.

Damals ging es wohl vor allem darum, sich gefahrenlos über heikle Themen wie Jungs zu unterhalten, aber trotzdem hat das ganze ja noch einen weiteren Effekt: In einem Wort ist alles gesagt. Das spart Zeit und macht Kommunikation effektiver.

Im Grunde funktionieren so auch alle Arten von Abkürzungen und Legenden. Und da das Bullet Journal vor allem effektiv sein sollte, darf genau das natürlich nicht fehlen: Ein eigener Code!

Schau dir gerne auch das Video auf meinem Youtube Kanal dazu an!

Der Key navigiert dich wie eine Legende durch dein Bullet Journal

Er steht ganz am Anfang des Journals und ordnet ein paar einfachen Symbolen verschiedene Bedeutungen zu. So kannst du mit ein paar knappen Symbolen viele Dinge ordnen. Die Legende, die alle deine Symbole und die dazugehörige Bedeutung zusammenfasst, wird auch Key genannt.

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Oben siehst du einen Vorschlag, wie du den Key gestalten könntest. Für eine Aufgabe wird ein Bullet Point gemalt. Das praktische daran ist, dass du aus diesem Punkt weitere Symbole zeichnen kannst, sodass du festhalen kannst, wie du mit der Aufgabe vorankommst.

Machst du ein Kreuz daraus, ist die Aufgabe erledigt. Schaffst du es nicht so schnell wie geplant, die Aufgabe zu erledigen, dann kannst du einen Pfeil daraus malen, der anzeigt, dass du diese Aufgabe mit in den nächsten Monat, die nächste Woche oder den Nächsten Tag nimmst.

Um Notizen zu machen, die weder eine Aufgabe noch ein Termin sind, kannst du einen Spiegelstrich machen. Für Termine eignet sich dann beispielsweise ein kleiner Kreis. Wenn der Termin vorbei ist, könntest du ihn auch abhaken, wenn du möchtest.

In diesem Key ist noch das ! dabei, um anzuzeigen, wenn etwas besonders dringlich ist.

Wie immer gilt: Überlege, was einen Bedürfnissen am besten dient, welche Funktionen oder Bedeutungen von Abkürzungen brauchst du im Alltag?

Das ist aber nur eine Möglichkeit, einen Key anzulegen. Wie immer gilt: Überlege, was einen Bedürfnissen am besten dient, welche Funktionen oder Bedeutungen von Abkürzungen brauchst du im Alltag? Und dann kannst du loslegen und einen eigenen Code entwickeln.

Wir alle verbinden mit verschiedenen Symbolen vielleicht andere Dinge, lass dich also davon leiten, was du intuitiv mit einem Symbol verbindest und nutze es entsprechend. Lass dich nicht irritieren, wenn du das Gefühl hast, alle anderen „Bulletjournaler“ benutzen dieses Symbol anders.

Der Erfinder des Bullet Journal Systems, Ryder Carroll, nutzt beispielsweise einen Stern * für Priorität, aber mir schien das Ausrufezeichen dafür irgendwie passender.

Mit dem Farbcode Kategorien festlegen

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Neben diesem klassischen Key kannst du noch einen anderen Code benutzen: Den Farbcode.

Eigentlich funktioniert er wie der Key mit den Symbolen, nur dass du statt eines Symbols eine bestimmte Farbe nutzt. Einen kleinen Unterschied gibt es vielleicht schon, denn ich finde der Farbcode eignet sich besser für Kategorien, wie Arbeit, Privates, Sport oder Freizeit.Auch hier solltest du dir Gedanken machen, was in deinem Alltag die wichtigsten Kategorien sind.

Ein riesen Vorteil beim Farbcode ist, dass man auf einen Blick erfasst, um welche Kategorie es sich handelt. Der Unterschied verschiedener Farben ist eben kontrastreicher als der Unterschied kleiner Symbole, die alle in der gleichen Farbe gezeichnet sind.

Zwei Nachteile gibt es allerdings beim Farbcode: Er ist aufwändiger in der Nutzung, da du immer die verschieden farbigen Stifte zur Hand haben musst und dass kann im Alltag richtig nerven. Und wenn du wie ich dazu neigst, dein Bullet Journal kreativ zu gestalten, könnte es ein buntes Farbchaos geben, wenn neben der farblichen Gestaltung auch noch ein Farbcode mit Bedeutungen dazu käme.

Wenn du besonders für Geheimsprachen und Codes zu begeistern bist, dann kannst du dich ja auch mal darin versuchen, beide Systeme zu verbinden. Dann wäre ein grüner Punkt eine Aufgabe für die Arbeit und so weiter.

Ist etwas komplizierter, aber ich kann mir vorstellen, dass man sich auch schnell daran gewöhnt und die verschiedenen Kombinationen bald liest, als würde man ein neues Schriftsystem lernen – da macht es schließlich auch irgendwann klick.


Artikel geschrieben von Nicole

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