Bullet Journal Material – Bullet Journal

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VIER einfache Schriften – mit denen die Bullet Journal Gestaltung garantiert gelingt

Im Bullet Journal kann man herrlich gut verschiedene Schriften nutzen. Anstatt nur die normale Handschrift zu verwenden, gestaltet man vor allem Überschriften mit schön verzierten Buchstaben. Handlettering nennt man das ganze auch und es erfreut sich großer Beliebtheit.

Absolut zu recht wie ich finde!

Ich habe für mich vier verschiedene Schriften gefunden, die ich regelmäßig in meinem Bullet Journal einsetze. Dabei hat jede Schrift unterschiedliche Bereiche, in denen ich häufig zu ihr greife und manchmal ist es auch am schönsten, sie zu kombinieren.

Wenn man so richtig ins Handlettering einsteigt, gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten und häufig geht es darum, einen Spruch oder kleinen Text kunstvoll zu gestalten. Bei den Schriften, die ich dir hier vorstellen möchte, ist es mir aber wichtig, dass sie nicht lange und sehr aufwändig gemalt werden müssen, sondern man damit auch im Alltag mal eine Überschrift schreiben kann, ohne gleich Stunden investieren zu müssen.

Ich habe außerdem ein kleines Workbook mit Übungsseiten zu jeder meiner Schriften gemacht, denn ein bisschen Übung kann nicht schaden. Am Anfang habe ich mich noch oft verschrieben, weil ich mich mehr darauf konzentriert habe, wie ich die Buchstaben schreibe, als darauf, ob auch alle richtigen Buchstaben im Wort enthalten sind. Da gab es den ein oder anderen Buchstabensalat und peinlichen Rechtscheibfehler.

Wenn dir meine Schriften gefallen und du das Workbook gerne haben möchtest, kannst du dich kostenlos als Ladies Lounge Member anmelden und dir das Workbook in der Freebie-Bibliothek herunterladen. Dazu einfach auf diesen Banner klicken:

Jetzt aber zu den Schriften selbst. Ich möchte dir jetzt meine 4 Lieblingsschriften vorstellen: Welche Stifte verwende ich? Wo setze ich sie ein und was sind die besonderen Merkmale?

Außerdem habe ich jeder Schrift einen Namen gegeben, der sie ein bisschen beschreibt.

Brushlettering

Zugegeben, diesen Namen habe ich der Schrift NICHT gegeben. Brushlettering ist kaum wegzudenken, wenn man mit verschiedenen Schriften gestaltet, also musste ich es auch unbedingt ausprobieren. Man muss es etwas üben, mit einem Brushpen zu schreiben, aber die Regeln sind eigentlich ganz leicht:

Bei den Linien, die sich nach unten bewegen, drückt man mehr auf, sodass die Linie dicker wird. Die Linien, die man nach oben zieht, malt man mit sehr wenig Druck, sodass eine feine Linie entsteht.

Achte bewusst auf Varianten einzelner Buchstaben, die dir begegnen und merke dir diese oder sammle sie. Diese Varianten bieten dir die Möglichkeit, sehr individuelle Schriften für dich zu "entwerfen". Mein kleines "s" sieht in 3 der hier vorgestelleten Schriften unterschiedlich aus und die vierte hat gar keins, weil sie nur aus Großbuchstaben besteht.

Ich persönlich komme mit Brushpens, die eine Filzstiftspitze haben, nicht so gut zurecht. Da ich noch nicht so geübt bin, franst mir die Spitze bei diesen Stiften schnell aus. Brushpens mit Plastikspitze finde ich leichter zu benutzen, gerade für den Anfang. Ich nutze gerne den Tombow Fudenosuke mit der harten Spitze. Damit habe ich auch die Schriftzüge auf den Bildern gemacht.

Brushlettering benutze ich vor allem für größere Überschriften im Bullet Journal und fast immer schreibe ich damit den Monatsnamen auf eine neue Deckseite. Wenn ich mit einem Brushpen schreibe, sind vor allem das "s" und das "r" sehr auffällig in ihrer Form. Diese Buchstaben habe ich mehrfach in dieser Form gesehen und war begeistert. Häufig gibt es von Buchstaben Varianten, die uns gar nicht so bewusst sind, obwohl wir sie problemlos lesen können, wenn sie uns begegnen.

Kleine Schnörkelschrift

Diese schnörkelige Schrift ist der ersten recht ähnlich. Der größte Unterschied liegt aber daran, dass ich dafür einen normalen Fineliner benutze und die Linien dadurch alle schmal sind. In dieser Schrift verwende ich nur Kleinbuchstaben (auch Minuskeln genannt) und beginne und ende immer mit einem Bogen oder Schnörkel. Auch wenn ich zwei oder mehrere Wörter hintereinander schreibe, verbinde ich sie mit einer geschwungenen Linie.

Die Buchstaben passen fast alle ein eine Kästchenhöhe, nur Buchstaben mit "Längen", wie das t oder p, reichen über diese eine Kästchenhöhe hinaus. Besonders schön wirkt diese Schrift auch, wenn man sie ganz lang zieht, sofern der Platz es gerade zulässt.

Ich nutze diese Schrift häufig für meinen Habittracker, um die Gewohnheiten aufzuschreiben, die ich verfolgen will. Auch für Wochentage in fest angelegten Wochenübersichten habe ich diese Schrift schon genutzt. Da sie schon eine Linie als Anfang und Ende hat, kann man sie wunderbar mit anderen Linien verschmelzen lassen, so wie in der Wochenübersicht oben, bei der die Schrift Teil der Boxen für die einzelnen Tage wird.

Quadratisch-Praktisch

Diese Schrift ist sehr schlicht, vor allem im Vergleich zu den ersten beiden. Ich habe sie quadratisch-praktisch genannt, weil die Buchstaben eher gedrungen und breit sind, also meistens etwa in ein quadratisches Kästchen im Bullet Journal passen. 

Obwohl die Buchstaben von der Form alle Großbuchstaben sind, gibt es dennoch einen Unterschied zwischen Klein- und Großbuchstaben, denn ich schreibe große Buchstaben einfach etwas größer als die restlichen Buchstaben. In dem Wort "Redaktionsplan" oben im Bild kann man das ganz gut sehen. Diese Art von Schriften nennt man übrigens Kapitälchen.

Ich nutze sie eigentlich überall gerne. Für schlichtere Überschriften oder auch kleinere Überschriften, wenn oben auf der Seite schon eine aufwändigere Überschrift steht. Und vor allem kombiniere ich diese Schrift sehr gerne mit der Brushlettering Schrift. Auch das siehst du oben auf dem einen Bild. Ich liebe es, verschiedene Schriften zu kombinieren und dadurch nochmal einen ganz anderen Effekt zu bekommen.

Außerdem erweitert das natürlich die Gestaltungsmöglichkeiten. So muss ich nur 4 Schriften beherrschen, habe aber nicht nur 4 Möglichkeiten, einen Schriftzug im Bullet Journal zu gestalten. Ich achte immer darauf, dass ich eine schnörkelige mit einer schlichten Schrift kombiniere. Sonst sieht das ganze entweder zu überladen aus oder sehr schlicht.

Meine Wochenschrift

Auch meine Wochenschrift ist eher schlicht. Diesen Namen hat sie übrigens bekommen, weil ich sie bisher nur nutze, um Wochentage in der Wochenplanung aufzuschreiben. Entweder in einer fertigen Wochenübersicht die links auf dem Bild oder wie bei der Rapi Logging Methode rechts auf dem Bild, die ich zur Zeit nutze.

Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie so langgezogen ist. Anstatt in ein quadratisches Kästchen zu passen, sind die Buchstaben zwei Kästchen hoch, aber meist nicht breiter als ein Kästchen. Alle Buchstaben sind groß und es gibt keinen Unterschied in der Größe.

Diese Schrift habe ich bisher noch nicht mit einer anderen Kombiniert, aber ich glaube sie würde sehr gut zu der Kleinen Schnörkelschrift passen!

Fazit

Im Bullet Journal kann man sehr gut verschiedene Schriften verwenden, wie wir gesehen haben. Wenn du dein Bullet Journal gerne kreativ gestaltest, dann kann ich dir das nur empfehlen! 

Immerhin besteht das BuJo aus Dingen, die wir aufschreiben: Termine, Aufgaben, Ideen, Gedanken und Notizen. Anstatt alles "nur" mit Zeichnungen und Washitape zu gestalten, ist es da doch viel schöner auch mit dem zu gestalten, das das Bullet Journal im Kern ausmacht: Die Schrift.

Ich finde es auch sehr praktisch, ein paar Schriften zu haben, die man immer wieder verwendet. So wird man darin geübter und verschreibt sich nicht so schnell. Wenn du dir ähnlich wie ich ein kleines Reportoir an verschiedenen Schriften anlegst, achte darauf, dass du genügend Abwechslung zwischen den Schriften hast und sie sich auch mal kombinieren lassen.

Und schließlich: Sei ganz entspannt, wenn du das Gefühl hast, nicht so richtig zu wissen, wie du dir eine Schrift "entwerfen" sollst. Ich habe diese 4 Schriften auch nicht bewusst als meine Bullet Journal Schriften ausgesucht. Mir ist vielmehr aufgefallen, dass ich immer wieder zu diesen Schriften greife und immer wieder dahin zurück komme.

Achte also ein bisschen darauf, dann wirst du das auch für dich herausfinden.

Natürlich darfst du dich auch gerne von meinen Schriften inspirieren lassen. Du bist herzlich eingeladen, kostenlos Ladies Lounge Member zu werden und dir in der Freebie-Bibliothek im Memberbereich das Workbook zu meinen Schriften herunterzuladen.


Artikel geschrieben von Nicole

Notizbuch Guide: Das richtige Notizbuch für DEIN Bullet Journal

Bist du auf der Suche nach einem neuen Bullet Journal, weil dein altes langsam voll wird? Oder möchtest du vielleicht sogar zum ersten Mal mit einem starten und fragst dich jetzt, worauf du beim Notizbuchkauf achten musst? Dann bleibt dran, dazu habe ich jetzt einige einfache Tipps!

Bei mir hat es gerade gepasst, dass ich zum Jahreswechsel auch ein neues Bullet Journal brauchte, also habe ich mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema beschäftigt. Mein jetziges Notizbuch ist ein Leuchtturm 1917, aber obwohl ich damit sehr zufrieden bin, habe ich mich entschieden, mal ein neues auszuprobieren. Vor allem, nachdem ich mir die Fragen selbst beantwortet habe, die ich dir als Leitfaden hier mitgeben möchte.

An der Stelle sei kurz angemerkt, dass ich ein paar Notizbücher getestet habe und darum an der ein oder anderen Stelle auch Notizbücher nennen werde, auf die ein bestimmtes Merkmal zutrifft. Ich werde so oft danach gefragt und die meisten sich sehr dankbar für konkrete Tipps.

Schau dir gerne auch alle Tipps in diesem Video an!

Aber ich arbeite mit keiner der genannten Marken zusammen, habe also alle neutral getestet. Aber gleichzeitig ist die Liste natürlich nicht vollständig. Nutze diesen Artikel einfach als Orientierung und dann schau dich um, was es da draußen noch so gibt ?

Jetzt geht es aber los mit den ersten Tipps:

Format & Bindung

Du wirst feststellen, dass dieser Blogpost nicht nur aus drei kurzen Tipps besteht und das hat einen Grund: Denn beim Notizbuchkauf kann man mehr beachten, als du vielleicht denkst. Natürlich musst du nicht jeden Aspekt berücksichtigen, sondern kannst dir einfach die Dinge raussuchen, die für dich am wichtigsten sind.

Als erstes solltest du dich fragen, welches Format für dich das richtige ist. DinA5 ist ein sehr gängiges Format, das ich auch nutze. Ich finde es hat genau die richtige Mischung aus genug Platz und Handlichkeit. Trotzdem kann es sein, dass du lieber mehr Platz pro Seite haben möchtest und ein größeres Format besser passt. Oder du bist viel unterwegs und möchtest nicht so viel Gewicht mit dir rumschleppen? Dann könnte ein kleineres Format, wie etwa DinA6, für dich passen.

Beachte aber, dass es in einem gängigen Format wie DinA5 deutlich mehr Auswahl gibt als in Sonderformaten. Das könnte sich dann bei den anderen Aspekten zeigen. Auch innerhalb einer Angabe wie A5 gibt es kleinere Unterschiede. Beispielsweise hat das Leuchtturm 1917 ziemlich genau das Format A5, das Moleskine ist etwas schmaler, das Dingbats etwas breiter.

Außerdem musst du entscheiden, ob du ein Hardcover oder ein Softcover haben möchtest. Ich persönlich bevorzuge Hardcover. Ich habe irgendwie das Talent, dass meine Sachen relativ schnell etwas zerschlissen aussehen. Darum fühle ich mich mit einem Hardcover, wo die Seiten besser geschützt sind, einfach wohler.

Papier

Papier ist nicht gleich Papier. Da ich schon mein ganzes Leben male und zeichne, war mir eigentlich vorher schon klar, dass diese Aussage absolut wahr ist. Aber als ich jetzt einige Notizbücher verglichen habe, war ich doch wieder erstaunt, wie fein solche Unterschiede sein können, obwohl es doch alles Notizbuchseiten waren – und nicht ein so offensichtlicher Unterschied wie man bei Aquarellpapier und Druckerpapier erwarten kann.

Was ist also zu beachten? Ich finde der wichtigste Aspekt ist die Papierstärke – also wie dick das Papier ist. Denn je dünner das Papier, desto eher können Stifte durchdrücken und dann scheinen sie unschön auf der anderen Seite durch. Achte dabei auf Grammangaben zum Papier. Als Orientierung: Normales Druckerpapier hat 80g. Auch hier liegt das Leutturm 1917 wieder in der Mitte mit 80g, während das Moleskine etwas dünnere Seiten mit 70g hat. Notizbücher mit etwas dickeren Seiten sind beispielsweise das Scribbles That Matter und das Dingbats mit je 100g und das Lemome mit sogar 125g.

Wenn du das Notizbuch nicht online bestellst, sondern in einem Fachgeschäft vor Ort kaufst, dann kannst du auch darauf achten, wie sich das Papier anfühlt. Ich liebe schön glatte Oberflächen, weil Zeichnungen mit Finelinern darauf noch schöner aussehen. Auch auf die Farbe kannst du achten. Häufig steht auch online in der Beschreibung, ob die Seiten richtig weiß sind oder cremefarben.

Wenn man nur auf das Papier schaut, könnte es so aussehen, als ob Notizbücher mit dünneren Seiten einfach schlechter sind – aber das ist nicht unbedingt der Fall. Denn häufig bringen sie einen entscheidenden Vorteil mit sich, über den wir im nächsten Schritt nachdenken wollen.

Seiten

Häufig achtet man auf alles Mögliche beim Notizbuchkauf, aber nicht so sehr, wie viele Seiten das Buch eigentlich hat. Um ehrlich zu sein: Daran habe ich beim Kauf meines ersten Bullet Journals keinen Gedanken verschwendet. Aber diesmal hat mir genau dieser Punkt einiges Kopfzerbrechen bereitet.

Denn wenn das Buch zu wenige Seiten hat, kommt man damit kein ganzes Jahr hin. Das ist auch der Vorteil der Notizbücher mit dünneren Seiten, denn diese haben meistens auch mehr Blatt. Als Vergleich: Das Leuchtturm 1917 hat 250 Seiten, das Moleskine 240 – damit kommen die meisten gut ein Jahr aus. Das Scribbles That Matter hat 200, Dingbats und Lemome haben etwa 180.

Manche stört der Gedanke vielleicht gar nicht, mitten im Jahr das Notizbuch wechseln zu müssen und nicht ein und das selbe Bullet Journal zu haben, das sie für das ganze Jahr begleitet. Aber ich war lange hin und her gerissen, ob ich lieber etwas dickere Seiten haben möchte – oder ein Bullet Journal, dass das ganze Jahr reicht.

Letztlich habe ich mich für das stärkere Papier entschieden, weil ich mir offenhalten wollte, auch mal unterschiedliche Materialien auszuprobieren – zum Beispiel Aquarellfarben, die zu dünnes Papier schnell wellen, wenn man nicht sehr vorsichtig ist.

Ich habe mich darum entschieden, mit dem Dingbats aus der Earth Collection ins neue Jahr starten. Bei diesem Notizbuch hat mit auch die Oberfläche des Papiers und die Ausstattung seht gut gefallen.

Ausstattung

Und ja, es gibt tatsächlich noch mehr Dinge, die man bedenken kann… Denn es gibt noch einige Extras, die manche Notizbücher haben.

Besonders, wenn du mit einem Inhaltsverzeichnis arbeitest, ist es einfach Gold wert, wenn die Seiten deines Bullet Journals schon vornummeriert sind und du das nicht mehr machen musst. Und dann ist es auch nett, wenn schon ein Index vorgedruckt ist.

Einige Notizbücher haben auch ein Gummiband, mit dem man das Buch „zumachen“ kann. Das ist mir wieder super wichtig – denn wie du weißt, schaffe ich es irgendwie nie, meine Sachen so aussehen zu lassen, als wären sie gerade neu gekauft, obwohl ich sie schon ein paar Monate mit mir rumtrage. Ich hätte zu viel Angst, dass die Seiten in meiner Tasche alle verknicken, wenn dieses Gummiband nicht wäre. Was soll ich sagen: Manchmal sind es die kleinen Dinge…

Dann können Lesezeichenbänder, ein Stifthalter an der Seite oder eine Tasche hinten Im Bullet Journal sehr nützlich sein. Frage dich bei der Ausstattung vor allem, was dir in der alltäglichen Nutzung deines Bullet Journals am meisten weiterhelfen würde.

Frage dich immer, was für dich das wichtigste ist! Es sind nicht immer die Trendnotizbücher am besten, die scheinbar alle Bujo Begeisterten benutzen. Auch der Preis kann bei der Auswahl natürlich ein Rolle spielen. Finde für dich den besten Mittelweg zwischen allen Merkmalen, die dir wichtig sind. Es kann auch sehr helfen, das schriftlich zu machen!


Artikel geschrieben von Nicole

Bullet Journal Zubehör – Was brauchst du für den Anfang?

Du möchtest mit einem Bullet Journal starten? Prima! Jetzt stellt sich nur ganz schnell die Frage, was du dafür eigentlich brauchst. Zumindest ging es mir so, dass ich das ganze total spannend fand, mich aber erstmal gefragt habe, ob ich dafür viel Geld in die Hand nehmen muss?!

Die Antwort darauf lautet definitiv: Nein! Denn du kannst mit jedem beliebigen Notizbuch und einem Stift starten.

Es gibt noch eine ganze Menge, was du verwenden kannst, um dein Bullet Journal nach deinem eigenen Geschmack zu gestalten. In diesem Blogbeitrag konzentriere ich mich aber auf 3 Basics die für den Anfang wichtig sind. Und ein paar Tipps, welches Zubehör dir die Planung vereinfacht, habe ich auch für dich.

Hier kommen auch schon die wichtigsten Dinge und worauf du jeweils achten solltest:

Das Notizbuch

Damit fängt natürlich alles an. Ein Notizbuch zu kaufen klingt erstmal sehr simpel, aber wenn man loszieht, kann einen die Auswahl doch ein bisschen überfordern – kariert, punktiert, liniert, hardcover oder softcover, und dann gibt es noch jede Menge verschiedener Formate.

Für ein Bullet Journal würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, die typische Punktierung zu wählen. Sie bietet eine bessere Orientierung auf der Seite als ein liniertes Layout. Aber gleichzeitig sind die Punkte unauffälliger als die durchgezogenen Linien bei karierten Seiten.

Mach dir auch Gedanken, welche Größe gut zu dir passt. Wenn du viel unterwegs bist und kleine Handtaschen liebst, ist ein Pocket Format für dich wahrscheinlich praktisch. Wenn du aber viel Platz für die Planung haben willst und gerne mehr auf einer Seite unterbringen möchtest, dann suche dir ein größeres Format aus. Ich selbst verwende ein A5 Format. Das hält für mich genau die richtige Mitte (und meistens habe ich Handtaschen, die dafür auch groß genug sind).

Ich empfehle dir außerdem darauf zu achten, dass dir die „Haptik“ des Notizbuches gefällt – wie fühlt sich das Papier für dich an, bleibt das Notizbuch offen auf dem Tisch liegen oder fällt es von selbst immer wieder zu (das kann nerviger sein, als man denkt!), ist das Papier stark genug?

Der Preis kann natürlich auch eine wichtige Rolle spielen. Frage dich hier vor allem, ob du das ganze erst ausprobieren möchtest, dann wäre es nicht so ein „Verlust“, wenn du eine günstigere Variante nimmst, falls du feststellst, dass Bullet Journaling dir doch nicht zusagt. Ich selbst war mir relativ sicher, dass mir das Bullet Journaling gefallen würde, daher habe ich auf etwas mehr Qualität geachtet und etwa 20 Euro für das Notizbuch ausgegeben. Immerhin wird es Erinnerungen für ein ganzes Jahr beherbergen.

Die Stifte

Der wichtigste Stift ist definitiv ein schwarzer Fineliner. Auch wenn ich viele verschiedene Stifte benutze, um Bullet Journal Seiten anzulegen, ist der einfache Fineliner der Stift, mit dem ich täglich arbeite und alles eintrage.

Du solltest darauf achten, dass er in deinem Bullet Journal nicht durchdrückt. Ich selbst arbeite auch gerne mit wasserfesten Finelinern, denn dann kann ich mit Markern oder anderen farbigen Stiften darüber gehen, um beispielsweise etwas hervorzuheben.

Außerdem finde ich es praktisch, neben einem Fineliner für jeden Tag auch noch weitere Stärken zu haben, sodass ich Überschriften größer Schreiben kann und die Schrift etwas dicker ist. Genauso eigenen sich natürlich auch etwas schmalere Fineliner, um kleinere Randnotizen hinzuzufügen oder mehr Text auf eine Seite zu bekommen, die schon etwas voller ist. Ich nutze verschiedene Stärken auch beim Zeichnen, ob für die Umrandung der Wochentage oder Zeichnungen, mit denen ich das Bullet Journal verziere.

Wie schon erwähnt, kann man außerdem noch Marker einsetzen. Das reicht von einfachen Textmarkern, über Filzstifte bis Künstlertuschestiften. Mir gefallen pastellige Farben gut, aber auch mit kräftigeren Farben habe ich schon experimentiert. Für den Start hatte ich mir eine große Packung mit Filzstiften besorgt.

Das bietet den Vorteil, dass man mehr Farbabstufungen hat. So ist es leichter, einen Farbton zu finden, der einem wirklich gefällt. Außerdem kann man so ein Layout ganz in einer Farbfamilie gestalten – wie etwa in Blau – hat aber trotzdem etwas Abwechslung, weil man verschiedene Blautöne einsetzen kann.

Praktische Helfer

Wenn man vor der weißen Seite eines leeren Bullet Journals sitzt, kann das schon etwas beängstigend sein – man möchte sich ja auf keinen Fall verschreiben. Ich glaube, da darf man – gerade zu Beginn – wirklich entspannter sein.

Denn ehrlich gesagt: Es wird passieren! Jedem von uns passiert es hin und wieder, dass er sich verschreibt im Bullet Journal. Das gehört dazu und ist gar nicht so schlimm, immerhin ist das Bullet Journal handmade!

Du siehst, man kann selbst bei diesen einfachen Basics auf einiges achten. Aber lass dich davon nicht abhalten, einfach zu starten – weniger optimierte Materialien tun es auch. Vor allem für den Anfang!

Um dem trotzdem ein bisschen entgegenzuwirken, kann man sich aber mit ein paar ganz einfachen Tools helfen. Dazu gehören vor allem Bleistift, Lineal und Radiergummi. Wenn du alles erst einmal mit einem Bleistift vorschreibst und vorzeichnest, kannst du viel entspannter an die weiße Seite rangehen. Im Zweifelsfall kannst du eben alles wieder wegradieren.

Für den Bleistift empfehle ich dir einen mittleren Härtegrad. Wenn der Bleistift zu hart ist, könnte er in das Papier kratzen, wenn er zu weich ist, kommt zu viel „Farbe“ auf das Papier und könnte verschmieren. Ich benutze gerne Bleistifte in der Stärke 2B.

Beim Radiergummi solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass es keine farbigen „Schlieren“ zieht. Ein weißes eignet sich da vielleicht besser. Ich persönlich benutze sogar ein Knetradiergummi. Das ist tatsächlich von der Konsistenz wie Knete und hinterlässt keine Krümmel, was besonders angenehm ist.

Außerdem kann dir auch ein Lineal dabei helfen, möglichst grade Linien zu ziehen oder Schriftzüge schön mittig auf der Seite zu platzieren (falls du keine Lust hast, die Kästchen abzuzählen).


Artikel geschrieben von Nicole

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