Notizbuch – Bullet Journal

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Bullet Journal set up DEZEMBER – Weihnachtsideen

"Die schönste Zeit im Jahr" darf sich auch voll im Bullet Journal zeigen! Ich genieße die Weihnachtszeit immer sehr und habe mich schon häufiger gefragt, ob ich ohne diese Zeit der Vorfreude, der Lichter und Kerzen und Leckereien überhaupt durch den dunklen Winter kommen würde.... 

Kein Wunder also, dass mein Bullet Journal set up für den Dezember sehr weihnachtlich geworden ist. Außerdem spürt man dem Dezember auch immer ein bisschen ab, dass er der letzte Monat im Jahr ist und bald etwas Neues anbricht! 

Für mich bedeutet das auch ein neues Bullet Journal. Dieses ist pünktlich mit dem Dezember voll geworden! Wenn du auch noch auf der Suche nach dem passenden Notizbuch für dein nächstes Bullet Journal bist, dann lies auch den Artikel mit dem Notizbuch Guide, wo ich dir einige Tipps gebe, wie du DEIN perfektes Bullet Journal findest! 

Schau dir gerne auch das Monats set up als Video auf meinem Youtube Kanal an!


Jetzt aber zum Dezember set up! Ich möchte dir einfach meine Bullet Journal Seiten vorstellen und erzählen, was ich mir dabei gedacht habe. Los geht´s! 

Monatsübersicht

Dieses Layout für die Monatsübersicht benutze ich schon eine ganze Weile. Ich habe einige verschiedene ausprobiert und bin immer wieder bei dieser gelandet. Sie funktioniert für mich einfach am besten. 

Mir gefällt dabei besonders, dass man die einzelnen Wochen auf einen Blick sieht. Denn häufig überlege ich mir, was für die kommende Woche ansteht. Gleichzeitig bieten die Kästchen aber auch genügend Platz, um die wichtigsten Termine einzutragen. 

Zum Motiv für diesen Monat gibt es sogar eine kleine Geschichte: Denn als ich im November 2017 meinen ersten Monat in einem Bullet Journal anlegte, waren diese Tannenzweige mein Motiv. Damit fing also alles an. Mir gefiel der Gedanke so gut, dieses Motiv jetzt wieder aufzugreifen und damit einen schönen Abschluss für dieses Bullet Journal zu finden.

Aber natürlich wollte ich nicht einfach nur das Layout wiederholen und für den Dezember durfte es ja auch etwas weihnachtlicher sein. Also habe ich alles mit diesen Weihnachtskugeln ergänzt - unc ich finde, es passt wirklich gut!

Habit Tracker & Blogplan

An meinem Habit Tracker Layout hat sich die letzten Monate auch nicht mehr sehr viel geändert. Aber ich korrigiere immer mal, WAS ich tracke. Ich denke zu oft sollte man da nicht hin und her wechseln, denn es geht ja darum, Gewohnheiten zu etablieren.

Aber manchmal stellt man fest, dass manche Dinge sich nicht gut tracken lassen oder dass sie gar nicht mehr so wichtig sind, wie man einen Monat vorher noch dachte. Diesen Monat bin ich mir bei der Auswahl sehr sicher, dass sie sinnvoll ist. 

Da ich komplett von Zuhause aus arbeite, muss ich dringend an Strukturen arbeiten - oder besser gesagt mit erstmal überhaupt welche schaffen. Ein einheitlicher Schlafrhyrthmus kann da schonmal helfen. Außerdem sollte ich darauf achten, dass ich mich bei dem trüben Wetter nicht nur im Haus verkrieche - selbst wenn es trüb ist: Frische Luft tut doch gut und vertreibt den Winterblues.

Auf der anderen Seite habe ich einen Redaktionsplan angelegt. Der ist vor allem für den Blog, denn das möchte ich wieder regelmäßig schaffen! In den letzten Monaten ist der Blog auf jeden Fall zu kurz gekommen und ich kann es schon gar nicht abwarten, die ganzen Ideen umzusetzen, die sich in der Zeit angesammelt haben. 

Der Adventskalender

Die Weihnachtszeit ist auch immer wieder die Zeit für Adventskalender. Und es ist eine Zeit, in der man sich gerne Zeit nehmen möchte für die vielen kleinen und großen schönen Dinge: Über den Weihnachtsmarkt schlendern, Glühwein trinken, es sich mit einem guten Buch und einer Tasse Tee gemütlich machen und dabei jede Menge Plätzchen vernaschen. 

So oder so ähnlich stellen wir uns die Weihnachtszeit oft vor. Aber mal ehrlich...

Häufig sieht es doch ganz anders aus und ehe wir uns versehen haben wir schon den 27. Dezember und fragen uns, was aus unseren ganzen Vorhaben für die Weihnachtszeit geworden ist. Natürlich gibt es auch eine Menge zu tun, aber auch wenn es schön ist, den Liebsten an Weihnachten etwas wirklich tolles zu schenken und dafür ein paar Stunden in den Wochen davor zu opfern, sollte man sich trotzdem Zeit für sich selbst nehmen.

Das ist nicht sofort egoistisch, sondern auch mal okay. Außerdem müssen die Dinge, für die man sich gerne Zeit nehmen möchte, nicht immer Dinge sein, die nur uns eine Freude machen. Es lohnt sich also darauf zu achten, sich diese Zeiten wirklich zu gönnen - und hier kommt der Bullet Journal Adventskalender ins Spiel!

Wie du siehst, hat der Weihnachtsbaum im Layout 24 Kugeln und darunter sind 24 freie Felder, in die man etwas eintragen kann. Schreibe in die Felder alles, was du gerne machen würdest. Und wann immer du im Advent etwas von diesen Dingen machst, kannst du die Kugel mit der entsprechenden Nummer ausmalen. 

Wenn dir nicht 24 verschiedene Dinge einfallen, kannst du auch Dinge mehrfach nehmen. Bei mir kommen in diesem Layout beispielsweise "Heiße Schokolade trinken" und "Baden gehen" 2 oder 3 mal vor... 

Letztes Jahr hat mir dieses Layout bereits sehr dabei geholfen, die Weihnachtszeit mehr zu genießen und mir Auszeiten zu gönnen. Ich bin mir sicher: Das wird auch dieses mal wieder so sein! 

Also: Auf bunte Weihnachtsbäume an Weihnachten! 

Geschenke & Post

Diese ganz schlichten Seiten sind auch ein extra "Weihnachtslayout". Denn wann sonst im Jahr macht man sich so viele Gedanken und unterschiedliche Geschenke, die man besorgen oder machen möchte? 

Ich kann sehr nachvollziehen, dass viele inzwischen das Gefühl haben, es gehe bei Weihnachten viel zu sehr um das Thema Geschenke. Ich kann da sogar zustimmen. Aber gleichzeitig denke ich: Das haben wir doch selbst in der Hand! 

Und der eigentliche Gedanke, die Liebsten zu beschenken ist doch etwas wundervolles. Vor allem, wenn es persönliche Geschenke sind. Das muss nicht immer etwas selbstgemachtes sein, sondern kann genauso gut etwas gekauftes sein, das wiederspiegelt, wie gut man den anderen kennt. 

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, lieber mehr Leuten einen kleinen Gruß zukommen zu lassen, eine Kleinigkeit, die sagt "Ich denke an dich, du bist mir wichtig", als viel Energie für große Geschenke zu verbrauchen, von denen man denkt man "müsste sie machen". 

Solche "Kleinigkeiten" können auch einfach eine Karte sein, die man verschickt. Oder ein paar Plätzchen. Darum habe ich mir für dieses Layout gleich zwei Seiten genommen, denn dort kann ich alle Namen, Adressen und Ideen sammeln.  

Wochenübersicht

Eigentlich habe ich schon seit Monaten nicht mehr mit einer komplett angelegten Wochenübersicht gearbeitet. Aber im November habe ich es nochmal ausprobiert - einfach weil es sich bei dem Motiv mit den Kaffeerändern so sehr angeboten hat. Und weil ich schon immer eine Wochenübersicht mit Kreisen ausprobieren wollte. 

Was soll ich sagen? Bei Weihnachtskugeln als Motiv im Dezember... 

Ich muss aber gestehen, dass ich dieses Layout nicht nur super schön finde, sondern es auch zum planen besser war, als erwartet. Die letzten Monate habe ich mit der Rapid Logging Mehtode von Tag zu Tag geplant. Mir war es wichtig, VIEL Platz für To-Dos zu haben. 

Aber eigentlich schaffe ich eh nicht mehr Aufgaben, als in so eine Kugel passen... mal schauen, vielleicht fange ich jetzt an, wieder regelmäßig solche Wochenübersichten zu nutzen. 

Notizbuch Guide: Das richtige Notizbuch für DEIN Bullet Journal

Bist du auf der Suche nach einem neuen Bullet Journal, weil dein altes langsam voll wird? Oder möchtest du vielleicht sogar zum ersten Mal mit einem starten und fragst dich jetzt, worauf du beim Notizbuchkauf achten musst? Dann bleibt dran, dazu habe ich jetzt einige einfache Tipps!

Bei mir hat es gerade gepasst, dass ich zum Jahreswechsel auch ein neues Bullet Journal brauchte, also habe ich mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema beschäftigt. Mein jetziges Notizbuch ist ein Leuchtturm 1917, aber obwohl ich damit sehr zufrieden bin, habe ich mich entschieden, mal ein neues auszuprobieren. Vor allem, nachdem ich mir die Fragen selbst beantwortet habe, die ich dir als Leitfaden hier mitgeben möchte.

An der Stelle sei kurz angemerkt, dass ich ein paar Notizbücher getestet habe und darum an der ein oder anderen Stelle auch Notizbücher nennen werde, auf die ein bestimmtes Merkmal zutrifft. Ich werde so oft danach gefragt und die meisten sich sehr dankbar für konkrete Tipps.

Schau dir gerne auch alle Tipps in diesem Video an!

Aber ich arbeite mit keiner der genannten Marken zusammen, habe also alle neutral getestet. Aber gleichzeitig ist die Liste natürlich nicht vollständig. Nutze diesen Artikel einfach als Orientierung und dann schau dich um, was es da draußen noch so gibt ?

Jetzt geht es aber los mit den ersten Tipps:

Format & Bindung

Du wirst feststellen, dass dieser Blogpost nicht nur aus drei kurzen Tipps besteht und das hat einen Grund: Denn beim Notizbuchkauf kann man mehr beachten, als du vielleicht denkst. Natürlich musst du nicht jeden Aspekt berücksichtigen, sondern kannst dir einfach die Dinge raussuchen, die für dich am wichtigsten sind.

Als erstes solltest du dich fragen, welches Format für dich das richtige ist. DinA5 ist ein sehr gängiges Format, das ich auch nutze. Ich finde es hat genau die richtige Mischung aus genug Platz und Handlichkeit. Trotzdem kann es sein, dass du lieber mehr Platz pro Seite haben möchtest und ein größeres Format besser passt. Oder du bist viel unterwegs und möchtest nicht so viel Gewicht mit dir rumschleppen? Dann könnte ein kleineres Format, wie etwa DinA6, für dich passen.

Beachte aber, dass es in einem gängigen Format wie DinA5 deutlich mehr Auswahl gibt als in Sonderformaten. Das könnte sich dann bei den anderen Aspekten zeigen. Auch innerhalb einer Angabe wie A5 gibt es kleinere Unterschiede. Beispielsweise hat das Leuchtturm 1917 ziemlich genau das Format A5, das Moleskine ist etwas schmaler, das Dingbats etwas breiter.

Außerdem musst du entscheiden, ob du ein Hardcover oder ein Softcover haben möchtest. Ich persönlich bevorzuge Hardcover. Ich habe irgendwie das Talent, dass meine Sachen relativ schnell etwas zerschlissen aussehen. Darum fühle ich mich mit einem Hardcover, wo die Seiten besser geschützt sind, einfach wohler.

Papier

Papier ist nicht gleich Papier. Da ich schon mein ganzes Leben male und zeichne, war mir eigentlich vorher schon klar, dass diese Aussage absolut wahr ist. Aber als ich jetzt einige Notizbücher verglichen habe, war ich doch wieder erstaunt, wie fein solche Unterschiede sein können, obwohl es doch alles Notizbuchseiten waren – und nicht ein so offensichtlicher Unterschied wie man bei Aquarellpapier und Druckerpapier erwarten kann.

Was ist also zu beachten? Ich finde der wichtigste Aspekt ist die Papierstärke – also wie dick das Papier ist. Denn je dünner das Papier, desto eher können Stifte durchdrücken und dann scheinen sie unschön auf der anderen Seite durch. Achte dabei auf Grammangaben zum Papier. Als Orientierung: Normales Druckerpapier hat 80g. Auch hier liegt das Leutturm 1917 wieder in der Mitte mit 80g, während das Moleskine etwas dünnere Seiten mit 70g hat. Notizbücher mit etwas dickeren Seiten sind beispielsweise das Scribbles That Matter und das Dingbats mit je 100g und das Lemome mit sogar 125g.

Wenn du das Notizbuch nicht online bestellst, sondern in einem Fachgeschäft vor Ort kaufst, dann kannst du auch darauf achten, wie sich das Papier anfühlt. Ich liebe schön glatte Oberflächen, weil Zeichnungen mit Finelinern darauf noch schöner aussehen. Auch auf die Farbe kannst du achten. Häufig steht auch online in der Beschreibung, ob die Seiten richtig weiß sind oder cremefarben.

Wenn man nur auf das Papier schaut, könnte es so aussehen, als ob Notizbücher mit dünneren Seiten einfach schlechter sind – aber das ist nicht unbedingt der Fall. Denn häufig bringen sie einen entscheidenden Vorteil mit sich, über den wir im nächsten Schritt nachdenken wollen.

Seiten

Häufig achtet man auf alles Mögliche beim Notizbuchkauf, aber nicht so sehr, wie viele Seiten das Buch eigentlich hat. Um ehrlich zu sein: Daran habe ich beim Kauf meines ersten Bullet Journals keinen Gedanken verschwendet. Aber diesmal hat mir genau dieser Punkt einiges Kopfzerbrechen bereitet.

Denn wenn das Buch zu wenige Seiten hat, kommt man damit kein ganzes Jahr hin. Das ist auch der Vorteil der Notizbücher mit dünneren Seiten, denn diese haben meistens auch mehr Blatt. Als Vergleich: Das Leuchtturm 1917 hat 250 Seiten, das Moleskine 240 – damit kommen die meisten gut ein Jahr aus. Das Scribbles That Matter hat 200, Dingbats und Lemome haben etwa 180.

Manche stört der Gedanke vielleicht gar nicht, mitten im Jahr das Notizbuch wechseln zu müssen und nicht ein und das selbe Bullet Journal zu haben, das sie für das ganze Jahr begleitet. Aber ich war lange hin und her gerissen, ob ich lieber etwas dickere Seiten haben möchte – oder ein Bullet Journal, dass das ganze Jahr reicht.

Letztlich habe ich mich für das stärkere Papier entschieden, weil ich mir offenhalten wollte, auch mal unterschiedliche Materialien auszuprobieren – zum Beispiel Aquarellfarben, die zu dünnes Papier schnell wellen, wenn man nicht sehr vorsichtig ist.

Ich habe mich darum entschieden, mit dem Dingbats aus der Earth Collection ins neue Jahr starten. Bei diesem Notizbuch hat mit auch die Oberfläche des Papiers und die Ausstattung seht gut gefallen.

Ausstattung

Und ja, es gibt tatsächlich noch mehr Dinge, die man bedenken kann… Denn es gibt noch einige Extras, die manche Notizbücher haben.

Besonders, wenn du mit einem Inhaltsverzeichnis arbeitest, ist es einfach Gold wert, wenn die Seiten deines Bullet Journals schon vornummeriert sind und du das nicht mehr machen musst. Und dann ist es auch nett, wenn schon ein Index vorgedruckt ist.

Einige Notizbücher haben auch ein Gummiband, mit dem man das Buch „zumachen“ kann. Das ist mir wieder super wichtig – denn wie du weißt, schaffe ich es irgendwie nie, meine Sachen so aussehen zu lassen, als wären sie gerade neu gekauft, obwohl ich sie schon ein paar Monate mit mir rumtrage. Ich hätte zu viel Angst, dass die Seiten in meiner Tasche alle verknicken, wenn dieses Gummiband nicht wäre. Was soll ich sagen: Manchmal sind es die kleinen Dinge…

Dann können Lesezeichenbänder, ein Stifthalter an der Seite oder eine Tasche hinten Im Bullet Journal sehr nützlich sein. Frage dich bei der Ausstattung vor allem, was dir in der alltäglichen Nutzung deines Bullet Journals am meisten weiterhelfen würde.

Frage dich immer, was für dich das wichtigste ist! Es sind nicht immer die Trendnotizbücher am besten, die scheinbar alle Bujo Begeisterten benutzen. Auch der Preis kann bei der Auswahl natürlich ein Rolle spielen. Finde für dich den besten Mittelweg zwischen allen Merkmalen, die dir wichtig sind. Es kann auch sehr helfen, das schriftlich zu machen!


Artikel geschrieben von Nicole

Wochenübersichten – 5 Layout Ideen

In der Wochenübersicht - auch weekly spread genannt - geht es an die Detailplanung im Bullet Journal. Es ist Platz für all die Termine und genauen To-Do-Listen für jeden Tag. Dabei gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich für ein Layout entscheidet, denn jedes Layout hat bestimmte Stärken. 

Auf meinem Youtube Kanal findest du auch Video-Anleitungen für Wochenübersichten!

Aber natürlich kannst du auch hier jede Menge austesten. Das würde ich dir dringend raten, denn so findest du über die Zeit heraus, welches Layout du wann am besten einsetzen kannst.

Um das passende Layout für dich zu finden, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Habe ich diese Woche mehr Termine oder mehr To-Do´s?
  • Möchte ich lieber eine To-Do-Liste für die ganze Woche oder für jeden Tag eine? Oder will ich gar keine?
  • Möchte ich noch andere Elemente in die Wochenplanung aufnehmen, wie ein Essensplan, eine Einkaufsliste oder Platz für allgemeine Notizen?
  • Wie viel Zeit habe ich, um meine neue Woche anzulegen?

Diese Fragen können von Woche zu Woche andere Antworten haben. Das ist aber gar kein Problem. Je mehr du ausgetestet hast, desto größer ist deine Auswahl an Layouts und du kannst für jede Woche das passende wählen.

Ich möchte dir heute 5 Layouts vorstellen, mit denen ich schon geplant habe, sodass du frische Ideen bekommst und gleich sehen kannst, welches Layout für dich gerade passt, wenn du die oben stehenden Fragen beantwortet hast.

Starten wir gleich mit Layout Nr. 1!

Keine Termine mehr durcheinander bringen!

Diese Layout ist besonders geeignet, wenn du viele Termine hast. Für Montag bis Samstag bietet es die Möglichkeit Termine für vormittags, nachmittags und abends einzutragen. Das sind die drei Bereiche direkt unter dem Namen des Wochentags, die durch gestrichelte Linien abgetrennt sind.

In dem Feld darunter (das mit durchgezogener Linien abgetrennt ist), hast du auch noch Platz. um für jeden Tag eine kleine To-Do-Liste zu schreiben. Hier gibt es also keine allgemeine für die ganze Woche, sondern kurze Listen für jeden Tag.

Da nur 6 Tage so nebeneinander passen, ist der Sonntag ganz anders vom Layout. Für viele ist er ein freier Tag und daher reicht eine solche Fläche dafür aus.

Außerdem ist auf der anderen Seite noch Platz für allgemeine Notizen. Du könntest aber auch gut einen Essensplan dort anlegen. Da das Layout der Box wie beim Sonntag auch quer ist, eignet sich dieser Platz allerdings weniger für Listen.

Viel Platz für Extras

Dieses Layout hat einen ganz klaren Fokus auf Extras, die weniger die Planung der einzelnen Tage im Blick haben, als vielmehr die ganze Woche betreffen. Dafür fällt der Platz für die Wochentage deutlich kleiner aus.

Wenn du nicht viele Termine hast und vielleicht gerade an einem Projekt arbeitest, das diese Woche wichtig ist, dann könnte diese Übersicht für dich perfekt passen. Die Extras können auch einzelne Arbeitsschritte oder Teile eines Projekts beschreiben, die du dann abhaken kannst.

Wenn am Wochenende beispielsweise eine große Geburtstagsparty oder Familienfeier ansteht, für die du einiges vorbereiten musst, dann könntest du gut eine allgemeine Einkaufsliste zum abhaken, eine To-Do-Liste für die ganze Woche und Platz für Notizen und wichtige Gedanken zur Feier gebrauchen.

Gleichmäßige Planung für jeden Tag

Mit dieser Übersicht habe ich selbst schon sehr oft gearbeitet. Bei ihr sind im Gegensatz zum ersten Beispiel alle Tage gleich groß und bieten viel Platz. Ich habe den kleineren Teil der Box für To-Do´s und den großeren für die restliche Planung verwendet. Aber du könntest auch eine andere Aufteilung wählen. Beispielsweise in Termine und Aufgaben für die Arbeit und solche, die Privat sind.

Der Strich, der die Boxen in zwei Teile teilt kann aber auch weggelassen werden. Wenn du kein Fan von To-Do-Listen bist und diese in deiner Alltagsplanung keine Rolle spielen, passt dieses Layout vielleicht gut.

Ein weiterer Vorteil - und wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum ich dieses Layout häufig verwendet habe - ist, dass es sehr schnell angelegt ist. Die Boxen sind schnell gezeichnet, dann noch schnell die Wochentage kennzeichnen und du kannst mit der Planung loslegen!

Wenn es mal schnell gehen muss...

Dieses Layout ist mein absolutes Ich-habe-für-mehr-gerade-keine-Zeit-Layout!

Die Boxen für die einzelnen Tage habe ich gar nicht abgezählt, sie sind nicht gleichmäßig groß und dürfen auch einfach mal richtig unperfekt sein.

Trotzdem bietet auch dieses Layout noch ein paar mehr Vorteile. So kann man die unterschiedlichen Größen der Boxen nutzen, um Tage für die man mehr Platz braucht direkt größer anzulegen, was in den anderen Layouts nicht so gut funktionieren würde.

Außerdem bietet auch diese Übersicht die Möglichkeit noch das ein oder andere Extra einzufügen. Da in den einzelnen Tagen nicht viel Platz für To-Do´s ist, habe ich mich hier für eine Wochen-To-Do-Liste entschieden und habe dann noch einen Essensplan gewählt.

Königin der To-Do´s

Hast du in einer Woche richtig viele To-Do´s, die du im Auge behalten musst, dann ist dieses Layout sehr empfehlenswert. Denn darin stehen die täglichen To-Do-Listen klar im Vordergrund.

Dafür sind die einzelnen Tage nicht in Zeitabschnitte unterteilt und die sonstige Tagesplanung hat nicht ganz so viel Platz. Leider ist es auch etwas zeitaufwändiger, die ganzen Linien für die To-Do-Listen zu zeichnen. Aber wenn du nicht so unter Zeitdruck stehst und Spaß am zeichnen hast, dann brauchst du nur ein kleines bisschen Ausdauer =)

Falls es dir aber zu Aufwändig ist, all die Linien zu zeichnen, dann kannst du sie auch weglassen, denn die kleinen Kreise zum abhaken der To-Do´s geben eine Orientierung zum schreiben.

Starte mit einem guten Plan in die neue Woche!

Ich hoffe diese Layout Ideen haben dir schon weitergeholfen. Ich möchte dir aber gerne noch ein paar Tipps mitgeben.

Ich merke selbst, wie viel produktiver ich bin, wenn ich mir klare Pläne mache und Ziele setze. Das gilt nicht nur für die Monatsplanung, sondern auch für die einzelnen Wochen und Tage.

Nimm dir beispielsweise am Sonntag Zeit, um die neue Woche anzulegen und zu planen. Je mehr du dir dafür Zeit nimmst, desto mehr Zeit sparst du im Alltag, denn du hast einen genauen Fahrplan, der dir dabei hilft, nicht ständig rechts und links "abzubiegen", wo Ablenkungen warten.

Wenn du mehr Zeit und Ruhe für deine Planung hast, dann fällt es dir bestimmt auch leichter, ein bestimmtes Layout zu wählen, weil du dir mehr Gedanken darüber gemacht hast, was in der Woche ansteht und wie du die Fragen vom Anfang des Artikels für diese Woche beantworten würdest.

Richte dir eine feste Zeit für deine Wochenplanung ein - z.B. am Sonntag oder Montag Morgen. Dann stelle dir für jede neue Woche die oben genannten Fragen, um das passende Layout zu finden.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps weiterhelfen und dich inspirieren. Stelle mir deine Fragen gerne in den Kommentaren. Wenn du außerdem noch regelmäßige Tipps rund um das Thema Bullet Journaling der Mail bekommen möchtest, darfst du dich gerne kostenlos als Ladies Lounge Member anmelden. Darin enthalten ist mein Newsletter und der Zugang zur Freebie-Bibliothek.


Artikel geschrieben von Nicole

Bullet Journal set up MAI

Jetzt haben wir schon den 1. Mai!

Ich liebe es inzwischen, den 1. eines Monats zu haben. Für mich heißt das, etwas neues in Angriff zu nehmen. Ich liebe dieses Gefühl, in einen neuen Monat im Bullet Journal "einzuziehen" - ja so fühlt es sich fast an. Da ich für die Youtube Videos meistens schon mindestens eine Woche früher die Seiten für den neuen Monat anlege, kann ich es dann oft kaum erwarten, sie auch zu benutzen.

Gerade heute, an einem Feiertag, kann man sich richtig schön Zeit nehmen, um sich Gedanken über den kommenden Monat zu machen und alle Termin eintragen, die man schon hat für den Monat. Es ist so wertvoll, sich diese Zeit zu nehmen und bewusst darüber nachzudenken, was das wesentliche für den Monat ist, was die wichtigsten Ziele sind und was man erreichen möchte.

Ich möchte heute mit euch mein set up für den Mai teilen. Oft finden wir ja Inspiration, wenn wir schauen, wie andere an Dinge herangehen. Darum möchte ich gerne jeden neuen Monat hier mit euch teilen. So könnt ihr auch sehen, wie sich manches verändert und wie sich bei mir Dinge durchsetzen, die einfach wunderbar funktionieren und so bleiben dürfen, wie sie sind.

Schau dir gerne auch das Monats set up als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Eine Deckseite für einen neuen Monat braucht man natürlich nicht zwingend. Mir macht es einfach Spaß, sie zu gestalten und es verstärkt bei mir noch das Gefühl, dass etwas neues beginnt.

Außerdem kann ich mich hier mit meinem Motiv für den Monat richtig austoben. Für jeden neuen Monat überlege ich mir ein Motiv und damit auch spezielle Farben, die sich durch das ganze Layout für den Monat durchziehen. Das hat den Vorteil, dass ich beim durchblättern des Bujos schnell sehe, wo die einzelnen Monate sind. Und es wird so nie langweilig. Es gibt immer Abwechslung!

Nimm dir die Zeit, bewusst Ziele für den neuen Monat zu setzen und dich auf das kommende einzustellen, so verhinderst du, dass du "planlos" in den neuen Monat hineinstolperst und wirst produktiver sein!

Die Monatsübersicht

Dieses Layout für die Monatsübersicht habe ich schon letzten Monat ausprobiert. Es hat mir in der Verwendung viel besser gefallen, als ich gedacht hätte. Ehrlich gesagt hatte ich das Layout nur geändert, um mal etwas anders zu machen. Jetzt bin ich überrascht, wie gut mir diese Übersicht gefällt. Ich finde es besonders praktisch, dass man auf einen Blick die einzelnen Wochen erkennen kann. Das erleichtert die Planung ungemein!

Probiere immer wieder mal ein anderes Layout aus, auch wenn du mit dem bestehenden gar nicht unzufrieden bist - andere Layouts bieten andere Vorteile. Vielleicht bist du überrascht, wie viel besser ein anderes Layout für dich funktioniert.

Neben dem Kalender für den Monat gehört auf diese Seite auch immer mein Social-Media-Tracker. Dort kann ich verfolgen, wie sich meine Kanäle entwickeln. Besonders, wenn man so ein Element über viele Monate hinweg immer wieder nutzt, lohnt es sich. Denn so kann man später durch das Bullet Journal blättern und sieht wie alles gewachsen ist.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil, den ich noch gar nicht so lange nutze, ist mein Bereich, um Ziele aufzuschreiben. Genau genommen gehört hier auf die erste Seite des Monats, die ich immer wieder sehe während der kommenden Wochen, mein Hauptziel für den Monat Mai. Mir ist es sehr wichtig, klare Ziele zu formulieren und über den ganzen Monat zu stellen. Welcher Platz wäre dafür besser als dieser, wo ich das Ziel immer wieder lese und es so nicht aus den Augen verliere?

Habit Tracker und eine Portion Ermutigung

Ein Habit Tracker ist eine hervorragende Möglichkeit, Gewohnheiten einzutrainieren. Es ist einfach ein gutes Gefühl, diese kleinen Kästchen auszumalen. Das motiviert!

Bisher sah mein Habit Tracker immer anders aus, aber bisher habe ich es auch noch nie geschafft, einen Monat komplett zu "tracken". Wenn etwas im Bullet Journal nicht funktioniert, sollte man es auf jeden Fall ändern. Es muss nicht sein, dass das Konzept "Habit Tracker" nicht funktioniert, es kann sein, dass das Layout für dich einfach nicht funktioniert. Lass dich davon also nicht unterkriegen!

Neben dem Habit Tracker nehme ich mir immer Platz für eine Ermutigungsseite. Das ist eine wirklich schöne Sache. Dort schreibe ich alle Verse und Zitate auf, die mich ermutigen, die mich den Monat hindurch begleiten sollen. Manchmal blättere ich auch durch die alten Monate und schaue mir nochmal an, was ich mir damals aufgeschrieben habe. Das sind sehr kostbare Momente, in denen ich mich oft daran erinnere, was mich genau in dem Moment so an diesem Vers berührt hat.

Und schließlich können wir alle ab und zu eine große Portion Ermutigung gebrauchen - der ein oder andere graue Tag lauert ja in jedem Monat.

Den Kopf frei bekommen

Kennst du das: Du bist unterwegs, sitzt im Zug oder bei der Arbeit und plötzlich hast du eine super Idee? Für das Geburtstagsgeschenk für die beste Freundin, die Lösung eines Problems, dass dich schon lange beschäftigt oder sogar für ein größeres Projekt wie ein Buch?

Es gibt nichts schlimmeres, als diese Ideen nicht sofort aufzuschreiben und dann sind sie wieder im Chaos der grauen Zellen da oben verschwunden.

Dafür gibt es den "brain dump" - wie eine Deponie, auf der das Gehirn all die Gedanken loswerden darf, die es wert sind, aufbewahrt zu werden. Das schöne ist, dass es keine Kategorien gibt, hier kannst du einfach alles aufschreiben.

Seit letztem Monat schreibe ich "brain dump" nicht mehr als Überschrift oben auf die Seite, sondern in die Mitte, sodass ich all meine Gedanken wie eine Mindmap darum anordnen kann. Das kommt dem Gedanken finde ich auch viel näher.

Zum Schluss habe ich noch eine besondere Seite eingefügt, die ich bisher noch gar nicht so hatte. Dort ist Platz, jeden Tag einen Satz aufzuschreiben. Ich finde es etwas herrausfordernd, dass ich pro Tag nur einen Satz habe - aber genau darin liegt auch der Reiz.

Es geht darum, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Durch den begrenzten Platz werde ich also trainieren, mir bewusst zu werden, dass für den jeweiligen Tag bezeichnend war, was das wichtigste war. Und das wird mir wiederum dabei helfen, mich langfristig auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren, das sind Dinge, die ich auf dieser Seite finden werde.


Artikel geschrieben von Nicole

5 Arten von Monatsübersichten

Neben dem Key und dem Future Log gehört auch die Monatsübersicht (oder auch monthly spread genannt) zu den Grundelementen im Bullet Journal. Sie bietet einen Überblick über den ganzen Monat, sodass man alle Termine auf einen Blick finden kann.

Auch hier gibt es jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten – wie immer im Bullet Journal. Darum habe ich ein paar Ideen für dich.

Ich hoffe du findest Inspiration für dein eigenes Bujo!

Der Klassiker

Diese Monatsübersicht kommt einem klassischen Kalender sehr nahe. Es ist nicht allzu aufwändig, sie anzulegen.

Ich würde dir empfehlen, vorher die Kästchen abzuzählen und dir Orientierungspunkte mit einem Bleistift zu machen, dann kannst du die Linien mit einem Lineal ziehen. Wenn du dich dabei noch an den Punkten im Bullet Journal orientierst, ist es gar nicht schwierig, dass alles gerade und ordentlich aussieht. Meine Felder sind hier 6x6 Kästchen groß.

Praktisch finde ich bei dieser Übersicht, dass man die einzelnen Wochen sehr schnell erkennen kann.

Verschiedene Lebensbereiche planen

Manchmal ist es wirklich praktisch, wenn man verschiedene Bereiche des Lebens in seinem Planer aufteilen kann, um alles etwas zu „entzerren“. So entsteht weniger Chaos und man bekommt auch mental leichter eine Trennung zwischen Freizeit und Arbeit hin. Bisher habe ich schon oft mit dieser Monatsübersicht gearbeitet. Für mich war eine Aufteilung in „Youtube“ und „Privat“ sehr praktisch.

Vielleicht hast du ja auch zwei Bereiche, die du gerne in der Planung trennen möchtest. Dann passt diese Übersicht zu dir. Und das gute ist: Obwohl man die Bereiche aufgeteilt hat, hat man alles im Blick und kann so vermeiden, dass sich Termine aus den verschiedenen Bereichen überschneiden!

Der Klassiker 2.0

Mit dieser Monatsübersicht arbeite ich aktuell in meinem Bullet Journal. Eigentlich ist sie der klassischen Übersicht sehr ähnlich. Ich habe die geraden Linien durch diese Kästchen mit abgerundeten Ecken ersetzt.

Das ist etwas mehr Arbeit und die Felder zum eintragen werden dadurch etwas kleiner (5x5 Kästchen), aber mir gefällt diese Übersicht optisch sehr gut.

Ich mag diesen „handmade look“, der durch die Linien entsteht, die nicht mit dem Lineal gezogen sind.Und bisher bin ich auch mit dem Planungsplatz gut zurecht gekommen.

Mehr Platz für jeden Tag

Diese Übersicht bietet mehr Platz für jeden Tag. Anstatt alle Tage untereinander zu schreiben, was natürlich auch eine Variante ist, habe ich mich dafür entschieden, zwei Spalten zu machen. Dadurch hat man nicht eine längere Zeile für jeden Tag, sondern zwei Zeilen.

Das kann denke ich viel praktischer sein, denn ich finde es immer hilfreich, wenn man Termine oder To-Do´s untereinander schreiben kann. So sieht man auf einen Blick, dass es sich um zwei Eintragungen handelt und es ist für jeden Tag Platz für zwei Eintragungen. Die Detailplanung findet dann in der Wochenübersicht statt.

Jede Menge Kreativität

Im Bullet Journal kann man alles auch sehr kreativ und ausgefallen gestalten. Dies ist dafür nur ein Beispiel, das dir zeigen soll, wie anders eine Kalenderseite auch aussehen kann. Ob die Planung dadurch effektiver wird, müsste man wohl ausprobieren.

Aber ich finde es immer sehr wertvoll, über den Tellerrand zu schauen, auch mal extravagantes auszuprobieren und etwas quer zu denken.

Probiere über die Monate hinweg verschiedene Übersichten. Auch wenn dir eine sehr zusagt, kann es nicht schaden, auch mal etwas anderes zu probieren. Wer weiß – vielleicht passt ein anderes Layout noch besser zu deinen Bedürfnissen. Und schließlich vertreibt etwas Abwechslung ja auch Langeweile!


Artikel geschrieben von Nicole

Bullet Journal Zubehör – Was brauchst du für den Anfang?

Du möchtest mit einem Bullet Journal starten? Prima! Jetzt stellt sich nur ganz schnell die Frage, was du dafür eigentlich brauchst. Zumindest ging es mir so, dass ich das ganze total spannend fand, mich aber erstmal gefragt habe, ob ich dafür viel Geld in die Hand nehmen muss?!

Die Antwort darauf lautet definitiv: Nein! Denn du kannst mit jedem beliebigen Notizbuch und einem Stift starten.

Es gibt noch eine ganze Menge, was du verwenden kannst, um dein Bullet Journal nach deinem eigenen Geschmack zu gestalten. In diesem Blogbeitrag konzentriere ich mich aber auf 3 Basics die für den Anfang wichtig sind. Und ein paar Tipps, welches Zubehör dir die Planung vereinfacht, habe ich auch für dich.

Hier kommen auch schon die wichtigsten Dinge und worauf du jeweils achten solltest:

Das Notizbuch

Damit fängt natürlich alles an. Ein Notizbuch zu kaufen klingt erstmal sehr simpel, aber wenn man loszieht, kann einen die Auswahl doch ein bisschen überfordern – kariert, punktiert, liniert, hardcover oder softcover, und dann gibt es noch jede Menge verschiedener Formate.

Für ein Bullet Journal würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, die typische Punktierung zu wählen. Sie bietet eine bessere Orientierung auf der Seite als ein liniertes Layout. Aber gleichzeitig sind die Punkte unauffälliger als die durchgezogenen Linien bei karierten Seiten.

Mach dir auch Gedanken, welche Größe gut zu dir passt. Wenn du viel unterwegs bist und kleine Handtaschen liebst, ist ein Pocket Format für dich wahrscheinlich praktisch. Wenn du aber viel Platz für die Planung haben willst und gerne mehr auf einer Seite unterbringen möchtest, dann suche dir ein größeres Format aus. Ich selbst verwende ein A5 Format. Das hält für mich genau die richtige Mitte (und meistens habe ich Handtaschen, die dafür auch groß genug sind).

Ich empfehle dir außerdem darauf zu achten, dass dir die „Haptik“ des Notizbuches gefällt – wie fühlt sich das Papier für dich an, bleibt das Notizbuch offen auf dem Tisch liegen oder fällt es von selbst immer wieder zu (das kann nerviger sein, als man denkt!), ist das Papier stark genug?

Der Preis kann natürlich auch eine wichtige Rolle spielen. Frage dich hier vor allem, ob du das ganze erst ausprobieren möchtest, dann wäre es nicht so ein „Verlust“, wenn du eine günstigere Variante nimmst, falls du feststellst, dass Bullet Journaling dir doch nicht zusagt. Ich selbst war mir relativ sicher, dass mir das Bullet Journaling gefallen würde, daher habe ich auf etwas mehr Qualität geachtet und etwa 20 Euro für das Notizbuch ausgegeben. Immerhin wird es Erinnerungen für ein ganzes Jahr beherbergen.

Die Stifte

Der wichtigste Stift ist definitiv ein schwarzer Fineliner. Auch wenn ich viele verschiedene Stifte benutze, um Bullet Journal Seiten anzulegen, ist der einfache Fineliner der Stift, mit dem ich täglich arbeite und alles eintrage.

Du solltest darauf achten, dass er in deinem Bullet Journal nicht durchdrückt. Ich selbst arbeite auch gerne mit wasserfesten Finelinern, denn dann kann ich mit Markern oder anderen farbigen Stiften darüber gehen, um beispielsweise etwas hervorzuheben.

Außerdem finde ich es praktisch, neben einem Fineliner für jeden Tag auch noch weitere Stärken zu haben, sodass ich Überschriften größer Schreiben kann und die Schrift etwas dicker ist. Genauso eigenen sich natürlich auch etwas schmalere Fineliner, um kleinere Randnotizen hinzuzufügen oder mehr Text auf eine Seite zu bekommen, die schon etwas voller ist. Ich nutze verschiedene Stärken auch beim Zeichnen, ob für die Umrandung der Wochentage oder Zeichnungen, mit denen ich das Bullet Journal verziere.

Wie schon erwähnt, kann man außerdem noch Marker einsetzen. Das reicht von einfachen Textmarkern, über Filzstifte bis Künstlertuschestiften. Mir gefallen pastellige Farben gut, aber auch mit kräftigeren Farben habe ich schon experimentiert. Für den Start hatte ich mir eine große Packung mit Filzstiften besorgt.

Das bietet den Vorteil, dass man mehr Farbabstufungen hat. So ist es leichter, einen Farbton zu finden, der einem wirklich gefällt. Außerdem kann man so ein Layout ganz in einer Farbfamilie gestalten – wie etwa in Blau – hat aber trotzdem etwas Abwechslung, weil man verschiedene Blautöne einsetzen kann.

Praktische Helfer

Wenn man vor der weißen Seite eines leeren Bullet Journals sitzt, kann das schon etwas beängstigend sein – man möchte sich ja auf keinen Fall verschreiben. Ich glaube, da darf man – gerade zu Beginn – wirklich entspannter sein.

Denn ehrlich gesagt: Es wird passieren! Jedem von uns passiert es hin und wieder, dass er sich verschreibt im Bullet Journal. Das gehört dazu und ist gar nicht so schlimm, immerhin ist das Bullet Journal handmade!

Du siehst, man kann selbst bei diesen einfachen Basics auf einiges achten. Aber lass dich davon nicht abhalten, einfach zu starten – weniger optimierte Materialien tun es auch. Vor allem für den Anfang!

Um dem trotzdem ein bisschen entgegenzuwirken, kann man sich aber mit ein paar ganz einfachen Tools helfen. Dazu gehören vor allem Bleistift, Lineal und Radiergummi. Wenn du alles erst einmal mit einem Bleistift vorschreibst und vorzeichnest, kannst du viel entspannter an die weiße Seite rangehen. Im Zweifelsfall kannst du eben alles wieder wegradieren.

Für den Bleistift empfehle ich dir einen mittleren Härtegrad. Wenn der Bleistift zu hart ist, könnte er in das Papier kratzen, wenn er zu weich ist, kommt zu viel „Farbe“ auf das Papier und könnte verschmieren. Ich benutze gerne Bleistifte in der Stärke 2B.

Beim Radiergummi solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass es keine farbigen „Schlieren“ zieht. Ein weißes eignet sich da vielleicht besser. Ich persönlich benutze sogar ein Knetradiergummi. Das ist tatsächlich von der Konsistenz wie Knete und hinterlässt keine Krümmel, was besonders angenehm ist.

Außerdem kann dir auch ein Lineal dabei helfen, möglichst grade Linien zu ziehen oder Schriftzüge schön mittig auf der Seite zu platzieren (falls du keine Lust hast, die Kästchen abzuzählen).


Artikel geschrieben von Nicole

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