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Category Archives for Elemente im Bullet Journal

Wochenübersichten – 5 Layout Ideen

In der Wochenübersicht - auch weekly spread genannt - geht es an die Detailplanung im Bullet Journal. Es ist Platz für all die Termine und genauen To-Do-Listen für jeden Tag. Dabei gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich für ein Layout entscheidet, denn jedes Layout hat bestimmte Stärken. 

Auf meinem Youtube Kanal findest du auch Video-Anleitungen für Wochenübersichten!

Aber natürlich kannst du auch hier jede Menge austesten. Das würde ich dir dringend raten, denn so findest du über die Zeit heraus, welches Layout du wann am besten einsetzen kannst.

Um das passende Layout für dich zu finden, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Habe ich diese Woche mehr Termine oder mehr To-Do´s?
  • Möchte ich lieber eine To-Do-Liste für die ganze Woche oder für jeden Tag eine? Oder will ich gar keine?
  • Möchte ich noch andere Elemente in die Wochenplanung aufnehmen, wie ein Essensplan, eine Einkaufsliste oder Platz für allgemeine Notizen?
  • Wie viel Zeit habe ich, um meine neue Woche anzulegen?

Diese Fragen können von Woche zu Woche andere Antworten haben. Das ist aber gar kein Problem. Je mehr du ausgetestet hast, desto größer ist deine Auswahl an Layouts und du kannst für jede Woche das passende wählen.

Ich möchte dir heute 5 Layouts vorstellen, mit denen ich schon geplant habe, sodass du frische Ideen bekommst und gleich sehen kannst, welches Layout für dich gerade passt, wenn du die oben stehenden Fragen beantwortet hast.

Starten wir gleich mit Layout Nr. 1!

Keine Termine mehr durcheinander bringen!

Diese Layout ist besonders geeignet, wenn du viele Termine hast. Für Montag bis Samstag bietet es die Möglichkeit Termine für vormittags, nachmittags und abends einzutragen. Das sind die drei Bereiche direkt unter dem Namen des Wochentags, die durch gestrichelte Linien abgetrennt sind.

In dem Feld darunter (das mit durchgezogener Linien abgetrennt ist), hast du auch noch Platz. um für jeden Tag eine kleine To-Do-Liste zu schreiben. Hier gibt es also keine allgemeine für die ganze Woche, sondern kurze Listen für jeden Tag.

Da nur 6 Tage so nebeneinander passen, ist der Sonntag ganz anders vom Layout. Für viele ist er ein freier Tag und daher reicht eine solche Fläche dafür aus.

Außerdem ist auf der anderen Seite noch Platz für allgemeine Notizen. Du könntest aber auch gut einen Essensplan dort anlegen. Da das Layout der Box wie beim Sonntag auch quer ist, eignet sich dieser Platz allerdings weniger für Listen.

Viel Platz für Extras

Dieses Layout hat einen ganz klaren Fokus auf Extras, die weniger die Planung der einzelnen Tage im Blick haben, als vielmehr die ganze Woche betreffen. Dafür fällt der Platz für die Wochentage deutlich kleiner aus.

Wenn du nicht viele Termine hast und vielleicht gerade an einem Projekt arbeitest, das diese Woche wichtig ist, dann könnte diese Übersicht für dich perfekt passen. Die Extras können auch einzelne Arbeitsschritte oder Teile eines Projekts beschreiben, die du dann abhaken kannst.

Wenn am Wochenende beispielsweise eine große Geburtstagsparty oder Familienfeier ansteht, für die du einiges vorbereiten musst, dann könntest du gut eine allgemeine Einkaufsliste zum abhaken, eine To-Do-Liste für die ganze Woche und Platz für Notizen und wichtige Gedanken zur Feier gebrauchen.

Gleichmäßige Planung für jeden Tag

Mit dieser Übersicht habe ich selbst schon sehr oft gearbeitet. Bei ihr sind im Gegensatz zum ersten Beispiel alle Tage gleich groß und bieten viel Platz. Ich habe den kleineren Teil der Box für To-Do´s und den großeren für die restliche Planung verwendet. Aber du könntest auch eine andere Aufteilung wählen. Beispielsweise in Termine und Aufgaben für die Arbeit und solche, die Privat sind.

Der Strich, der die Boxen in zwei Teile teilt kann aber auch weggelassen werden. Wenn du kein Fan von To-Do-Listen bist und diese in deiner Alltagsplanung keine Rolle spielen, passt dieses Layout vielleicht gut.

Ein weiterer Vorteil - und wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum ich dieses Layout häufig verwendet habe - ist, dass es sehr schnell angelegt ist. Die Boxen sind schnell gezeichnet, dann noch schnell die Wochentage kennzeichnen und du kannst mit der Planung loslegen!

Wenn es mal schnell gehen muss...

Dieses Layout ist mein absolutes Ich-habe-für-mehr-gerade-keine-Zeit-Layout!

Die Boxen für die einzelnen Tage habe ich gar nicht abgezählt, sie sind nicht gleichmäßig groß und dürfen auch einfach mal richtig unperfekt sein.

Trotzdem bietet auch dieses Layout noch ein paar mehr Vorteile. So kann man die unterschiedlichen Größen der Boxen nutzen, um Tage für die man mehr Platz braucht direkt größer anzulegen, was in den anderen Layouts nicht so gut funktionieren würde.

Außerdem bietet auch diese Übersicht die Möglichkeit noch das ein oder andere Extra einzufügen. Da in den einzelnen Tagen nicht viel Platz für To-Do´s ist, habe ich mich hier für eine Wochen-To-Do-Liste entschieden und habe dann noch einen Essensplan gewählt.

Königin der To-Do´s

Hast du in einer Woche richtig viele To-Do´s, die du im Auge behalten musst, dann ist dieses Layout sehr empfehlenswert. Denn darin stehen die täglichen To-Do-Listen klar im Vordergrund.

Dafür sind die einzelnen Tage nicht in Zeitabschnitte unterteilt und die sonstige Tagesplanung hat nicht ganz so viel Platz. Leider ist es auch etwas zeitaufwändiger, die ganzen Linien für die To-Do-Listen zu zeichnen. Aber wenn du nicht so unter Zeitdruck stehst und Spaß am zeichnen hast, dann brauchst du nur ein kleines bisschen Ausdauer =)

Falls es dir aber zu Aufwändig ist, all die Linien zu zeichnen, dann kannst du sie auch weglassen, denn die kleinen Kreise zum abhaken der To-Do´s geben eine Orientierung zum schreiben.

Starte mit einem guten Plan in die neue Woche!

Ich hoffe diese Layout Ideen haben dir schon weitergeholfen. Ich möchte dir aber gerne noch ein paar Tipps mitgeben.

Ich merke selbst, wie viel produktiver ich bin, wenn ich mir klare Pläne mache und Ziele setze. Das gilt nicht nur für die Monatsplanung, sondern auch für die einzelnen Wochen und Tage.

Nimm dir beispielsweise am Sonntag Zeit, um die neue Woche anzulegen und zu planen. Je mehr du dir dafür Zeit nimmst, desto mehr Zeit sparst du im Alltag, denn du hast einen genauen Fahrplan, der dir dabei hilft, nicht ständig rechts und links "abzubiegen", wo Ablenkungen warten.

Wenn du mehr Zeit und Ruhe für deine Planung hast, dann fällt es dir bestimmt auch leichter, ein bestimmtes Layout zu wählen, weil du dir mehr Gedanken darüber gemacht hast, was in der Woche ansteht und wie du die Fragen vom Anfang des Artikels für diese Woche beantworten würdest.

Richte dir eine feste Zeit für deine Wochenplanung ein - z.B. am Sonntag oder Montag Morgen. Dann stelle dir für jede neue Woche die oben genannten Fragen, um das passende Layout zu finden.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps weiterhelfen und dich inspirieren. Stelle mir deine Fragen gerne in den Kommentaren. Wenn du außerdem noch regelmäßige Tipps rund um das Thema Bullet Journaling der Mail bekommen möchtest, darfst du dich gerne kostenlos als Ladies Lounge Member anmelden. Darin enthalten ist mein Newsletter und der Zugang zur Freebie-Bibliothek.


Artikel geschrieben von Nicole

5 Arten von Monatsübersichten

Neben dem Key und dem Future Log gehört auch die Monatsübersicht (oder auch monthly spread genannt) zu den Grundelementen im Bullet Journal. Sie bietet einen Überblick über den ganzen Monat, sodass man alle Termine auf einen Blick finden kann.

Auch hier gibt es jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten – wie immer im Bullet Journal. Darum habe ich ein paar Ideen für dich.

Ich hoffe du findest Inspiration für dein eigenes Bujo!

Der Klassiker

Diese Monatsübersicht kommt einem klassischen Kalender sehr nahe. Es ist nicht allzu aufwändig, sie anzulegen.

Ich würde dir empfehlen, vorher die Kästchen abzuzählen und dir Orientierungspunkte mit einem Bleistift zu machen, dann kannst du die Linien mit einem Lineal ziehen. Wenn du dich dabei noch an den Punkten im Bullet Journal orientierst, ist es gar nicht schwierig, dass alles gerade und ordentlich aussieht. Meine Felder sind hier 6x6 Kästchen groß.

Praktisch finde ich bei dieser Übersicht, dass man die einzelnen Wochen sehr schnell erkennen kann.

Verschiedene Lebensbereiche planen

Manchmal ist es wirklich praktisch, wenn man verschiedene Bereiche des Lebens in seinem Planer aufteilen kann, um alles etwas zu „entzerren“. So entsteht weniger Chaos und man bekommt auch mental leichter eine Trennung zwischen Freizeit und Arbeit hin. Bisher habe ich schon oft mit dieser Monatsübersicht gearbeitet. Für mich war eine Aufteilung in „Youtube“ und „Privat“ sehr praktisch.

Vielleicht hast du ja auch zwei Bereiche, die du gerne in der Planung trennen möchtest. Dann passt diese Übersicht zu dir. Und das gute ist: Obwohl man die Bereiche aufgeteilt hat, hat man alles im Blick und kann so vermeiden, dass sich Termine aus den verschiedenen Bereichen überschneiden!

Der Klassiker 2.0

Mit dieser Monatsübersicht arbeite ich aktuell in meinem Bullet Journal. Eigentlich ist sie der klassischen Übersicht sehr ähnlich. Ich habe die geraden Linien durch diese Kästchen mit abgerundeten Ecken ersetzt.

Das ist etwas mehr Arbeit und die Felder zum eintragen werden dadurch etwas kleiner (5x5 Kästchen), aber mir gefällt diese Übersicht optisch sehr gut.

Ich mag diesen „handmade look“, der durch die Linien entsteht, die nicht mit dem Lineal gezogen sind.Und bisher bin ich auch mit dem Planungsplatz gut zurecht gekommen.

Mehr Platz für jeden Tag

Diese Übersicht bietet mehr Platz für jeden Tag. Anstatt alle Tage untereinander zu schreiben, was natürlich auch eine Variante ist, habe ich mich dafür entschieden, zwei Spalten zu machen. Dadurch hat man nicht eine längere Zeile für jeden Tag, sondern zwei Zeilen.

Das kann denke ich viel praktischer sein, denn ich finde es immer hilfreich, wenn man Termine oder To-Do´s untereinander schreiben kann. So sieht man auf einen Blick, dass es sich um zwei Eintragungen handelt und es ist für jeden Tag Platz für zwei Eintragungen. Die Detailplanung findet dann in der Wochenübersicht statt.

Jede Menge Kreativität

Im Bullet Journal kann man alles auch sehr kreativ und ausgefallen gestalten. Dies ist dafür nur ein Beispiel, das dir zeigen soll, wie anders eine Kalenderseite auch aussehen kann. Ob die Planung dadurch effektiver wird, müsste man wohl ausprobieren.

Aber ich finde es immer sehr wertvoll, über den Tellerrand zu schauen, auch mal extravagantes auszuprobieren und etwas quer zu denken.

Probiere über die Monate hinweg verschiedene Übersichten. Auch wenn dir eine sehr zusagt, kann es nicht schaden, auch mal etwas anderes zu probieren. Wer weiß – vielleicht passt ein anderes Layout noch besser zu deinen Bedürfnissen. Und schließlich vertreibt etwas Abwechslung ja auch Langeweile!


Artikel geschrieben von Nicole

3 Arten von Future Logs

Wenn ein neues Jahr vor der Tür steht, machen wir uns oft Gedanken über die Zukunft. Wir fragen uns, was die Ziele für das neue Jahr sind, was wir uns wünschen und wie wir das neue Jahr gestalten wollen. Aber nicht nur zum Jahreswechsel lohnt es sich, ein bisschen in die Zukunft zu schauen. Immer wieder mal aus dem Alltagstrott ausbrechen und auf größere Ziele schauen – das tut uns gut und gibt uns ein Gefühl für das große Ganze.

Auch im Bullet Journal widmet sich ein grundlegendes Element der Planung für die Zukunft – der Future Log.

Was ist der Future Log? Wie funktioniert er und wofür ist er da?

Der Future Log ist wie eine Übersicht für das ganze Jahr. Hier ist Platz, um Termine für die Zukunft einzutragen, einen Überblick über die Geburtstage zu haben oder Gedanken und Notizen zu den jeweiligen Monaten festzuhalten.

Natürlich kannst du einen Future Log auch nur für ein paar Monate anlegen, wenn du schon weißt, dass dein Notizbuch nicht für ein ganzes Jahr reichen wird oder wenn du mitten im Jahr startest (du musst nämlich nicht bis zum Jahreswechsel warten, um mit dem Bullet Journal zu starten!).

Außerdem kannst du die Übersicht auch ein bisschen ausdehnen, wenn du gerne weit im Voraus planst. Ich habe in meinem Bullet Journal nicht nur das Jahr 2018 angelegt, sondern auch noch die Monate Januar und Februar für das Jahr 2019, um Ende 2018 schon weiter planen zu können.

Im Future Log kannst du alles eintragen, dass du für die nächsten Monate festhalten möchtest. Da allerdings nicht viel Platz ist, ist es ratsam, sich auf die wichtigsten Dinge zu beschränken. So hast du eine Übersicht über die wichtigsten Ereignisse im Jahr.

Außerdem hat der Future Log noch eine weitere wichtige Funktion. Da die Monate in der Regel Stück für Stück angelegt werden, sind sie noch nicht vorhanden, um Termine einzutragen, die man schon weit im Voraus weiß. Diese kannst du im Future Log eintragen und wenn der jeweilige Monat angelegt wird, kannst du alles aus dem Future Log in die Monatsübersicht übertragen und behältst den Überblick.

Ich habe hier drei verschiedene Layouts für den Future Log für dich. Alle haben verschiedene Vor- und Nachteile. Steigen wir also sofort ein, sodass du überlegen kannst, welche Variante für dich am besten passt!

Variante 1: Platz für jeden Tag

Vorteile:
  • er bietet viel Platz!
  • Da alle Tage schon angelegt sind, bleiben sie in der richtigen Reihenfolge und die Eintragungen sind geordnet
  • Man sieht schnell, welcher Tag des Monats welcher Wochentag ist
Nachteile:
  • Jeder Tag hat nur eine Zeile Platz
  • Um die ganzen Tageszahlen und Wochentage anzulegen, braucht es etwas Zeit und Gebuld
  • Dadurch, dass der Future Log sich auf 6 Seiten erstreckt, leidet die Übersichtlichkeit etwas und man muss mehr blättern

Variante 2: Die praktische Monatsübersicht

Vorteile:
  • Es gibt eine kleine Monatsübersicht für jeden Monat, auf der du schnell die Wochentage erkennen kannst
  • Da es nicht in Spalten, sondern breiten Zeilen angeordnet ist, entstehen längere Zeilen für angenehmeres Schreiben
  • Der Platz für die Eintragungen ist nicht so starr vorgegeben und dadurch flexibler
Nachteile:
  • Je nachdem in welcher Reihenfolge Termine reinkommen, kann es sein, dass ein späterer Termin weiter oben steht und die Reihenfolge der Tage nicht mehr stimmt
  • Die Felder sind nicht sehr hoch, sodass nicht viele verschiedene Termine oder Ereignisse hinein passen, wenn man nicht Termine zusätzlich nebeneinander eintragen möchte
  • ohne zu blättern bekommt man auch hier nicht die Übersicht über das ganze Jahr

Variante 3: Alles auf einen Blick

Vorteile:
  •  Die ganze Jahresübersicht passt auf zwei Seiten und damit hat man alles im Blick ohne zu blättern
  • Durch das Hochformat der Felder passen mehr Termin pro Monat untereinander als in Variante 2
  • Dieser Future Log ist schnell und ohne viel Aufwand angelegt
Nachteile:
  • Es ist nicht viel Platz für Eintragungen, da die Felder sehr klein sind
  • Es ist keine Übersicht der Wochentage vorhanden
  • Die Spalten sind sehr schmal, was das Schreiben etwas anstrengender machen kann

Welcher Future Log passt zu mir?

Du siehst – alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Wieder kommt es darauf an, was dir wichtig ist. Ich persönlich verwende Variante 1 in meinem Bullet Journal.

Mich hat die Vorstellung gestört, dass ich vielleicht einen Termin für den 20. des Monats früher eintrage, als einen Termin für den 9. des Monats und dann stimmt die Reihenfolge nicht mehr. Dafür stört es mich nicht, wenn ich etwas blättern muss und im Future Log nicht das ganze Jahr im Überblick habe. Dafür habe ich mir einfach noch eine Jahresübersicht für das ganze Jahr auf einer Seite angelegt, wie du auf dem ersten Bild sehen kannst.

Frage dich vor allem, wie viel Platz du im Future Log brauchen wirst. Das hängt auch davon ab, was du hier eintragen möchtest: Nur Termine oder auch To-Do´s? Oder möchtest du noch Platz für eine Zielplanung oder all die Geburtstage von Familie und Freunden haben?

Falls du dein Bullet Journal sowieso nur für ein halbes Jahr benutzt, weil es etwas weniger Seiten hat oder du aus Erfahrung schon weißt, dass du mehr Platz brauchst, dann passt Variante 2 vielleicht gut, denn dann könntest du auch dort alles mit einem Blick erfassen.

Variante 3 könnte besonders gut passen, wenn du nicht all zu viel einzutragen hast und weniger Platz brauchst. Bei dieser Variante kann es auch eine gute Herausforderung sein, die Termine und Notizen auf den Punkt bringen zu müssen, da die Spalten so schmal sind. Das kann dabei helfen, die Dinge knapp auf den Punkt zu bringen.

Wenn du dich nicht ganz entscheiden kannst oder Bedenken hast, ob du mit dem Platz hinkommen wirst, dann kannst du für verschiedene Bereiche verschiedene Future Logs verwenden. Ich würde dann die Variante 1 für Termine benutzen und Variante 3, um alle Geburtstage von Familie und Freunden im Blick zu haben.


Artikel geschrieben von Nicole

Den eigenen Code entwickeln – der Key

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Hast du als Kind manchmal davon geträumt, eine Geheimsprache zu haben, eine Art Code? Vielleicht hast du dir sogar zusammen mit der besten Freundin etwas ähnliches ausgedacht. Eine richtige Geheimsprache hatten meine Freundinnen und ich in der Schule zwar nicht – aber gewisse Codewörter, von denen nur wir die eigentliche Bedeutung kannten.

Damals ging es wohl vor allem darum, sich gefahrenlos über heikle Themen wie Jungs zu unterhalten, aber trotzdem hat das ganze ja noch einen weiteren Effekt: In einem Wort ist alles gesagt. Das spart Zeit und macht Kommunikation effektiver.

Im Grunde funktionieren so auch alle Arten von Abkürzungen und Legenden. Und da das Bullet Journal vor allem effektiv sein sollte, darf genau das natürlich nicht fehlen: Ein eigener Code!

Schau dir gerne auch das Video auf meinem Youtube Kanal dazu an!

Der Key navigiert dich wie eine Legende durch dein Bullet Journal

Er steht ganz am Anfang des Journals und ordnet ein paar einfachen Symbolen verschiedene Bedeutungen zu. So kannst du mit ein paar knappen Symbolen viele Dinge ordnen. Die Legende, die alle deine Symbole und die dazugehörige Bedeutung zusammenfasst, wird auch Key genannt.

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Oben siehst du einen Vorschlag, wie du den Key gestalten könntest. Für eine Aufgabe wird ein Bullet Point gemalt. Das praktische daran ist, dass du aus diesem Punkt weitere Symbole zeichnen kannst, sodass du festhalen kannst, wie du mit der Aufgabe vorankommst.

Machst du ein Kreuz daraus, ist die Aufgabe erledigt. Schaffst du es nicht so schnell wie geplant, die Aufgabe zu erledigen, dann kannst du einen Pfeil daraus malen, der anzeigt, dass du diese Aufgabe mit in den nächsten Monat, die nächste Woche oder den Nächsten Tag nimmst.

Um Notizen zu machen, die weder eine Aufgabe noch ein Termin sind, kannst du einen Spiegelstrich machen. Für Termine eignet sich dann beispielsweise ein kleiner Kreis. Wenn der Termin vorbei ist, könntest du ihn auch abhaken, wenn du möchtest.

In diesem Key ist noch das ! dabei, um anzuzeigen, wenn etwas besonders dringlich ist.

Wie immer gilt: Überlege, was einen Bedürfnissen am besten dient, welche Funktionen oder Bedeutungen von Abkürzungen brauchst du im Alltag?

Das ist aber nur eine Möglichkeit, einen Key anzulegen. Wie immer gilt: Überlege, was einen Bedürfnissen am besten dient, welche Funktionen oder Bedeutungen von Abkürzungen brauchst du im Alltag? Und dann kannst du loslegen und einen eigenen Code entwickeln.

Wir alle verbinden mit verschiedenen Symbolen vielleicht andere Dinge, lass dich also davon leiten, was du intuitiv mit einem Symbol verbindest und nutze es entsprechend. Lass dich nicht irritieren, wenn du das Gefühl hast, alle anderen „Bulletjournaler“ benutzen dieses Symbol anders.

Der Erfinder des Bullet Journal Systems, Ryder Carroll, nutzt beispielsweise einen Stern * für Priorität, aber mir schien das Ausrufezeichen dafür irgendwie passender.

Mit dem Farbcode Kategorien festlegen

Bullet Journal Anleitung deutsch

Neben diesem klassischen Key kannst du noch einen anderen Code benutzen: Den Farbcode.

Eigentlich funktioniert er wie der Key mit den Symbolen, nur dass du statt eines Symbols eine bestimmte Farbe nutzt. Einen kleinen Unterschied gibt es vielleicht schon, denn ich finde der Farbcode eignet sich besser für Kategorien, wie Arbeit, Privates, Sport oder Freizeit.Auch hier solltest du dir Gedanken machen, was in deinem Alltag die wichtigsten Kategorien sind.

Ein riesen Vorteil beim Farbcode ist, dass man auf einen Blick erfasst, um welche Kategorie es sich handelt. Der Unterschied verschiedener Farben ist eben kontrastreicher als der Unterschied kleiner Symbole, die alle in der gleichen Farbe gezeichnet sind.

Zwei Nachteile gibt es allerdings beim Farbcode: Er ist aufwändiger in der Nutzung, da du immer die verschieden farbigen Stifte zur Hand haben musst und dass kann im Alltag richtig nerven. Und wenn du wie ich dazu neigst, dein Bullet Journal kreativ zu gestalten, könnte es ein buntes Farbchaos geben, wenn neben der farblichen Gestaltung auch noch ein Farbcode mit Bedeutungen dazu käme.

Wenn du besonders für Geheimsprachen und Codes zu begeistern bist, dann kannst du dich ja auch mal darin versuchen, beide Systeme zu verbinden. Dann wäre ein grüner Punkt eine Aufgabe für die Arbeit und so weiter.

Ist etwas komplizierter, aber ich kann mir vorstellen, dass man sich auch schnell daran gewöhnt und die verschiedenen Kombinationen bald liest, als würde man ein neues Schriftsystem lernen – da macht es schließlich auch irgendwann klick.


Artikel geschrieben von Nicole

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