Sichere dir jetzt viele exklusive Vorteile für dein Bullet Journaling

Werde jetzt völlig kostenlos Ladieslounge Member und erhalte exklusiven Zugang zu der Freebie-Biliothek

All Posts by Nicole

Wie das Bullet Journal hilft, inspiriert zu bleiben – AUGUST Setup

Kennst du das Gefühl, wenn du nur noch durch deinen Alltag hetzt? Wenn du kaum Zeit für Pausen hast und noch weniger Zeit, um mal innezuhalten und die guten Dinge in deinem Leben wirklich zu genießen? Dann kann das Bullet Journal eine große Hilfe sein!

Es hilft dir, inspiriert zu bleiben, kreative Ideen nicht in der Informationsflut des Alltags untergehen zu lassen und immer wieder Ermutigung zu finden.

Also: Zeit für Inspiration!

Schau dir gerne auch das Monatssetup als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Ich möchte heute mein Monatssetup für den August mit dir teilen, denn darin sind einige Layoutideen enthalten, die dir genau dabei helfen:

Coverpage

Bullet Journal Setup August 2019 deutsch Deckseite Coverpage

Wenn du kreativ veranlagt bist, dann ist es unendlich wohltuend im Alltag immer wieder Zeiten zu haben, in denen du auch etwas kreativ gestalten kannst. Dabei geht es nicht um die Frage, wie gut du zeichnen kannst – hier geht es nicht um technische Perfektion – sondern es geht darum, dass deine Akkus wieder aufgeladen werden!

Die Coverpage für einen neuen Monat ist dafür die ideale Gelegenheit. Eigentlich hat sie ja keine richtige Funktion – zumindest nicht für die Planung. Aber wenn du das Gestalten deiner Coverpage als deine persönliche kreative Auszeit nutzt, hat sie eine sehr wichtige Funktion, die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist:

Sie verschafft dir eine Pause und hinterher wirst du dich bestimmt inspirierter fühlen!

Monatsübersicht

Bullet Journal Setup August 2019 deutsch Monatsübersicht monthly spread

Natürlich gehört auch die planerische Seite ins Bullet Journal! Bei all den Layouts, die ich verwende, frage ich mich immer wieder: Hat diese Seite einen echten, praktischen Nutzen? Und wenn nicht, dann fliegt sie raus! Klingt vielleicht hart, aber mir ist es wichtig, dass mein Bullet Journal nicht nur hübsch aussieht, sondern mich in meinem Alltag bestmöglich unterstützt.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Was mich inspiriert, darf bleiben. Wenn es mir einfach guttut, eine bestimmte Seite zu gestalten, dann hat sie auch einen Nutzen. Da ist sie wieder: Die Pause und kreative Auszeit im Alltag.

Außerdem möchte ich auch inspiriert sein, wenn ich Dinge organisiere. Und ganz ehrlich: Eine hübsch aussehende Monatsübersicht schaue ich mir viel lieber an, als einen tristen, grauen Kalender. Die Organisation mit dem Bullet Journal klappt auch deshalb so gut für mich, weil ich das Bullet Journal immer wieder gerne in die Hand nehme – einfach weil es schön ist.

Keine Ideen mehr vergessen

Bullet Journal August Setup  2019 deutsch Ideensammlung Liste

Kennst du diese Momente? Du bist mit irgendetwas beschäftigt und dann kommt dir eine super Idee, die nur gerade gar nichts mit deiner jetzigen Tätigkeit zu tun hat. Wie schnell passiert es, dass wir dann weitermachen und die Idee ist innerhalb von Minuten wieder vergessen und damit verloren.

Wenn du dir in deinem Bullet Journal einen Platz gestaltest, an dem all deine spontanen Ideen notiert werden können, sind sie sicher abgespeichert. Und du kannst entspannt weitermachen, egal womit du gerade beschäftigt warst, denn du weißt: Der Gedanke ist aufgeschrieben und ich muss nicht krampfhaft versuchen, mich an ihn zu erinnern.

Ich frage mich, für welchen Probleme des Alltags wir eigentlich schon gute Lösungen hatten, aber als wir Zeit hatten, uns dem Problem zuzuwenden, war die Idee schon vergessen und das Problem hat uns viel mehr Nerven gekostet, als es hätte sein müssen…

Ich habe in meiner Ideensammlung konkrete Kategorien angelegt, aber natürlich kannst du es auch ganz frei gestalten oder Kategorien verwenden, die für dich passen.

Inspirierende Gedanken für jeden Tag

Bullet Journal August Setup 2019 deutsch Handlettering Zitat Inspiration

Wenn es um Inspiration im Bullet Journal geht, gehören inspirierende Zitate einfach dazu! Im Handlettering Stil gestaltet, kommt dein Lieblingszitat richtig zur Geltung. Überlege dir, welches Thema dich im kommenden Monat besonders beschäftigt oder herausfordert.

Dann suche nach einem passenden Zitat, dass dich immer wieder daran erinnert, wie du mit diesem Thema umgehen möchtest. Am besten nimmst du dir ein extra Blatt und planst dein Handlettering vorher einmal. So kannst du testen, welche Größen, Schriften und Abstände die einzelnen Wörter haben sollen.

Mit der Größe und Farbe kannst du auch einen besonderen Schwerpunkt auf einzelne Wörter legen, die für das Zitat oder für dich persönlich am wichtigsten sind.

Halte aber auch im Laufe des Monats nach ermutigenden Gedanken, Zitaten oder Versen Ausschau. Diese kannst du dann auf der Ermutigungsseite sammeln und immer wieder durchlesen, wenn du Inspiration und Ermutigung brauchst.

Müdigkeit vs. Inspiration

Bullet Journal August Setup 2019 deutsch Moodtracker Habittracker Blüten Blumen

Wer müde und ausgelaugt ist, kann nicht inspiriert sein. Und damit meine ich nicht das ganz normale Bedürfnis nach Schlaf nach einem langen, erlebnisreichen Tag. Ich meine vielmehr, generell müde zu sein.

Vielleicht ist es bei dir auch etwas Anderes, aber durch meinen Moodtracker (Stimmung) ist mir aufgefallen, dass ich zeitweise ganz schön mit Müdigkeit zu kämpfen habe, die sich durch einen ganzen Tag durchzieht.

Um das zu verbessern habe ich mir klare Routinen für morgens und abends festgelegt, achte auf meine Ernährung und dass ich immer wieder draußen an der frischen Luft bin. Das sind einfach Dinge, die mir dabei helfen. Auch hier können es bei dir andere Dinge sein, die dir helfen inspirierter und produktiver durchs Leben zu gehen.

Egal, was es bei dir ist: Die Layouts „Moodtracker“ und „Habittracker“ helfen dir dabei, es herauszufinden und dann auch das richtige zu tun. Da der Moodtracker den Ist-Zustand dokumentiert bietet er die Grundlage für deine Analyse.

Dann überlege dir, welche guten Gewohnheiten dir weiterhelfen würden und verfolge genau das in deinem Habittracker.

Fazit

Das Leben ist definitiv zu kurz, um es im Alltagsstress untergehen zu lassen. So viele von uns spüren das und wünschen sich mehr Achtsamkeit, Inspiration und Bedeutung im Alltag.

Ich hoffe diese Tipps konnten dir schon weiterhelfen, um wichtige Schritte in diese Richtung zu tun. Melde dich aber gerne noch zur 7-Tage-Challenge an, um noch mehr praktische Tipps für dein Bullet Journal zu bekommen. 

Ich wünsche dir viel Inspiration für dein Bullet Journal!


Artikel geschrieben von Nicole

So kannst du den Monat im Bullet Journal optimal gestalten – JULI setup

Falls du dich schon mit den Grundlagen des Bullet Journals auseinandergesetzt hast, fragst du dich vielleicht trotzdem, wie du Monatsübersicht, Tracker, Wochenübersichten und kreative Gestaltung unter einen Hut bringen sollst – oder auch nur in eine sinnvolle Reihenfolge.

Auf diese Fragen bekommst du hier eine Antwort!

Ich zeige dir am Beispiel meines eigenen Juli Setups, wie du den Monat im Bullet Journal sinnvoll aufbauen kannst und wie du es schaffst, eine abwechslungsreiche und trotzdem stimmige Gestaltung hinzubekommen.

Schau dir gerne auch das Monats setup als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Wir gehen einfach Seite für Seite durch und ich nehme dich mit hinein, wie ich diese Gestaltung angehe. Zwei wichtige Grundfragen möchte ich dir aber noch vorab mit auf den Weg geben:

  • Was brauche ich und was nicht? Frage dich, welche Layouts für dich eine sinnvolle Funktion haben – was macht dir den Alltag leichter oder hilft dir dabei, persönlich zu wachsen?
  • Was möchte ich? Ein paar Dinge gibt es auch, die man ohne greifbare Funktion mit ins Bullet Journal aufnehmen kann. Dazu gehört vor allem die kreative Gestaltung. Der Nutzen hierbei liegt mehr in der Freude, Entspannung und der Lust am Gestalten – was auch ein echter Nutzen ist, aber nicht so greifbar oder messbar, wie z.B. das Verbessern von Gewohnheiten.

 Also: Los geht´s

Die erste Seite...

Meine Monate im Bullet Journal beginnen meistens mit einer Deckseite für den Monat. Diese Seite ist mehr ein gestalterisches Element – hat aber auch einen Nutzen. Denn sie markiert den Übergang zu einer neuen Einheit, ein neuer Monat bricht an und bietet damit auch einen kleinen Neustart innerhalb des Jahres.

Bullet Journal deutsch setup Juli Anfänger

Dieses „Neue“ wird besonders greifbar, wenn auch neue Motive und Farben ins Bullet Journal kommen. Der Juli ist bei mir ganz in blau und passend zum Sommer mit Wellen und Muscheln gestaltet. All das trägt dazu bei, dass ich mich wieder frisch auf neue Ziele und Projekte fokussieren kann, die im Juli anstehen.

Ich achte übrigens sehr darauf, dass ich nicht zwei Monate in Folge die gleichen Farben und Motive nutze, sodass mir dieser Effekt nicht verloren geht.

Du möchtest dein Bullet Journal noch effektiver und besser nutzen? Dann mache bei der kostenlosen 7-Tage-Challenge mit. Hier einfach anmelden! 

Mit der Monatsübersicht alles im Blick

Auf die Deckseite folgt immer die Monatsübersicht. Es ist absolut sinnvoll, sich erstmal einen Überblick über den kommenden Monat zu verschaffen und einen Platz zu haben, an dem alle wichtigen Termine gesammelt sind.  

Beim Durchblättern durch das Bullet Journal fallen vor allem die Stellen auf, an denen die Farben wechseln und ein neuer Monat beginnt. Daher findest du auch die Monatsübersicht sehr schnell wieder, wenn du sie am Anfang eines neuen Monats anlegst.

Bullet Journal Monatsübersicht monthly log deutsch Anfänger

Die Wellen und Muscheln zieren natürlich auch die Monatsübersicht. Ich suche immer nach Motiven, die ich vielseitig und in Kombination mit verschiedenen Layouts einsetzen kann. Und trotzdem ist es schön, etwas Abwechslung zu haben und nicht jede Seite gleich aussehen zu lassen.

Dafür frage ich mich immer, wie ich ein Motiv beibehalten, es aber ein bisschen anders gestalten kann. Das möchte ich dir am Beispiel der Wellen einmal demonstrieren: Auf der Deckseite waren die Wellen mitten auf der Seite angeordnet. Um sie nicht einfach in der Luft rumschweben zu lassen, habe ich einen Halbkreis gezeichnet, wo ich die Wellen „hineingesetzt“ habe.

Bei der Monatsübersicht war das nicht nötig, ich konnte die Wellen perfekt am unteren Seitenrand platzieren.

Handlettering & Ermutigung – jetzt wird es persönlich

Bullet Journal deutsch Handlettering Juli Anfänger

Nach der Monatsübersicht wird es eigentlich erst so richtig spannend. Denn hier starten die persönlichen Layouts – ich nenne sie auch gerne Extraelemente. Das sind Zitate, Tracker, Dankbarkeitsseiten, Finanzpläne, Einkaufslisten…

Was nach der Monatsübersicht in deinem Bullet Journal kommt, hängt ganz von den Fragen ab, was du brauchst und was du willst. Schreibe dir zunächst auf einen extra Zettel alle Layouts auf, die du gerne im aktuellen Monat verwenden möchtest. Dann überlege dir eine für dich passende Reihenfolge.

Schreibe dir eine Liste mit allen Layouts, die du für den Monat anlegen möchtest. Dann sortiere sie in eine Reihenfolge, wie hier im Artikel beschrieben! 

Ich wollte im Juli ein Zitat aus einem meiner Lieblingslieder lettern und habe mich entschieden, auf der gegenüber liegenden Seite das Layout „Ermutigung“ anzulegen. Beides passt hervorragend zusammen, denn das Zitat ist schon ermutigend und auf der anderen Seite kann ich dann noch weitere Verse, Zitate und Gedanken sammeln, die mich ermutigen und den Monat über begleiten sollen.

Ich habe das Zitat aber nicht nur gewählt, weil ich das Lied so gerne mag, sondern weil es perfekt zum Meeresthema passt – achte bei so vielen Elementen wie möglich darauf, dass sie zu deinem Thema passen. So wirkt alles sehr stimmig. Das zeigt dich dann auch in den Farben, denn zu einem Zitat in dem Wellen und Wasser erwähnt werden, passt blau natürlich besonders gut!

Gute Laune & bessere Gewohnheiten

Bullet Journal deutsch Habit Tracker Mood Tracker Anfänger Juli

Kommen wir zu den Layouts, die man täglich ausfüllt. Ich empfehle dir, dass du alle Layouts, auf die das zutrifft, hintereinander anlegst. So musst du nicht lange rumblättern, wenn du dich abends hinsetzt und alles ausfüllst.

Die Klassiker unter diesen Layouts sind der Moodtracker und der Habittracker. Ich habe den Beiden hier deutsche Überschriften gegeben. Denn im Moodtracker geht es darum, die eigene Laune oder das eigene Befinden festzuhalten. Und im Habittracker kannst du ausfüllen, ob du bestimmte Dinge getan hast oder nicht, aus denen du gerne Gewohnheiten machen möchtest.

Die Layouts, die du hier siehst, gibt es übrigens auch als Vorlagen-Set in meinem Shop! 

Mit diesen Printables ist dein Monat im handumdrehen gestaltet und bleibt dabei aber individuell und für dich passend! 

Schau doch hier vorbei...

Für den Moodtracker verwende ich Farben, die für eine bestimmte Stimmung stehen – bestehend aus den Farbtönen, die ich auch schon für die restliche Gestaltung verwendet habe. Bei der Gestaltung mit Farben lohnt es sich zu bedenken, wie ein Layout ausgefüllt aussehen wird.

Zu Beginn des Monats sieht vor allem die Seite mit dem Moodtracker noch fast schwarz-weiß aus. Aber wenn alles ausgefüllt ist, wird die Muschel in verschiedenen Blautönen erstrahlen. Hätte ich vorher schon mit vielen farbigen Motiven gearbeitet, würde am Ende alles überladen aussehen.

Dankbarkeit & Erfolg

Bullet Journal deutsch setup Dankbarkeit Erfolg

Ein weiteres Layout, dass ich täglich ausfülle, ist „Dankbarkeit und Erfolg“.  Hier schreibe ich jeden Abend auf, für was ich an diesem Tag dankbar bin und was gut gelaufen ist.

Natürlich sind an dieser Stelle auch ganz andere Layouts denkbar. Es kann auch sein, dass du keinen Moodtracker und Habittracker verwendest. Dann überlege einfach welche Layouts du nutzen möchtest, die auf täglicher Basis aufgefüllt werden und sammle sie auf aufeinander folgenden Seiten.

Bei diesem Layout, dass vom Prinzip wie „Eine Zeile am Tag“ funktioniert, ist für die Gestaltung nur oben und unten ein schmaler Streifen Platz. Die Muscheln haben oben super hingepasst, aber für die Wellen habe ich noch ein weiteres Beispiel, wie dieses Motiv ganz anders eingesetzt wurde.

Anstatt die Wellen frei zu malen oder einen Halbkreis zu zeichnen habe ich wellige Linien in kleine Kreise gezeichnet. Das ist etwas abstrakter, aber da das Motiv häufig auftaucht, erkennt man es dennoch. Außerdem passt die runde Form des Kreises insgesamt sehr gut zum Thema „Wellen und Meer“, denn wir kenne alle die Luftbläschen, die aufsteigen, wenn wir unter Wasser ausatmen. Auch die findest du ja überall im Setup.

Zu guter letzt...

Bullet Journal deutsch Wochenübersicht weekly spread Juli Anfänger

Nachdem du alle Layouts angelegt hast, die sich auf den ganzen Monat beziehen, kannst du zur Tages- oder Wochenplanung übergehen. Obwohl die Wochenplanung vielleicht nicht mehr ganz zur Monatsplanung zählt, halte ich diese Planung trotzdem in den gleichen Farben und Motiven – denn immerhin gehört die Woche, die man gerade plant, zu einem bestimmten Monat!

Und so bleibt der Monat auch während der Detailplanung gut sichtbar im Bullet Journal.


Artikel geschrieben von Nicole

Die richtige Mischung: Altbewährtes und frische Ideen – Bullet Journal APRIL setup

Ein Tipp, den ich immer wieder im Zusammenhang zum Bullet Journal gebe? Probiere neues aus!

Ich glaube, wer regelmäßig neue Layouts und Ideen ausprobiert, lernt mit der Zeit, was wirklich gut für ihn oder sie funktioniert und hat dann eine große Sammlung an Layouts, auf die zurückgegriffen werden kann.

Aber was, wenn man die absolute Lieblingsmonatsübersicht hat oder den Habit Tracker, an dem man gar nichts ändern will, weil er so super zu einem passt?

Schau dir gerne auch das April setup als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Gar kein Problem! Häufig macht es nämlich genau diese Mischung zwischen frischen Ideen und Altbewährtem, die uns mit unserem Bullet Journal voranbringt.

Als ich überlegt habe, was mein April setup am besten auf den Punkt bringt, war es genau das. Ich möchte dir an dieser Stelle beschreiben, wo ich auf Altbewährtes zurückgegriffen habe und wo ich neues ausprobiere – damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie du selbst eine gute Mischung hinbekommst!

Cover im April

Bullet Journal April 2019 deutsch setup

Das Cover muss man definitiv unter Altbewährtes zählen. Diese Seite wird nicht im eigentlichen Sinne „benutzt“ und ist eher dafür da, etwas kreativ zu gestalten, wenn man Spaß daran hat und um den neuen Monat richtig einzuleiten.

Das Cover ist wie eine optische Zusammenfassung des Monats und zeigt die Farben und Motive, die einen auch den Monat über begleiten.

Hieran hat sich daher nicht viel verändert, obwohl jedes Cover der einzelnen Monate anders gestaltet ist.

Monatsübersicht

Bullet Journal April setup deutsch Monatsübersicht monthly spread log

Für die Monatsübersicht habe ich im April mal was Neues probiert. Sonst hatte ich immer einen sehr klassischen Kalender, der über die ganze Doppelseite ging. Aber man kann auch wunderbar viele kleine Elemente verbinden und auf einer Doppelseite sammeln.

Einen kleinen Kalender für Termine brauche ich trotzdem. Der Clou: Die Tage sind in der Mitte der Seite aufgelistet, sodass man zwei Felder für jeden Tag bekommt – links und rechts der Liste.

So sind die verschiedenen Eintragungen besser voneinander zu unterscheiden. Eng wird es allerdings, wenn man mehr als 2 Eintragungen pro Tag hat. Wer aber nicht so viele Termine hat, sollte damit kein Problem bekommen.

Was ich an dieser Übersicht besonders liebe, ist der extra große Platz für Ziele und dass ich noch Platz für ein ermutigendes kleines Lettering und die gemusterte Feder hatte.

Habit Tracker & Meine Ideen

Als ich mit dem Bullet Journal gestartet habe, hatte ich echte Probleme mit dem Habit Tracker. Ich nutze damals einen quer über die Seite angelegten Habit Tracker und habe es höchstens einen halben Monat durchgehalten, ihn überhaupt auszufüllen.

Dann habe ich dieses Layout getestet und plötzlich funktionierte der Habit Tracker für mich richtig gut – eins meiner besten Beispiele, dass man wirklich mal neue Ideen ausprobieren sollte. Ganz besonders dann, wenn etwas nicht gut klappt.

Dir gefällt das Motiv mit den Federn? Im Onlineshop für Bullet Journal Printables findest du den April als komplettes Vorlagenset. Dort findest du noch andere Layouts als in diesem Blogartikel. 

Jetzt gleich vorbeischauen...

Darum gehörte ich jetzt auch zur Fraktion „Ich liebe meinen Habit Tracker und möchte ihn gerade nicht verändern“. Hier habe ich schon getestet und nutze gerne das, was ich inzwischen gut kenne.

Die „Brain Dump“ Seite (die ich inzwischen gerne „Meine Ideen“ nenne) kommt mal vor und mal nicht. Je nachdem, ob sie mir im vorherigen Monat irgendwie gefehlt hat und wie viele andere Extraseiten ich schon habe. Auch sie ist inzwischen immer gleich aufgebaut: Eine „Überschrift“ in der Mitte der Seite, damit ich meine Ideen wie in einer Mindmap darum herum anordnen kann.

Ostern im Bullet Journal

Bullet Journal April setup deutsch Ostern Layout Ideen

Das Layout „Ermutigung“ hatte ich schon häufig und da sich diese Seite im Laufe des Monats mit ermutigenden Zitaten und Versen füllt, braucht sie nur eine Überschrift.

Die Bucketlist für Ostern ist dafür etwas ganz Neues. Auch wenn mein April Setup nicht komplett aus Ostermotiven besteht, konnte ich Ostern doch nicht ganz rauslassen. Eine Idee musste her, die ich auch wirklich nutzen würde.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber für mich fühlt es sich häufig so an, dass Ostern etwas untergeht. Zu Weihnachten haben wir unzählige Traditionen und den ganzen Advent, der uns auf Weihnachten vorbereitet – aber Ostern?

 Damit mir das dieses Jahr nicht passiert, fand ich eine Bucketlist ideal. Eine Sammlung von Ideen, was ich an Ostern gerne unternehmen möchte, um diese Zeit auch richtig zu feiern.

Dankbarkeit & Erfolg

Bullet Journal setup deutsch 2019 April

So sehr ich davon überzeugt bin, dass man immer wieder neue Layouts ausprobieren sollte, so sehr finde gefällt mir auch der Gedanke, dass man Elemente hat, die jeden einzelnen Monat des Jahres dabei sind.

Für mich ist es für 2019 dieses Layout. Ich habe schon im Januar entschieden, dass „Dankbarkeit und Erfolg“ jeden Monat dabei sind. So werde ich Ende des Jahres durch mein Bullet Journal blättern und für jeden einzelnen Tag des Jahres die Dinge wiederfinden, die mich dankbar gemacht haben und die gut gelaufen sind.

Darauf freue ich mich jetzt schon!

So hat man die Möglichkeit, eine eigene literarische Schatzkiste zu kreieren. Und man erzeugt eine schöne Routine, die sich durch das ganze Jahr zieht. Denn jeden Tag werden in diesem Layout die Dinge eingetragen, für die man dankbar ist und die erfolgreich waren.

 Da für jeden Tag nur eine Zeile zur Verfügung steht, kostet das Ausfüllen auch kaum Zeit.

Entspannter durch den Arbeitstag

Bullet Journal deutsch setup Planung daily los

Häufig probieren wir neues, weil wir bei anderen superschöne Ideen gesehen haben, die uns inspirieren. Manchmal entstehen neue Layout aber auch aus einem ganz bestimmten Anlass oder Bedürfnis und das sind am Ende die individuellsten Seiten im Bullet Journal.

Da ich selbstständig bin, muss ich nicht nur meine Aufgaben und To-Do-Listen selbst organisieren, sondern auch meine Arbeitszeit im Blick haben. Bisher habe ich meine Zeiten aber nie richtig dokumentiert (ich gebe zu, das darf man eigentlich gar nicht erzählen…). Das musste sich mal dringend ändern!

Also ist am 31. März noch ganz spontan dieses Layout entstanden, ohne dass ich dafür ein Vorbild auf Pinterest oder Instagram gesehen hätte. Auch so können wir natürlich zu neuen Ideen und Layout kommen.

Die richtige Mischung

Am Ende ist das Bullet Journal wohl am besten genutzt, wenn darin Seiten zusammenkommen, die schon gut für uns funktionieren, welche, die wir bei anderen gesehen haben und unbedingt auch mal ausprobieren müssen und solchen, die aus den Anforderungen entstehen, die der Alltag an uns stellt.


Artikel geschrieben von Nicole

Rapid Logging – Mehr in weniger Zeit schaffen

Zeit ist eine der kostbarsten Ressourcen die wir haben. Wäre es da nicht grandios, wenn wir eine Möglichkeit hätten, unsere Zeit besser zu nutzen und so weniger Zeit für unwichtige Dinge zu verschwenden?

Das Bullet Journal ist ein Werkzeug, das dir genau dabei hilft. Und innerhalb des Bullet Journals dient wohl nichts so sehr einer effektiven Planung wie das Rapid Logging!

In Verbindung mit dem Key hilft uns diese Methode die Aufgaben des Alltags zu strukturieren, keine zu vergessen und alles nach Wichtigkeit zu ordnen.

Rapid Logging geht wahnsinnig schnell und ist dadurch im Alltag super praktisch. Es sind keine aufwändigen Layouts nötig und jeder Tag bekommt so viel Platz, wie für die Planung eben nötig ist.

Klingt gut? Dann probiere Rapid Logging unbedingt einmal aus, wenn du es bisher noch nicht nutzt.

Schau dir gerne auch das passende Video auf meinem Youtube Kanal an!

Die Sprache des Bullet Journals

Rapid Logging kann auch als „Sprache des Bullet Journals“ bezeichnet werden. Dabei geht es darum, alle wichtigen Infos so kurz und knapp wie möglich zu halten – und das spart natürlich Zeit.

Dafür gibt es zwei Bestandteile: Zum einen kurze, prägnante Sätze und zum anderen die Symbole des Keys.

Wenn du mehr über den Key wissen willst, schau mal hier

Die Symbole im Key funktionieren wie ein Code oder eine Legende, die deine kurzen Eintragungen in verschiedene Kategorien einteilen. Übliche und für die Planung auch sehr praktische Kategorien sind Aufgabe, Termin und Notizen.

Ich persönlich nutze die Rapid Logging Methode vor allem für meine Tagesplanung. Aber im ursprünglichen System vom Ryder Carroll wird sie auch für die Aufgaben des Monats verwendet.

Auf das Wesentliche fokussieren

Ein sehr wichtiger Aspekt beim Rapid Logging ist es, unerledigte Aufgaben in den nächsten Monat, die nächste Woche oder auch auf den nächsten Tag zu übertragen. An dieser Stelle musst du dir dringend die Frage stellen: Ist diese Aufgabe wirklich noch wichtig oder kann ich sie eigentlich streichen?

Häufig denken wir, bestimmte Dinge tun zu müssen. Aber ist dir auch schonmal folgendes passiert:

Du dachtest von einer bestimmten Sache, sie sei wichtig und du müsstest sie dringend erledigen. Dann hast du es aber nicht geschafft und ein halbes Jahr später fällt dir auf, dass diese Sache völlig untergegangen und das Leben weitergegangen ist. Es hat sich herausgestellt, dass diese Sache gar nicht so wichtig war, wie du ursprünglich dachtest.

Mir ist das schon häufig passiert. Du glaubst nicht, wie lange man sehr gut ohne Fußleisten im Badezimmer leben kann. Ich habe auch festgestellt, dass ich doch noch auf dem Sofa entspannen kann, obwohl das Bücherregal mal wieder neu geordnet werden könnte…

Diese Beispiele sollen dir ein Gefühl dafür geben, dass es beim Rapid Logging auch darum geht, sich auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren.

Daily Log

Wie schon erwähnt, nutze ich Rapid Logging vor allem um meinen Tag zu planen. Darum möchte ich dir ein Beispiel aus einer von mir geplanten Woche geben.

Jeder Tag wird nacheinander für sich geplant. Um immer sicher zu gehen, dass jeder Tag genügend Platz bekommt, solltest du diese Planung täglich machen und den nächsten Tag erst planen, wenn du mit einem Tag fertig bist.

Ich plane den nächsten Tag immer abends. Dann weiß ich, was ich wirklich geschafft habe, was ich vielleicht in den nächsten Tag übertragen muss und außerdem hat es noch den sehr hilfreichen Effekt, dass ich morgens nie verplant in den Tag starte, sondern schon weiß, was jeweils ansteht.

Wie du siehst nutze ich die Symbole des Keys. Bei mir sind die meisten Einträge Aufgaben, die ich für die Arbeit erledigen muss. Aber auch Termine und Notizen schreibe ich in meine Daily Logs.

Auf dem Bild siehst du übrigens die Daily Logs wie sie auch in etwa im Original bei Ryder Carroll aussehen. Das ist natürlich sehr schlicht und nicht mit einem dekorativen Wochenlayout vergleichbar. Für mich habe ich aber einen guten Mittelweg gefunden:

Raum für Individualität

Was Bullet Journaling angeht, solltest du immer deinen eigenen Weg finden. Was für jemand anderes perfekt funktioniert, muss für dich noch lange nicht das Beste sein.

Ich muss gestehen, dass mir etwas fehlt, wenn meine Seiten im Bullet Journal so schlicht aussehen wie oben. Vorgezeichnete Wochenübersichten finde ich wunderschön, aber für meine Planung sind sie einfach unpraktisch, da ich mehr Platz für jeden Tag brauche.

Also ist die Lösung ein Mittelweg: Ich gestalte die Überschriften ein bisschen, was mich nicht allzu viel Zeit kostet, aber eine schöne Wirkung hat.

Außerdem kann man das schlichte Layout von oben noch durch weitere Listen ergänzen, die man auf die Woche beziehen möchte. Bei mir sind das Ziele, die ich mir für eine Woche setze. So teile ich die größeren Monatsziele in kleinere Schritte auf und habe bei der Tagesplanung im Blick, ob ich die wichtigsten Wochenziele auch verfolge.

Wenn du dir mehr Effektivität wünschst...

Das Bullet Journal hat wirklich das Potential, dir dabei zu helfen, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen, deine Zeit gut zu nutzen und dich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Darum gibt es für alle, die sich wünschen mit dem Bullet Journal richtig durchzustarten, die Möglichkeit an der kostenlosen 7-Tage-Challenge teilzunehmen. Dort bekommst du jeden Tag wertvolle Impulse und Tipps, wie dir das gelingen kann und als Extra eine Checkliste, eine Ideensammlung oder ein Worksheet, um das gelernte auch umzusetzen.

Hier erfährst du mehr…


Artikel geschrieben von Nicole

Dankbar & zufrieden: Den Winterblues loswerden – Bullet Journal FEBRUAR setup

Gerade im Januar und Februar kann einen schon mal der Winterblues packen. Die dunkle Jahreszeit mussten wir schon lange genug ertragen, bunter Herbst und gemütliche Weihnachtszeit sind vorbei und irgendwie beginnen wir uns langsam nach frischem Grün zu sehnen.

Darum will ich dir in diesem Blogpost zeigen, wie du mithilfe deines Bullet Journals viel zufriedener und dankbarer wirst. Denn das vertreibt den schlimmsten Winterblues und ist auch dann ein erstrebenswertes Ziel, wenn man den Winter noch nicht satt hat!

Schau dir gerne auch das Monats set up als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Zuerst müssen wir aber mit einem Irrtum aufräumen – denn viel zu viele haben den Eindruck, dass Zufriedenheit und Dankbarkeit Gefühle oder Stimmungen sind, die irgendwie kommen und gehen.

Das stimmt so aber nicht ganz, denn du kannst trainieren, zufriedener und dankbarer zu sein.

Wie das geht, erfährst du hier:

Deckseite: Mit Farben Freude zaubern

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Ich bin mal ganz ehrlich: Ich gehöre definitiv zu den Kandidaten, die mit dem Winterblues zu kämpfen haben. Darum habe ich mich für den Februar auch bewusst für ein frisches Motiv mit freundlichen Farben entschieden. Wer sagt, dass man im Winter immer kalte, winterliche Motive verwenden muss?

Ich liebe Pfingstrosen und die zaubern mir allein schön ein Lächeln ins Gesicht. Darum lautet mein erster Tipp an dich, dir ein Motiv auszusuchen, dass dir einfach Freude macht. Ich habe es übrigens nicht nur dabei belassen, schöne Blumen als Motiv zu wählen, sondern mir auch mal ein paar frische Blumen gekauft. Die stehen jetzt hier auf meinem Schreibtisch und sie heben gleich die Laune.

Außerdem habe ich mir für den Februar auch extra viel Zeit für die Gestaltung genommen. Wenn du kreativ veranlagt bist, dann kennst du bestimmt das Gefühl der Zufriedenheit, wenn du ein paar Stunden einfach etwas gestalten konntest. Da bietet dein Bullet Journal den perfekten Ort, um dir mal eine kreative Auszeit zu gönnen, die dir einfach gut tut!

Monatsübersicht: Ermutigende Worte

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Wenn die Energie häufig mal fehlt, dann ist es umso wichtiger, die eigene Zeit – und damit auch die eigene Energie – gut einzuteilen. Mit der Monatsübersicht im Bullet Journal behältst du alles im Blick und kannst darauf achten, dir auch Ruhezeiten für dich selbst einzuplanen.

Im Februar habe ich mir auch noch den Platz für ein Handlettering genommen: Einen Spruch, der mich motiviert, jeden Tag am Ball zu bleiben, meine Träume zu verfolgen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken, auch wenn das manchmal so verlockend wirkt.

Überlege dir, welcher Spruch oder welches Zitat dir gut tut und dich weiterbringt.

Was die Gedanken erleichtert...

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Wenn du schon ein paar Monatsübersichten von mir gesehen hast, weißt du, wie gerne ich mit Zielen arbeite. Heute möchte ich aber einen Tipp mit dir teilen, der deine Zufriedenheit garantiert steigern wird, wenn es darum geht, Ziele zu verfolgen und auch zu erreichen.

Denn es ist so wichtig, die Ziele nicht nur als Ganzes festzulegen und aufzuschreiben, sondern du brauchst auch einen Plan mit kleineren Schritten, die dich am Ende zu deinem Ziel führen.

Wenn du nur das große Ziel vor Augen hast, dann kann die ganze Mühe, die zwischen dir und dem Ziel liegt, erschlagend sein. Aber wenn du alles in machbare Schritte unterteilst, dann siehst du in dem einen Augenblick nur die Mühe, die du investieren musst, um diesen einen Schritt zu schaffen.

Das ist dann viel einfacher zu schaffen. Und so hast du zwischendurch viele kleine Erfolgserlebnisse, die dir ein gutes Gefühl geben und deine Zufriedenheit steigen lassen.

Bullet Journal Vorlagen

Den Februar gibt es auch als komlettes Vorlagen-Set als Sofort-Download in meinem Shop. Dort findest du jede Menge praktische Layouts, die dafür gemacht sind, dich in deinem Alltag zu unterstützen und dir im Handumdrehen ein wunderschönes Bullet Journal zu zaubern. Zum Monatsset Februar

Wenn du so deine Ziele geordnet hast, fühlt sich der Kopf schon viel leichter an. Aber es gibt immer wieder Dinge, die mal gemacht werden müssten, aber nicht richtig ins Alltagsgeschäft passen und irgendwie „extra“ sind.

Sie spuken in unserem Hinterkopf herum und lösen immer wieder Stress aus. Darum habe ich im Februar mal ein ganz neues Layout gemacht: Eine Seite, die genau diese Dinge sammelt.

Die „Müsste-mal-gemacht-werden-Liste“. Wenn du diese Dinge aufschreibst, kannst du sie an einem Platz immer wiederfinden und deine Gedanken sind erleichtert.

Gewohnheiten & Schlaf: Was tut dir gut?

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Der Habit Tracker gehört für viele einfach zum Bullet Journal dazu – ich habe ihn diesen Monat einfach mal „Gewohnheiten" genannt. Und ich merke auch, wie der Habit Tracker mir dabei hilft, mich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren und diese damit wirklich zu machen.

Nutze diesen Effekt und frage dich, was dir gerade jetzt gut tun würde, was für dich gesund ist. Ich habe beispielsweise in meinem Habit Tracker den Punkt „Spaziergang“ (muss noch eingetragen werden). Wenn es um meine Stimmung geht, würde ich bei dem grauen Februarwetter und dem kalten Wind lieber im Haus bleiben.

Aber ich weiß auch, dass die frische Luft und Bewegung mir gut tun. Also habe ich mir vorgenommen, trotzdem rauszugehen. Der Habit Tracker hilft mir dabei, das auch wirklich zu machen!

Gesunde Gewohnheiten helfen dir, auch dann die Dinge zu machen, die dir gut tun, wenn du dich nicht danach fühlst. So trainierst du Zufriedenheit gerade an Tagen, an denen sie sich nicht von selbst einstellen will.

Außerdem verfolge ich zur Zeit auch meinen Schlaf. Guter Schlaf trägt natürlich auch zur Stimmung bei und ich glaube es ist nach einer guten Nacht deutlich einfacher, zufrieden und dankbar zu sein. Wenn du häufig nicht gut schläfst, kann ein ausgefüllter Sleep Tracker sehr aufschlussreich sein.

Damit ich das Beste aus dem Sleep Tracker heraushole, habe ich noch einen Bereich für Bemerkungen angelegt. Denn manchmal liegt es nur daran, wann wir abends gegessen haben, ob wir noch eine Tasse Schwarztee oder Kaffee später als sonst getrunken haben oder ob wir bis kurz vor dem Schlafengehen noch am PC saßen, dass die Nacht nicht sehr erholsam war.

Wenn du hier Probleme hast, kannst du mit dem Schleeptracker jede Menge herausfinden.

Dankbarkeit & Erfolg: Trainiere deine Zufriedenheit!

Wie am Anfang versprochen, kannst du wirklich üben, zufriedener zu sein. Alle schon genannten Punkte und Layouts können dich darin unterstützen, aber es gibt wohl kein Layout, dass dir beim Trainieren von Dankbarkeit und Zufriedenheit so hilft, wie dieses.

Hier hast du jeden Tag eine Zeile, um aufzuschreiben, für was du dankbar bist und was du gut hinbekommen hast. So lenkst du deine Gedanken immer wieder auf die positiven Dinge in deinem Leben.

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Hier aber noch ein besonderer Hinweis: Viele schreiben mir immer wieder, dass sie das mit der Dankbarkeitsseite toll finden, aber auf die Seite „Erfolg“ reagieren weniger. Vielleicht liegt es daran, dass wir das Gefühl haben, uns selbst zu sehr zu loben, wenn wir eine solche Seite in unserem Bullet Journal haben.

Aber es geht gar nicht um Stolz oder Eitelkeit. Es geht darum, dass Vertrauen in dich und deine Talente zu stärken und den Blick darauf zu lenken, was du heute alles gutes hinbekommen hast – und das hinterlässt ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.

Und wusstest du, dass es auch nicht nur um irgendwelche Leistungen im „klassischen“ Sinne geht – schreibe hier auch auf, wo du anderen eine Hilfe sein konntest, wo du andere heute ermutigen konntest und ihnen ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hast. Denn das ist genauso ein Erfolg wie deine Leistungen.


Artikel geschrieben von Nicole

Noch mehr Lust auf Bullet Journal Tipps?

In der kostenlosen 7-Tage-Challenge bekommst du jeden Tag Tipps zu einem Thema rund ums Bullet Journal und das Leben. Damit du mit den neuen Impulsen auch nachhaltige Erfolge erzielst, bekommst du jeden Tag noch eine Checkliste, ein Worksheet oder eine Ideensammlung passend zum Thema des Tages. Hier kannst du dich ganz einfach anmelden.

Bullet Journal set up 2019 – die besten Layouts für den Jahreswechsel

Ein neues Jahr - ein neues Bullet Journal.

Das gilt zumindest für viele, die ein Bullet Journal haben. Und ganz besonders natürlich für die, die den Jahreswechsel gleich nutzen, um mit ihrem ersten Bullet Journal zu starten. Da stellt sich die Frage: Was soll rein ins Jahres set up? 

Ich denke es braucht vor allem die richtige Mischung für den Anfang eines Jahres. Planung, Ermutigendes, Platz für Erinnerungen, Reflexion, Überblick und Träume sollten möglichst alle darin Platz finden - gar nicht so leich umzusetzten...

Du findest mein komplettes Jahres set up auch auf Youtube!

Denn es gibt eine unzählige Menge an Möglichen Layouts, denen man einen der Ehrenplätze ganz vorne im neuen Bullet Journal geben könnte. Versuche also am besten aus den oben genannten Kategorien möglichst verschiedene dabei zu haben, je nachdem, welche dir persönlich am wichtigsten sind. 

Es wäre doch schade, wenn man viele Seiten für die Planung hat, alle anderen Kategorien aber auf der Strecke bleiben - es sei denn, einem sind die anderen Aspekte wirklich nicht wichtig. 

Damit du eine Vorstellung davon bekommst, was ich damit meine, zeige ich dir hier einfach mein set up für 2019. Und obwohl die Möglichkeiten so unendlich sind, gibt es doch ein Element, dass auf jeden Fall in ein Jahres set up gehört: Der Future Log.

Der Future Log: Planung im Voraus

Der Future Log ist der Ort im Bullet Journal, an dem wir alle weiter im Voraus liegende Termine eintragen können. Dieses Jahr bin ich besonders dankbar dafür, denn schon jetzt stehen einige Termine an, wie Urlaub und eine Hochzeit. 

Ich liebe Pfingstrosen und hätte sie am liebsten das ganz Jahr. Aber wenn es schon nicht in der Natur so funktioniert, kann ich wenigstens welche ins Bujo zeichnen!  Ich finde das Layout auch in schwarz wirklich schön - aber mein Mann Jonathan hatte einfach eine geniale Idee, als ich überlegte, ob ich die Pfingstrosen nicht doch kolorieren sollte:

"Male die Blumen doch so weit an, wie das Jahr voran schreitet." Die Idee gefliel mir sofort unfassbar gut, also werde ich es jetzt so machen - und die Blumen blühen dann Stück für Stück auf - zusammen mit dem Jahr.

Falls du gerne noch eine genauere Anleitung zum Future Log haben möchtest, dann schau gerne hier. 

Jahresübersicht: Alles im Blick

Ich finde es unfassbar praktisch, das ganze Jahr auf einen Blick sehen zu können. Viele finden es etwas gedoppelt, da man ja schon den Future Log hat. Aber ich komme immer wieder darauf zurück, wenn ich einen neuen Monat anlege oder wissen muss, welchen Wochentag wir an einem speziellen Datum haben. 

Etwas dass gerade für ein neues Jahr wahnsinnig gut passt, sind schön geletterte Zitate. Du kannst dir überlegen, welche Gedanken dich ins neue Jahr begleiten sollen. Mich hat der Spruch "The best is yet to come - das beste wird noch kommen" total begeistert. 

Schöne Handletterings eignen sich auch perfekt dazu, um sonst leere Seiten zu füllen, falls sich das bei der Aufteilung deiner Layouts ergibt - sie sind eine schöne Verzierung, bringen dich aber auch persönlich weiter, wenn du die richtigen Sprüche dafür wählst!

Vision, Ziele und Ermutigendes

"Die Richtung, in die du gehst, ist wichtiger, als die Geschwindigkeit, mit der du unterwegs bist." 

Kennst du das Gefühl, im Hamsterrad zu laufen, irgendwie immer beschäftigt, aber du hast nicht den Eindruck, auch voran zu kommen? Wahrscheinlich haben wir alle schonmal solche Zeiten erlebt. Ehrlich gesagt, war ich die letzten Jahren in einigen Bereichen nicht gerade zielstrebig.

Das schlimmste war, dass ich es nicht mal richtig gemerkt hatte - bis ich mich mehr mit dem Thema Ziele beschäftigte. Und vor allem anfing, Ziele in meinem Bullet Journal festzuhalten. Jetzt ist es für mich nicht mehr wegzudenken, mich zu fragen, was in einem neuen Monat oder einer neuen Woche das Wesentliche ist. 

Umso wertvoller ist es, sich zu Beginn eines Jahres die Frage zu stellen, was einem wirklich wichtig ist und was man in diesem Jahr erreichen möchte - ich kann es dir nur empfehlen!

Falls es dir schwer fällt, Ziele für dich zu finden und zu formulieren, dann habe ich etwas für dich, dass dir dabei weiterhelfen wird. Du kannst dich einfach kostenlos zur 7-Tage-Challenge anmelden. Dann bekommst du jeden Tag eine Mail Mit Tipps, wie du dein Bullet Journal noch besser nutzen kannst - und ein Tag beschäftigt sich auch damit, wie du deine Ziele findest!

Viel Platz für wertvolle Erinnerungen

Stell dir vor, wie du im Dezember 2019 gemütlich auf dem Sofa sitzt, mit einer Tasse Tee oder Kaffee in der Hand - und deinem Bullet Journal auf dem Schoß. 

Wie schön wird es sein, das Jahr nochmal revue passieren zu lassen, in Erinnerungen zu schwelgen. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich daran denke! Denn dieser Moment war auch schon mit meinem Bullet Journal aus 2018 wunderschön.

Darum musste für das Jahr 2019 auf jeden Fall ein Layout extra für Erinnerungen her! Polaroids sind dafür das perfekte Motiv: Sie sind leicht zu zeichnen, geben einen Rahmen vor, wo später für jeden Monat ein Bild eingeklebt werden kann und versprühen ein echtes Vintage-Feeling, das ideal zum Ausbewahren von Erinnerungen passt. 

Dafür brauchst du auch gar keine Polaroid-Kamera. Ich habe ehrlich gesagt auch keine. Ich werde mir einfach Bilder klein ausdrucken, diese dann ausschneiden und einkleben. Falls du eine Polaroid-Kamera hast - umso besser. Dann kannst du gleich Kästchen vorzeichnen, die so groß sind, wie eins der Polaroidbilder und die Monatsnamen später direkt auf die Polaroids schreiben. 

Ein Habit Tracker für das ganze Jahr?

Habit Tracker sieht man wirklich in allen Formen. DIe meisten beziehen sie wohl auf einen Monat, manche machen auch wöchentliche Habit Tracker. Aber als ich über das Jahres set up nachgedacht habe, kam mir eine Sache in den Sinn, die ich gerne einmal im Monat schaffen möchte: Einen Brief an unsere Patenkinder schreiben.

Das hat mich auf die Idee gebracht, diesen Tracker anzulegen. Er funktioniert wie andere Habit Tracker auch - nur das eine Zahl für einen ganzen Monat steht und nicht für einen Tag. 

Häufig lohnt es sich, erst darüber nachzudenken, was man braucht und worin einen das Bujo unterstützen soll (in meinem Fall: Erinnerung, den Patenkindern 1 mal im Monat zu schreiben) und dann zu überlegen, wie das funktionieren kann und welches Layout dabei weiterhilft. 

Das Beste aus dem alten Jahr mitnehmen

Wie ich dir schon erzählt habe, war es für mich ein wahrer Genuss, zwischen den Jahren nochmal ganz in Ruhe durch mein altes Bullet Journal zu blättern. 

Dabei sind mir so viele kostbare Gedanken und Zitate begegnet, dass ich die besten davon mit ins neue Jahr nehmen wollte. Also habe ich mir diese Dinge rausgeschrieben und dann davon nochmal die 12 wertvollsten ausgesucht. 

Diese haben dann auf dieser Seite einen Ehrenplatz im neuen Bujo bekommen. So habe ich diese Sammlung an Ermutigung, Weisheit und guten Entscheidungen, die ich 2018 getroffen habe, auch 2019 immer wieder vor Augen. 

Füge auch noch die Seitenzahl aus deinem alten Bujo hinzu. So kannst du jederzeit schauen, in welchem Kontext du ein Zitat aufgeschrieben hast oder zu welcher Zeit im Jahr du diesen Gedanken festgehalten hast. 

Wenn du 2018 schon ein Bullet Journal hattest, kann ich dir nur empfehlen, das auch zu machen - du wirst es nicht bereuen. 

Der etwas andere Kalender: Besondere Zeiten im Jahr

Irgendwie bin ich jedes Jahr wieder überrascht, wie schnell Weihnachten vor der Tür steht, fast so, als hätte man es gar nicht kommen sehen. Dabei kommt es doch jedes Jahr zu gleichen Zeit!

Und auch mit anderen Zeiten im Jahr kann es einem so gehen. 2019 möchte ich nicht mehr so verplant sein. Dafür ist dieser besondere Kalender da. Dort kann ich mit verschiedenen Farben Saisons im Jahr kennzeichnen und weiter im Voraus planen. 

Das ist vielleicht nicht für jeden wichtig, aber ich persönlich werde diesen Kalender bestimmt viel für die Planung hier auf dem Blog und andere Inhalte nutzen. 

Ein Platz zum träumen

Als letztes Layout für das set up 2019 habe ich mir noch etwas schönes ausgesucht. Denn wir sollten uns auch mal gönnen, einfach zu träumen. Es ist gut, wenn es auch Bereiche gibt, in denen sich nicht alles um Planung, Ziele und Dinge geht, die man erreichen möchte (so wichtig und wertvoll diese Dinge auch sind). 

Solche Seiten sind Orte zum träumen, wo wir keiner bestimmten Form gerecht werden müssen - darum hat die Seite auch nur eine Überschrift und ist ansonsten einfach leer. 

Wenn wir unsere Wünsche aufschreiben, hat das übrigens noch zwei entscheidende Vorteile:

  1. Wer schreibt, der bleibt: Wenn wir unsere Wünsche schriftlich festhalten, werden sie schon ein wenig konkreter, als sie nur in den Gedanken sind. 
  2. Nach einer Weile können wir uns fragen, ob dieser Wunsch überhaupt noch aktuell ist. Denn häufig denken wir in einem Moment, etwas unbedingt zu wollen und ein paar Wochen später haben wir es wieder vergessen - zumindest passiert mir das immer wieder. 

Also: Ich wünsche dir einen genialen Start in 2019!


Artikel geschrieben von Nicole

5 geniale Tipps für Bullet Journal Anfänger

Du möchtest mit dem Bullet Journal starten oder bist noch nicht so lange dabei? Gerade am Anfang kann man in einigen Punkten unsicher sein. Aber ich habe heute 5 Tipps für dich, die dir hoffentlich dabei helfen werden, deine Unsicherheiten zu überwinden und richtig durchzustarten.

Bullet Journaling bietet dir unheimlich viele Möglichkeiten und kann dein hilfreicher Begleiter im Alltag werden. Das möchtest du doch bestimmt nicht verpassen.

Die Tipps bauen übrigens aufeinander auf und du hast einen optimalen Start, wenn du sie in dieser Reihenfolge anwendest.

Tipp 1: Den Zweck bestimmen

Wofür möchtest du das Bullet Journal nutzen? Es kann eine Vielzahl von Dingen in sich vereinen: Kalender, To-Do-Liste, Ideensammlung, Gewohnheiten, Träume, Projektplanung, Tagebuch, Urlaubsplanung...

Da ist es hilfreich, sich vorab Gedanken zu machen, welche Funktionen das Bullet Journal für dich erfüllen soll, welche Dinge du darin festhalten willst und welche Dinge du vielleicht doch separat haben möchtest. Ich habe auch noch andere Journale, wie beispielsweise ein Tagebuch, in dem ich etwas ausführlicher schreiben kann.

Tipp 2: Inspiration sammeln

Du findest mich auch bei Instagram hier klicken

Um herauszufinden, was dir in Sachen Bullet Journaling gefällt und um neue Ideen zu finden, bietet das Internet unerschöpfliche Quellen.

Du kannst auf Pinterest, Youtube, Instagram und Blogs nach Inspiration suchen, je nachdem, was dir am meisten gefällt. Jede Plattform bietet auch ihre Vorteile.

Auf Pinterest findest du eine Menge Pinnwände, die schon zu bestimmten Themen rund ums Bullet Journal erstellt sind und du kannst sehr schnell deine eigenen Pinnwände erstellen, in denen du deine Lieblingsbilder sammelst. So kritallisiert sich schon ein Stil für dich heraus.

In Videos auf Youtube hat man oft die Möglichkeit beim Entstehen neuer Seiten zuzuschauen. Man kann also gleich sehen, wie die Seiten gestaltet werden, anstatt nur das Endergebnis zu haben.

Hat man Personen gefunden, deren Stil einem sehr gut gefällt, sind Instagram und Blogs super, denn hier finden sich quasi die gesammelten Werke einzelner Personen. Dabei würde ich Instagram eher nutzen, wenn ich mich einfach inspirieren lassen möchte und auf Blogs schauen, wenn ich mehr Informationen und Tipps haben will.

Tipp 3: Nicht unter Druck setzen lassen

Wenn man all die schönen Bilder von perfekten Bullet Journal Seiten auf Pinterest und Instagram sieht, kann man schon manchmal verzweifeln und denken: Das bekomme ich nie so hin!

Manchmal stimmt das gar nicht, denn es fehlt vielleicht nur etwas Übung. Manchmal stimmt es aber vielleicht schon.

Dazu kann ich nur sagen: Es ist völlig egal. Denn beim Bullet Journal geht es nicht um perfekte Seiten für Instagram, sondern um deinen ganz persönlichen Planer.

Jedes Bullet Journal ist so einizgartig wie sein Besitzer.

Wenn du dich „da draußen“ ein bisschen umschaust, um Inspiration zu finden, dann behalte im Hinterkopf: Es geht nicht um Perfektion!

Tipp 4: Keine Angst vor Fehlern

Auch zu diesem Tipp kann ich sagen: Es geht nicht um Perfektion! Jeder verschreibt sich mal im Bullet Journal.

Mein Bullet Journal ist voller Rechtschreibfehler, Überschriften, die nicht ganz mittig angeordnet sind und der ein oder andere Stift hat auch schon durch das Papier „gedrückt“, sodass die Farbe auf der anderen Seite zu sehen ist.Es ist eben alles „handmade“ (Handarbeit) und das darf man auch sehen.

Im Januar habe ich beispielsweise alle Wochentage falsch aufgeschrieben. Diese habe ich nämlich aus dem Handykalender abgeschrieben und bin dabei im falschen Jahr gelandet, sodass ich die Wochentage für 2019 in mein Set Up für Januar 2018 übertragen habe. Da mich dieser Fehler in der Planung wirklich durcheinander gebracht hätte, habe ich die falschen Wochentage mit Washitape überklebt und die richtigen daneben geschrieben.

Wer zu viel Angst vor Fehlern hat, der traut sich nicht, neue Dinge auszuprobieren und das ist wirklich schade. Denn im Bullet Journal ist es wirklich empfehlenswert immer wieder etwas neues zu versuchen.

Tipp 5: Einfach anfangen

Wenn wir etwas neues beginnen wollen, dann warten wir oft auf den perfekten Moment, um damit zu starten. Aber seinen wir mal ehrlich: Der wird nie kommen.

Es kann schon sein, dass es manchmal sinnvoll ist, erst ein Projekt zu Ende zu bringen, bevor man ein neues startet, aber da das Bullet Journal ein täglicher Begleiter ist, der dich in dem unterstützen soll, das du tust, lohnt es sich, sofort anzufangen.

Mache dich mit den wichtigsten Bestandteilen vertraut, lass dich ein bisschen inspirieren und leg einfach los. Am meisten lernst du dann beim Ausprobieren!

Um einfach anzufangen, solltest du auch nicht auf den nächsten Jahreswechsel warten. Du kannst zu jedem Zeitpunkt im Jahr mit dem Bullet Journal beginnen. Ich selbst habe im November mit dem Bullet Journal begonnen und war so froh darüber, dass ich mir diese Zwei Monate nicht habe entgehen lassen!


Artikel geschrieben von Nicole

VIER einfache Schriften – mit denen die Bullet Journal Gestaltung garantiert gelingt

Im Bullet Journal kann man herrlich gut verschiedene Schriften nutzen. Anstatt nur die normale Handschrift zu verwenden, gestaltet man vor allem Überschriften mit schön verzierten Buchstaben. Handlettering nennt man das ganze auch und es erfreut sich großer Beliebtheit.

Absolut zu recht wie ich finde!

Ich habe für mich vier verschiedene Schriften gefunden, die ich regelmäßig in meinem Bullet Journal einsetze. Dabei hat jede Schrift unterschiedliche Bereiche, in denen ich häufig zu ihr greife und manchmal ist es auch am schönsten, sie zu kombinieren.

Wenn man so richtig ins Handlettering einsteigt, gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten und häufig geht es darum, einen Spruch oder kleinen Text kunstvoll zu gestalten. Bei den Schriften, die ich dir hier vorstellen möchte, ist es mir aber wichtig, dass sie nicht lange und sehr aufwändig gemalt werden müssen, sondern man damit auch im Alltag mal eine Überschrift schreiben kann, ohne gleich Stunden investieren zu müssen.

Ich habe außerdem ein kleines Workbook mit Übungsseiten zu jeder meiner Schriften gemacht, denn ein bisschen Übung kann nicht schaden. Am Anfang habe ich mich noch oft verschrieben, weil ich mich mehr darauf konzentriert habe, wie ich die Buchstaben schreibe, als darauf, ob auch alle richtigen Buchstaben im Wort enthalten sind. Da gab es den ein oder anderen Buchstabensalat und peinlichen Rechtscheibfehler.

Wenn dir meine Schriften gefallen und du das Workbook gerne haben möchtest, kannst du dich kostenlos als Ladies Lounge Member anmelden und dir das Workbook in der Freebie-Bibliothek herunterladen. Dazu einfach auf diesen Banner klicken:

Jetzt aber zu den Schriften selbst. Ich möchte dir jetzt meine 4 Lieblingsschriften vorstellen: Welche Stifte verwende ich? Wo setze ich sie ein und was sind die besonderen Merkmale?

Außerdem habe ich jeder Schrift einen Namen gegeben, der sie ein bisschen beschreibt.

Brushlettering

Zugegeben, diesen Namen habe ich der Schrift NICHT gegeben. Brushlettering ist kaum wegzudenken, wenn man mit verschiedenen Schriften gestaltet, also musste ich es auch unbedingt ausprobieren. Man muss es etwas üben, mit einem Brushpen zu schreiben, aber die Regeln sind eigentlich ganz leicht:

Bei den Linien, die sich nach unten bewegen, drückt man mehr auf, sodass die Linie dicker wird. Die Linien, die man nach oben zieht, malt man mit sehr wenig Druck, sodass eine feine Linie entsteht.

Achte bewusst auf Varianten einzelner Buchstaben, die dir begegnen und merke dir diese oder sammle sie. Diese Varianten bieten dir die Möglichkeit, sehr individuelle Schriften für dich zu "entwerfen". Mein kleines "s" sieht in 3 der hier vorgestelleten Schriften unterschiedlich aus und die vierte hat gar keins, weil sie nur aus Großbuchstaben besteht.

Ich persönlich komme mit Brushpens, die eine Filzstiftspitze haben, nicht so gut zurecht. Da ich noch nicht so geübt bin, franst mir die Spitze bei diesen Stiften schnell aus. Brushpens mit Plastikspitze finde ich leichter zu benutzen, gerade für den Anfang. Ich nutze gerne den Tombow Fudenosuke mit der harten Spitze. Damit habe ich auch die Schriftzüge auf den Bildern gemacht.

Brushlettering benutze ich vor allem für größere Überschriften im Bullet Journal und fast immer schreibe ich damit den Monatsnamen auf eine neue Deckseite. Wenn ich mit einem Brushpen schreibe, sind vor allem das "s" und das "r" sehr auffällig in ihrer Form. Diese Buchstaben habe ich mehrfach in dieser Form gesehen und war begeistert. Häufig gibt es von Buchstaben Varianten, die uns gar nicht so bewusst sind, obwohl wir sie problemlos lesen können, wenn sie uns begegnen.

Kleine Schnörkelschrift

Diese schnörkelige Schrift ist der ersten recht ähnlich. Der größte Unterschied liegt aber daran, dass ich dafür einen normalen Fineliner benutze und die Linien dadurch alle schmal sind. In dieser Schrift verwende ich nur Kleinbuchstaben (auch Minuskeln genannt) und beginne und ende immer mit einem Bogen oder Schnörkel. Auch wenn ich zwei oder mehrere Wörter hintereinander schreibe, verbinde ich sie mit einer geschwungenen Linie.

Die Buchstaben passen fast alle ein eine Kästchenhöhe, nur Buchstaben mit "Längen", wie das t oder p, reichen über diese eine Kästchenhöhe hinaus. Besonders schön wirkt diese Schrift auch, wenn man sie ganz lang zieht, sofern der Platz es gerade zulässt.

Ich nutze diese Schrift häufig für meinen Habittracker, um die Gewohnheiten aufzuschreiben, die ich verfolgen will. Auch für Wochentage in fest angelegten Wochenübersichten habe ich diese Schrift schon genutzt. Da sie schon eine Linie als Anfang und Ende hat, kann man sie wunderbar mit anderen Linien verschmelzen lassen, so wie in der Wochenübersicht oben, bei der die Schrift Teil der Boxen für die einzelnen Tage wird.

Quadratisch-Praktisch

Diese Schrift ist sehr schlicht, vor allem im Vergleich zu den ersten beiden. Ich habe sie quadratisch-praktisch genannt, weil die Buchstaben eher gedrungen und breit sind, also meistens etwa in ein quadratisches Kästchen im Bullet Journal passen. 

Obwohl die Buchstaben von der Form alle Großbuchstaben sind, gibt es dennoch einen Unterschied zwischen Klein- und Großbuchstaben, denn ich schreibe große Buchstaben einfach etwas größer als die restlichen Buchstaben. In dem Wort "Redaktionsplan" oben im Bild kann man das ganz gut sehen. Diese Art von Schriften nennt man übrigens Kapitälchen.

Ich nutze sie eigentlich überall gerne. Für schlichtere Überschriften oder auch kleinere Überschriften, wenn oben auf der Seite schon eine aufwändigere Überschrift steht. Und vor allem kombiniere ich diese Schrift sehr gerne mit der Brushlettering Schrift. Auch das siehst du oben auf dem einen Bild. Ich liebe es, verschiedene Schriften zu kombinieren und dadurch nochmal einen ganz anderen Effekt zu bekommen.

Außerdem erweitert das natürlich die Gestaltungsmöglichkeiten. So muss ich nur 4 Schriften beherrschen, habe aber nicht nur 4 Möglichkeiten, einen Schriftzug im Bullet Journal zu gestalten. Ich achte immer darauf, dass ich eine schnörkelige mit einer schlichten Schrift kombiniere. Sonst sieht das ganze entweder zu überladen aus oder sehr schlicht.

Meine Wochenschrift

Auch meine Wochenschrift ist eher schlicht. Diesen Namen hat sie übrigens bekommen, weil ich sie bisher nur nutze, um Wochentage in der Wochenplanung aufzuschreiben. Entweder in einer fertigen Wochenübersicht die links auf dem Bild oder wie bei der Rapi Logging Methode rechts auf dem Bild, die ich zur Zeit nutze.

Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie so langgezogen ist. Anstatt in ein quadratisches Kästchen zu passen, sind die Buchstaben zwei Kästchen hoch, aber meist nicht breiter als ein Kästchen. Alle Buchstaben sind groß und es gibt keinen Unterschied in der Größe.

Diese Schrift habe ich bisher noch nicht mit einer anderen Kombiniert, aber ich glaube sie würde sehr gut zu der Kleinen Schnörkelschrift passen!

Fazit

Im Bullet Journal kann man sehr gut verschiedene Schriften verwenden, wie wir gesehen haben. Wenn du dein Bullet Journal gerne kreativ gestaltest, dann kann ich dir das nur empfehlen! 

Immerhin besteht das BuJo aus Dingen, die wir aufschreiben: Termine, Aufgaben, Ideen, Gedanken und Notizen. Anstatt alles "nur" mit Zeichnungen und Washitape zu gestalten, ist es da doch viel schöner auch mit dem zu gestalten, das das Bullet Journal im Kern ausmacht: Die Schrift.

Ich finde es auch sehr praktisch, ein paar Schriften zu haben, die man immer wieder verwendet. So wird man darin geübter und verschreibt sich nicht so schnell. Wenn du dir ähnlich wie ich ein kleines Reportoir an verschiedenen Schriften anlegst, achte darauf, dass du genügend Abwechslung zwischen den Schriften hast und sie sich auch mal kombinieren lassen.

Und schließlich: Sei ganz entspannt, wenn du das Gefühl hast, nicht so richtig zu wissen, wie du dir eine Schrift "entwerfen" sollst. Ich habe diese 4 Schriften auch nicht bewusst als meine Bullet Journal Schriften ausgesucht. Mir ist vielmehr aufgefallen, dass ich immer wieder zu diesen Schriften greife und immer wieder dahin zurück komme.

Achte also ein bisschen darauf, dann wirst du das auch für dich herausfinden.

Natürlich darfst du dich auch gerne von meinen Schriften inspirieren lassen. Du bist herzlich eingeladen, kostenlos Ladies Lounge Member zu werden und dir in der Freebie-Bibliothek im Memberbereich das Workbook zu meinen Schriften herunterzuladen.


Artikel geschrieben von Nicole

Bullet Journal set up DEZEMBER – Weihnachtsideen

"Die schönste Zeit im Jahr" darf sich auch voll im Bullet Journal zeigen! Ich genieße die Weihnachtszeit immer sehr und habe mich schon häufiger gefragt, ob ich ohne diese Zeit der Vorfreude, der Lichter und Kerzen und Leckereien überhaupt durch den dunklen Winter kommen würde.... 

Kein Wunder also, dass mein Bullet Journal set up für den Dezember sehr weihnachtlich geworden ist. Außerdem spürt man dem Dezember auch immer ein bisschen ab, dass er der letzte Monat im Jahr ist und bald etwas Neues anbricht! 

Für mich bedeutet das auch ein neues Bullet Journal. Dieses ist pünktlich mit dem Dezember voll geworden! Wenn du auch noch auf der Suche nach dem passenden Notizbuch für dein nächstes Bullet Journal bist, dann lies auch den Artikel mit dem Notizbuch Guide, wo ich dir einige Tipps gebe, wie du DEIN perfektes Bullet Journal findest! 

Schau dir gerne auch das Monats set up als Video auf meinem Youtube Kanal an!


Jetzt aber zum Dezember set up! Ich möchte dir einfach meine Bullet Journal Seiten vorstellen und erzählen, was ich mir dabei gedacht habe. Los geht´s! 

Monatsübersicht

Dieses Layout für die Monatsübersicht benutze ich schon eine ganze Weile. Ich habe einige verschiedene ausprobiert und bin immer wieder bei dieser gelandet. Sie funktioniert für mich einfach am besten. 

Mir gefällt dabei besonders, dass man die einzelnen Wochen auf einen Blick sieht. Denn häufig überlege ich mir, was für die kommende Woche ansteht. Gleichzeitig bieten die Kästchen aber auch genügend Platz, um die wichtigsten Termine einzutragen. 

Zum Motiv für diesen Monat gibt es sogar eine kleine Geschichte: Denn als ich im November 2017 meinen ersten Monat in einem Bullet Journal anlegte, waren diese Tannenzweige mein Motiv. Damit fing also alles an. Mir gefiel der Gedanke so gut, dieses Motiv jetzt wieder aufzugreifen und damit einen schönen Abschluss für dieses Bullet Journal zu finden.

Aber natürlich wollte ich nicht einfach nur das Layout wiederholen und für den Dezember durfte es ja auch etwas weihnachtlicher sein. Also habe ich alles mit diesen Weihnachtskugeln ergänzt - unc ich finde, es passt wirklich gut!

Habit Tracker & Blogplan

An meinem Habit Tracker Layout hat sich die letzten Monate auch nicht mehr sehr viel geändert. Aber ich korrigiere immer mal, WAS ich tracke. Ich denke zu oft sollte man da nicht hin und her wechseln, denn es geht ja darum, Gewohnheiten zu etablieren.

Aber manchmal stellt man fest, dass manche Dinge sich nicht gut tracken lassen oder dass sie gar nicht mehr so wichtig sind, wie man einen Monat vorher noch dachte. Diesen Monat bin ich mir bei der Auswahl sehr sicher, dass sie sinnvoll ist. 

Da ich komplett von Zuhause aus arbeite, muss ich dringend an Strukturen arbeiten - oder besser gesagt mit erstmal überhaupt welche schaffen. Ein einheitlicher Schlafrhyrthmus kann da schonmal helfen. Außerdem sollte ich darauf achten, dass ich mich bei dem trüben Wetter nicht nur im Haus verkrieche - selbst wenn es trüb ist: Frische Luft tut doch gut und vertreibt den Winterblues.

Auf der anderen Seite habe ich einen Redaktionsplan angelegt. Der ist vor allem für den Blog, denn das möchte ich wieder regelmäßig schaffen! In den letzten Monaten ist der Blog auf jeden Fall zu kurz gekommen und ich kann es schon gar nicht abwarten, die ganzen Ideen umzusetzen, die sich in der Zeit angesammelt haben. 

Der Adventskalender

Die Weihnachtszeit ist auch immer wieder die Zeit für Adventskalender. Und es ist eine Zeit, in der man sich gerne Zeit nehmen möchte für die vielen kleinen und großen schönen Dinge: Über den Weihnachtsmarkt schlendern, Glühwein trinken, es sich mit einem guten Buch und einer Tasse Tee gemütlich machen und dabei jede Menge Plätzchen vernaschen. 

So oder so ähnlich stellen wir uns die Weihnachtszeit oft vor. Aber mal ehrlich...

Häufig sieht es doch ganz anders aus und ehe wir uns versehen haben wir schon den 27. Dezember und fragen uns, was aus unseren ganzen Vorhaben für die Weihnachtszeit geworden ist. Natürlich gibt es auch eine Menge zu tun, aber auch wenn es schön ist, den Liebsten an Weihnachten etwas wirklich tolles zu schenken und dafür ein paar Stunden in den Wochen davor zu opfern, sollte man sich trotzdem Zeit für sich selbst nehmen.

Das ist nicht sofort egoistisch, sondern auch mal okay. Außerdem müssen die Dinge, für die man sich gerne Zeit nehmen möchte, nicht immer Dinge sein, die nur uns eine Freude machen. Es lohnt sich also darauf zu achten, sich diese Zeiten wirklich zu gönnen - und hier kommt der Bullet Journal Adventskalender ins Spiel!

Wie du siehst, hat der Weihnachtsbaum im Layout 24 Kugeln und darunter sind 24 freie Felder, in die man etwas eintragen kann. Schreibe in die Felder alles, was du gerne machen würdest. Und wann immer du im Advent etwas von diesen Dingen machst, kannst du die Kugel mit der entsprechenden Nummer ausmalen. 

Wenn dir nicht 24 verschiedene Dinge einfallen, kannst du auch Dinge mehrfach nehmen. Bei mir kommen in diesem Layout beispielsweise "Heiße Schokolade trinken" und "Baden gehen" 2 oder 3 mal vor... 

Letztes Jahr hat mir dieses Layout bereits sehr dabei geholfen, die Weihnachtszeit mehr zu genießen und mir Auszeiten zu gönnen. Ich bin mir sicher: Das wird auch dieses mal wieder so sein! 

Also: Auf bunte Weihnachtsbäume an Weihnachten! 

Geschenke & Post

Diese ganz schlichten Seiten sind auch ein extra "Weihnachtslayout". Denn wann sonst im Jahr macht man sich so viele Gedanken und unterschiedliche Geschenke, die man besorgen oder machen möchte? 

Ich kann sehr nachvollziehen, dass viele inzwischen das Gefühl haben, es gehe bei Weihnachten viel zu sehr um das Thema Geschenke. Ich kann da sogar zustimmen. Aber gleichzeitig denke ich: Das haben wir doch selbst in der Hand! 

Und der eigentliche Gedanke, die Liebsten zu beschenken ist doch etwas wundervolles. Vor allem, wenn es persönliche Geschenke sind. Das muss nicht immer etwas selbstgemachtes sein, sondern kann genauso gut etwas gekauftes sein, das wiederspiegelt, wie gut man den anderen kennt. 

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, lieber mehr Leuten einen kleinen Gruß zukommen zu lassen, eine Kleinigkeit, die sagt "Ich denke an dich, du bist mir wichtig", als viel Energie für große Geschenke zu verbrauchen, von denen man denkt man "müsste sie machen". 

Solche "Kleinigkeiten" können auch einfach eine Karte sein, die man verschickt. Oder ein paar Plätzchen. Darum habe ich mir für dieses Layout gleich zwei Seiten genommen, denn dort kann ich alle Namen, Adressen und Ideen sammeln.  

Wochenübersicht

Eigentlich habe ich schon seit Monaten nicht mehr mit einer komplett angelegten Wochenübersicht gearbeitet. Aber im November habe ich es nochmal ausprobiert - einfach weil es sich bei dem Motiv mit den Kaffeerändern so sehr angeboten hat. Und weil ich schon immer eine Wochenübersicht mit Kreisen ausprobieren wollte. 

Was soll ich sagen? Bei Weihnachtskugeln als Motiv im Dezember... 

Ich muss aber gestehen, dass ich dieses Layout nicht nur super schön finde, sondern es auch zum planen besser war, als erwartet. Die letzten Monate habe ich mit der Rapid Logging Mehtode von Tag zu Tag geplant. Mir war es wichtig, VIEL Platz für To-Dos zu haben. 

Aber eigentlich schaffe ich eh nicht mehr Aufgaben, als in so eine Kugel passen... mal schauen, vielleicht fange ich jetzt an, wieder regelmäßig solche Wochenübersichten zu nutzen. 

Notizbuch Guide: Das richtige Notizbuch für DEIN Bullet Journal

Bist du auf der Suche nach einem neuen Bullet Journal, weil dein altes langsam voll wird? Oder möchtest du vielleicht sogar zum ersten Mal mit einem starten und fragst dich jetzt, worauf du beim Notizbuchkauf achten musst? Dann bleibt dran, dazu habe ich jetzt einige einfache Tipps!

Bei mir hat es gerade gepasst, dass ich zum Jahreswechsel auch ein neues Bullet Journal brauchte, also habe ich mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema beschäftigt. Mein jetziges Notizbuch ist ein Leuchtturm 1917, aber obwohl ich damit sehr zufrieden bin, habe ich mich entschieden, mal ein neues auszuprobieren. Vor allem, nachdem ich mir die Fragen selbst beantwortet habe, die ich dir als Leitfaden hier mitgeben möchte.

An der Stelle sei kurz angemerkt, dass ich ein paar Notizbücher getestet habe und darum an der ein oder anderen Stelle auch Notizbücher nennen werde, auf die ein bestimmtes Merkmal zutrifft. Ich werde so oft danach gefragt und die meisten sich sehr dankbar für konkrete Tipps.

Schau dir gerne auch alle Tipps in diesem Video an!

Aber ich arbeite mit keiner der genannten Marken zusammen, habe also alle neutral getestet. Aber gleichzeitig ist die Liste natürlich nicht vollständig. Nutze diesen Artikel einfach als Orientierung und dann schau dich um, was es da draußen noch so gibt ?

Jetzt geht es aber los mit den ersten Tipps:

Format & Bindung

Du wirst feststellen, dass dieser Blogpost nicht nur aus drei kurzen Tipps besteht und das hat einen Grund: Denn beim Notizbuchkauf kann man mehr beachten, als du vielleicht denkst. Natürlich musst du nicht jeden Aspekt berücksichtigen, sondern kannst dir einfach die Dinge raussuchen, die für dich am wichtigsten sind.

Als erstes solltest du dich fragen, welches Format für dich das richtige ist. DinA5 ist ein sehr gängiges Format, das ich auch nutze. Ich finde es hat genau die richtige Mischung aus genug Platz und Handlichkeit. Trotzdem kann es sein, dass du lieber mehr Platz pro Seite haben möchtest und ein größeres Format besser passt. Oder du bist viel unterwegs und möchtest nicht so viel Gewicht mit dir rumschleppen? Dann könnte ein kleineres Format, wie etwa DinA6, für dich passen.

Beachte aber, dass es in einem gängigen Format wie DinA5 deutlich mehr Auswahl gibt als in Sonderformaten. Das könnte sich dann bei den anderen Aspekten zeigen. Auch innerhalb einer Angabe wie A5 gibt es kleinere Unterschiede. Beispielsweise hat das Leuchtturm 1917 ziemlich genau das Format A5, das Moleskine ist etwas schmaler, das Dingbats etwas breiter.

Außerdem musst du entscheiden, ob du ein Hardcover oder ein Softcover haben möchtest. Ich persönlich bevorzuge Hardcover. Ich habe irgendwie das Talent, dass meine Sachen relativ schnell etwas zerschlissen aussehen. Darum fühle ich mich mit einem Hardcover, wo die Seiten besser geschützt sind, einfach wohler.

Papier

Papier ist nicht gleich Papier. Da ich schon mein ganzes Leben male und zeichne, war mir eigentlich vorher schon klar, dass diese Aussage absolut wahr ist. Aber als ich jetzt einige Notizbücher verglichen habe, war ich doch wieder erstaunt, wie fein solche Unterschiede sein können, obwohl es doch alles Notizbuchseiten waren – und nicht ein so offensichtlicher Unterschied wie man bei Aquarellpapier und Druckerpapier erwarten kann.

Was ist also zu beachten? Ich finde der wichtigste Aspekt ist die Papierstärke – also wie dick das Papier ist. Denn je dünner das Papier, desto eher können Stifte durchdrücken und dann scheinen sie unschön auf der anderen Seite durch. Achte dabei auf Grammangaben zum Papier. Als Orientierung: Normales Druckerpapier hat 80g. Auch hier liegt das Leutturm 1917 wieder in der Mitte mit 80g, während das Moleskine etwas dünnere Seiten mit 70g hat. Notizbücher mit etwas dickeren Seiten sind beispielsweise das Scribbles That Matter und das Dingbats mit je 100g und das Lemome mit sogar 125g.

Wenn du das Notizbuch nicht online bestellst, sondern in einem Fachgeschäft vor Ort kaufst, dann kannst du auch darauf achten, wie sich das Papier anfühlt. Ich liebe schön glatte Oberflächen, weil Zeichnungen mit Finelinern darauf noch schöner aussehen. Auch auf die Farbe kannst du achten. Häufig steht auch online in der Beschreibung, ob die Seiten richtig weiß sind oder cremefarben.

Wenn man nur auf das Papier schaut, könnte es so aussehen, als ob Notizbücher mit dünneren Seiten einfach schlechter sind – aber das ist nicht unbedingt der Fall. Denn häufig bringen sie einen entscheidenden Vorteil mit sich, über den wir im nächsten Schritt nachdenken wollen.

Seiten

Häufig achtet man auf alles Mögliche beim Notizbuchkauf, aber nicht so sehr, wie viele Seiten das Buch eigentlich hat. Um ehrlich zu sein: Daran habe ich beim Kauf meines ersten Bullet Journals keinen Gedanken verschwendet. Aber diesmal hat mir genau dieser Punkt einiges Kopfzerbrechen bereitet.

Denn wenn das Buch zu wenige Seiten hat, kommt man damit kein ganzes Jahr hin. Das ist auch der Vorteil der Notizbücher mit dünneren Seiten, denn diese haben meistens auch mehr Blatt. Als Vergleich: Das Leuchtturm 1917 hat 250 Seiten, das Moleskine 240 – damit kommen die meisten gut ein Jahr aus. Das Scribbles That Matter hat 200, Dingbats und Lemome haben etwa 180.

Manche stört der Gedanke vielleicht gar nicht, mitten im Jahr das Notizbuch wechseln zu müssen und nicht ein und das selbe Bullet Journal zu haben, das sie für das ganze Jahr begleitet. Aber ich war lange hin und her gerissen, ob ich lieber etwas dickere Seiten haben möchte – oder ein Bullet Journal, dass das ganze Jahr reicht.

Letztlich habe ich mich für das stärkere Papier entschieden, weil ich mir offenhalten wollte, auch mal unterschiedliche Materialien auszuprobieren – zum Beispiel Aquarellfarben, die zu dünnes Papier schnell wellen, wenn man nicht sehr vorsichtig ist.

Ich habe mich darum entschieden, mit dem Dingbats aus der Earth Collection ins neue Jahr starten. Bei diesem Notizbuch hat mit auch die Oberfläche des Papiers und die Ausstattung seht gut gefallen.

Ausstattung

Und ja, es gibt tatsächlich noch mehr Dinge, die man bedenken kann… Denn es gibt noch einige Extras, die manche Notizbücher haben.

Besonders, wenn du mit einem Inhaltsverzeichnis arbeitest, ist es einfach Gold wert, wenn die Seiten deines Bullet Journals schon vornummeriert sind und du das nicht mehr machen musst. Und dann ist es auch nett, wenn schon ein Index vorgedruckt ist.

Einige Notizbücher haben auch ein Gummiband, mit dem man das Buch „zumachen“ kann. Das ist mir wieder super wichtig – denn wie du weißt, schaffe ich es irgendwie nie, meine Sachen so aussehen zu lassen, als wären sie gerade neu gekauft, obwohl ich sie schon ein paar Monate mit mir rumtrage. Ich hätte zu viel Angst, dass die Seiten in meiner Tasche alle verknicken, wenn dieses Gummiband nicht wäre. Was soll ich sagen: Manchmal sind es die kleinen Dinge…

Dann können Lesezeichenbänder, ein Stifthalter an der Seite oder eine Tasche hinten Im Bullet Journal sehr nützlich sein. Frage dich bei der Ausstattung vor allem, was dir in der alltäglichen Nutzung deines Bullet Journals am meisten weiterhelfen würde.

Frage dich immer, was für dich das wichtigste ist! Es sind nicht immer die Trendnotizbücher am besten, die scheinbar alle Bujo Begeisterten benutzen. Auch der Preis kann bei der Auswahl natürlich ein Rolle spielen. Finde für dich den besten Mittelweg zwischen allen Merkmalen, die dir wichtig sind. Es kann auch sehr helfen, das schriftlich zu machen!


Artikel geschrieben von Nicole

>