Bullet Journal Vorlagen – Bullet Journal

Sichere dir jetzt viele exklusive Vorteile für dein Bullet Journaling

Werde jetzt völlig kostenlos Ladieslounge Member und erhalte exklusiven Zugang zu der Freebie-Biliothek

Tag Archives forBullet Journal Vorlagen

Wie das Bullet Journal hilft, inspiriert zu bleiben – AUGUST Setup

Kennst du das Gefühl, wenn du nur noch durch deinen Alltag hetzt? Wenn du kaum Zeit für Pausen hast und noch weniger Zeit, um mal innezuhalten und die guten Dinge in deinem Leben wirklich zu genießen? Dann kann das Bullet Journal eine große Hilfe sein!

Es hilft dir, inspiriert zu bleiben, kreative Ideen nicht in der Informationsflut des Alltags untergehen zu lassen und immer wieder Ermutigung zu finden.

Also: Zeit für Inspiration!

Schau dir gerne auch das Monatssetup als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Ich möchte heute mein Monatssetup für den August mit dir teilen, denn darin sind einige Layoutideen enthalten, die dir genau dabei helfen:

Coverpage

Bullet Journal Setup August 2019 deutsch Deckseite Coverpage

Wenn du kreativ veranlagt bist, dann ist es unendlich wohltuend im Alltag immer wieder Zeiten zu haben, in denen du auch etwas kreativ gestalten kannst. Dabei geht es nicht um die Frage, wie gut du zeichnen kannst – hier geht es nicht um technische Perfektion – sondern es geht darum, dass deine Akkus wieder aufgeladen werden!

Die Coverpage für einen neuen Monat ist dafür die ideale Gelegenheit. Eigentlich hat sie ja keine richtige Funktion – zumindest nicht für die Planung. Aber wenn du das Gestalten deiner Coverpage als deine persönliche kreative Auszeit nutzt, hat sie eine sehr wichtige Funktion, die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist:

Sie verschafft dir eine Pause und hinterher wirst du dich bestimmt inspirierter fühlen!

Monatsübersicht

Bullet Journal Setup August 2019 deutsch Monatsübersicht monthly spread

Natürlich gehört auch die planerische Seite ins Bullet Journal! Bei all den Layouts, die ich verwende, frage ich mich immer wieder: Hat diese Seite einen echten, praktischen Nutzen? Und wenn nicht, dann fliegt sie raus! Klingt vielleicht hart, aber mir ist es wichtig, dass mein Bullet Journal nicht nur hübsch aussieht, sondern mich in meinem Alltag bestmöglich unterstützt.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: Was mich inspiriert, darf bleiben. Wenn es mir einfach guttut, eine bestimmte Seite zu gestalten, dann hat sie auch einen Nutzen. Da ist sie wieder: Die Pause und kreative Auszeit im Alltag.

Außerdem möchte ich auch inspiriert sein, wenn ich Dinge organisiere. Und ganz ehrlich: Eine hübsch aussehende Monatsübersicht schaue ich mir viel lieber an, als einen tristen, grauen Kalender. Die Organisation mit dem Bullet Journal klappt auch deshalb so gut für mich, weil ich das Bullet Journal immer wieder gerne in die Hand nehme – einfach weil es schön ist.

Keine Ideen mehr vergessen

Bullet Journal August Setup  2019 deutsch Ideensammlung Liste

Kennst du diese Momente? Du bist mit irgendetwas beschäftigt und dann kommt dir eine super Idee, die nur gerade gar nichts mit deiner jetzigen Tätigkeit zu tun hat. Wie schnell passiert es, dass wir dann weitermachen und die Idee ist innerhalb von Minuten wieder vergessen und damit verloren.

Wenn du dir in deinem Bullet Journal einen Platz gestaltest, an dem all deine spontanen Ideen notiert werden können, sind sie sicher abgespeichert. Und du kannst entspannt weitermachen, egal womit du gerade beschäftigt warst, denn du weißt: Der Gedanke ist aufgeschrieben und ich muss nicht krampfhaft versuchen, mich an ihn zu erinnern.

Ich frage mich, für welchen Probleme des Alltags wir eigentlich schon gute Lösungen hatten, aber als wir Zeit hatten, uns dem Problem zuzuwenden, war die Idee schon vergessen und das Problem hat uns viel mehr Nerven gekostet, als es hätte sein müssen…

Ich habe in meiner Ideensammlung konkrete Kategorien angelegt, aber natürlich kannst du es auch ganz frei gestalten oder Kategorien verwenden, die für dich passen.

Inspirierende Gedanken für jeden Tag

Bullet Journal August Setup 2019 deutsch Handlettering Zitat Inspiration

Wenn es um Inspiration im Bullet Journal geht, gehören inspirierende Zitate einfach dazu! Im Handlettering Stil gestaltet, kommt dein Lieblingszitat richtig zur Geltung. Überlege dir, welches Thema dich im kommenden Monat besonders beschäftigt oder herausfordert.

Dann suche nach einem passenden Zitat, dass dich immer wieder daran erinnert, wie du mit diesem Thema umgehen möchtest. Am besten nimmst du dir ein extra Blatt und planst dein Handlettering vorher einmal. So kannst du testen, welche Größen, Schriften und Abstände die einzelnen Wörter haben sollen.

Mit der Größe und Farbe kannst du auch einen besonderen Schwerpunkt auf einzelne Wörter legen, die für das Zitat oder für dich persönlich am wichtigsten sind.

Halte aber auch im Laufe des Monats nach ermutigenden Gedanken, Zitaten oder Versen Ausschau. Diese kannst du dann auf der Ermutigungsseite sammeln und immer wieder durchlesen, wenn du Inspiration und Ermutigung brauchst.

Müdigkeit vs. Inspiration

Bullet Journal August Setup 2019 deutsch Moodtracker Habittracker Blüten Blumen

Wer müde und ausgelaugt ist, kann nicht inspiriert sein. Und damit meine ich nicht das ganz normale Bedürfnis nach Schlaf nach einem langen, erlebnisreichen Tag. Ich meine vielmehr, generell müde zu sein.

Vielleicht ist es bei dir auch etwas Anderes, aber durch meinen Moodtracker (Stimmung) ist mir aufgefallen, dass ich zeitweise ganz schön mit Müdigkeit zu kämpfen habe, die sich durch einen ganzen Tag durchzieht.

Um das zu verbessern habe ich mir klare Routinen für morgens und abends festgelegt, achte auf meine Ernährung und dass ich immer wieder draußen an der frischen Luft bin. Das sind einfach Dinge, die mir dabei helfen. Auch hier können es bei dir andere Dinge sein, die dir helfen inspirierter und produktiver durchs Leben zu gehen.

Egal, was es bei dir ist: Die Layouts „Moodtracker“ und „Habittracker“ helfen dir dabei, es herauszufinden und dann auch das richtige zu tun. Da der Moodtracker den Ist-Zustand dokumentiert bietet er die Grundlage für deine Analyse.

Dann überlege dir, welche guten Gewohnheiten dir weiterhelfen würden und verfolge genau das in deinem Habittracker.

Fazit

Das Leben ist definitiv zu kurz, um es im Alltagsstress untergehen zu lassen. So viele von uns spüren das und wünschen sich mehr Achtsamkeit, Inspiration und Bedeutung im Alltag.

Ich hoffe diese Tipps konnten dir schon weiterhelfen, um wichtige Schritte in diese Richtung zu tun. Melde dich aber gerne noch zur 7-Tage-Challenge an, um noch mehr praktische Tipps für dein Bullet Journal zu bekommen. 

Ich wünsche dir viel Inspiration für dein Bullet Journal!


Artikel geschrieben von Nicole

So kannst du den Monat im Bullet Journal optimal gestalten – JULI setup

Falls du dich schon mit den Grundlagen des Bullet Journals auseinandergesetzt hast, fragst du dich vielleicht trotzdem, wie du Monatsübersicht, Tracker, Wochenübersichten und kreative Gestaltung unter einen Hut bringen sollst – oder auch nur in eine sinnvolle Reihenfolge.

Auf diese Fragen bekommst du hier eine Antwort!

Ich zeige dir am Beispiel meines eigenen Juli Setups, wie du den Monat im Bullet Journal sinnvoll aufbauen kannst und wie du es schaffst, eine abwechslungsreiche und trotzdem stimmige Gestaltung hinzubekommen.

Schau dir gerne auch das Monats setup als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Wir gehen einfach Seite für Seite durch und ich nehme dich mit hinein, wie ich diese Gestaltung angehe. Zwei wichtige Grundfragen möchte ich dir aber noch vorab mit auf den Weg geben:

  • Was brauche ich und was nicht? Frage dich, welche Layouts für dich eine sinnvolle Funktion haben – was macht dir den Alltag leichter oder hilft dir dabei, persönlich zu wachsen?
  • Was möchte ich? Ein paar Dinge gibt es auch, die man ohne greifbare Funktion mit ins Bullet Journal aufnehmen kann. Dazu gehört vor allem die kreative Gestaltung. Der Nutzen hierbei liegt mehr in der Freude, Entspannung und der Lust am Gestalten – was auch ein echter Nutzen ist, aber nicht so greifbar oder messbar, wie z.B. das Verbessern von Gewohnheiten.

 Also: Los geht´s

Die erste Seite...

Meine Monate im Bullet Journal beginnen meistens mit einer Deckseite für den Monat. Diese Seite ist mehr ein gestalterisches Element – hat aber auch einen Nutzen. Denn sie markiert den Übergang zu einer neuen Einheit, ein neuer Monat bricht an und bietet damit auch einen kleinen Neustart innerhalb des Jahres.

Bullet Journal deutsch setup Juli Anfänger

Dieses „Neue“ wird besonders greifbar, wenn auch neue Motive und Farben ins Bullet Journal kommen. Der Juli ist bei mir ganz in blau und passend zum Sommer mit Wellen und Muscheln gestaltet. All das trägt dazu bei, dass ich mich wieder frisch auf neue Ziele und Projekte fokussieren kann, die im Juli anstehen.

Ich achte übrigens sehr darauf, dass ich nicht zwei Monate in Folge die gleichen Farben und Motive nutze, sodass mir dieser Effekt nicht verloren geht.

Du möchtest dein Bullet Journal noch effektiver und besser nutzen? Dann mache bei der kostenlosen 7-Tage-Challenge mit. Hier einfach anmelden! 

Mit der Monatsübersicht alles im Blick

Auf die Deckseite folgt immer die Monatsübersicht. Es ist absolut sinnvoll, sich erstmal einen Überblick über den kommenden Monat zu verschaffen und einen Platz zu haben, an dem alle wichtigen Termine gesammelt sind.  

Beim Durchblättern durch das Bullet Journal fallen vor allem die Stellen auf, an denen die Farben wechseln und ein neuer Monat beginnt. Daher findest du auch die Monatsübersicht sehr schnell wieder, wenn du sie am Anfang eines neuen Monats anlegst.

Bullet Journal Monatsübersicht monthly log deutsch Anfänger

Die Wellen und Muscheln zieren natürlich auch die Monatsübersicht. Ich suche immer nach Motiven, die ich vielseitig und in Kombination mit verschiedenen Layouts einsetzen kann. Und trotzdem ist es schön, etwas Abwechslung zu haben und nicht jede Seite gleich aussehen zu lassen.

Dafür frage ich mich immer, wie ich ein Motiv beibehalten, es aber ein bisschen anders gestalten kann. Das möchte ich dir am Beispiel der Wellen einmal demonstrieren: Auf der Deckseite waren die Wellen mitten auf der Seite angeordnet. Um sie nicht einfach in der Luft rumschweben zu lassen, habe ich einen Halbkreis gezeichnet, wo ich die Wellen „hineingesetzt“ habe.

Bei der Monatsübersicht war das nicht nötig, ich konnte die Wellen perfekt am unteren Seitenrand platzieren.

Handlettering & Ermutigung – jetzt wird es persönlich

Bullet Journal deutsch Handlettering Juli Anfänger

Nach der Monatsübersicht wird es eigentlich erst so richtig spannend. Denn hier starten die persönlichen Layouts – ich nenne sie auch gerne Extraelemente. Das sind Zitate, Tracker, Dankbarkeitsseiten, Finanzpläne, Einkaufslisten…

Was nach der Monatsübersicht in deinem Bullet Journal kommt, hängt ganz von den Fragen ab, was du brauchst und was du willst. Schreibe dir zunächst auf einen extra Zettel alle Layouts auf, die du gerne im aktuellen Monat verwenden möchtest. Dann überlege dir eine für dich passende Reihenfolge.

Schreibe dir eine Liste mit allen Layouts, die du für den Monat anlegen möchtest. Dann sortiere sie in eine Reihenfolge, wie hier im Artikel beschrieben! 

Ich wollte im Juli ein Zitat aus einem meiner Lieblingslieder lettern und habe mich entschieden, auf der gegenüber liegenden Seite das Layout „Ermutigung“ anzulegen. Beides passt hervorragend zusammen, denn das Zitat ist schon ermutigend und auf der anderen Seite kann ich dann noch weitere Verse, Zitate und Gedanken sammeln, die mich ermutigen und den Monat über begleiten sollen.

Ich habe das Zitat aber nicht nur gewählt, weil ich das Lied so gerne mag, sondern weil es perfekt zum Meeresthema passt – achte bei so vielen Elementen wie möglich darauf, dass sie zu deinem Thema passen. So wirkt alles sehr stimmig. Das zeigt dich dann auch in den Farben, denn zu einem Zitat in dem Wellen und Wasser erwähnt werden, passt blau natürlich besonders gut!

Gute Laune & bessere Gewohnheiten

Bullet Journal deutsch Habit Tracker Mood Tracker Anfänger Juli

Kommen wir zu den Layouts, die man täglich ausfüllt. Ich empfehle dir, dass du alle Layouts, auf die das zutrifft, hintereinander anlegst. So musst du nicht lange rumblättern, wenn du dich abends hinsetzt und alles ausfüllst.

Die Klassiker unter diesen Layouts sind der Moodtracker und der Habittracker. Ich habe den Beiden hier deutsche Überschriften gegeben. Denn im Moodtracker geht es darum, die eigene Laune oder das eigene Befinden festzuhalten. Und im Habittracker kannst du ausfüllen, ob du bestimmte Dinge getan hast oder nicht, aus denen du gerne Gewohnheiten machen möchtest.

Die Layouts, die du hier siehst, gibt es übrigens auch als Vorlagen-Set in meinem Shop! 

Mit diesen Printables ist dein Monat im handumdrehen gestaltet und bleibt dabei aber individuell und für dich passend! 

Schau doch hier vorbei...

Für den Moodtracker verwende ich Farben, die für eine bestimmte Stimmung stehen – bestehend aus den Farbtönen, die ich auch schon für die restliche Gestaltung verwendet habe. Bei der Gestaltung mit Farben lohnt es sich zu bedenken, wie ein Layout ausgefüllt aussehen wird.

Zu Beginn des Monats sieht vor allem die Seite mit dem Moodtracker noch fast schwarz-weiß aus. Aber wenn alles ausgefüllt ist, wird die Muschel in verschiedenen Blautönen erstrahlen. Hätte ich vorher schon mit vielen farbigen Motiven gearbeitet, würde am Ende alles überladen aussehen.

Dankbarkeit & Erfolg

Bullet Journal deutsch setup Dankbarkeit Erfolg

Ein weiteres Layout, dass ich täglich ausfülle, ist „Dankbarkeit und Erfolg“.  Hier schreibe ich jeden Abend auf, für was ich an diesem Tag dankbar bin und was gut gelaufen ist.

Natürlich sind an dieser Stelle auch ganz andere Layouts denkbar. Es kann auch sein, dass du keinen Moodtracker und Habittracker verwendest. Dann überlege einfach welche Layouts du nutzen möchtest, die auf täglicher Basis aufgefüllt werden und sammle sie auf aufeinander folgenden Seiten.

Bei diesem Layout, dass vom Prinzip wie „Eine Zeile am Tag“ funktioniert, ist für die Gestaltung nur oben und unten ein schmaler Streifen Platz. Die Muscheln haben oben super hingepasst, aber für die Wellen habe ich noch ein weiteres Beispiel, wie dieses Motiv ganz anders eingesetzt wurde.

Anstatt die Wellen frei zu malen oder einen Halbkreis zu zeichnen habe ich wellige Linien in kleine Kreise gezeichnet. Das ist etwas abstrakter, aber da das Motiv häufig auftaucht, erkennt man es dennoch. Außerdem passt die runde Form des Kreises insgesamt sehr gut zum Thema „Wellen und Meer“, denn wir kenne alle die Luftbläschen, die aufsteigen, wenn wir unter Wasser ausatmen. Auch die findest du ja überall im Setup.

Zu guter letzt...

Bullet Journal deutsch Wochenübersicht weekly spread Juli Anfänger

Nachdem du alle Layouts angelegt hast, die sich auf den ganzen Monat beziehen, kannst du zur Tages- oder Wochenplanung übergehen. Obwohl die Wochenplanung vielleicht nicht mehr ganz zur Monatsplanung zählt, halte ich diese Planung trotzdem in den gleichen Farben und Motiven – denn immerhin gehört die Woche, die man gerade plant, zu einem bestimmten Monat!

Und so bleibt der Monat auch während der Detailplanung gut sichtbar im Bullet Journal.


Artikel geschrieben von Nicole

Rapid Logging – Mehr in weniger Zeit schaffen

Zeit ist eine der kostbarsten Ressourcen die wir haben. Wäre es da nicht grandios, wenn wir eine Möglichkeit hätten, unsere Zeit besser zu nutzen und so weniger Zeit für unwichtige Dinge zu verschwenden?

Das Bullet Journal ist ein Werkzeug, das dir genau dabei hilft. Und innerhalb des Bullet Journals dient wohl nichts so sehr einer effektiven Planung wie das Rapid Logging!

In Verbindung mit dem Key hilft uns diese Methode die Aufgaben des Alltags zu strukturieren, keine zu vergessen und alles nach Wichtigkeit zu ordnen.

Rapid Logging geht wahnsinnig schnell und ist dadurch im Alltag super praktisch. Es sind keine aufwändigen Layouts nötig und jeder Tag bekommt so viel Platz, wie für die Planung eben nötig ist.

Klingt gut? Dann probiere Rapid Logging unbedingt einmal aus, wenn du es bisher noch nicht nutzt.

Schau dir gerne auch das passende Video auf meinem Youtube Kanal an!

Die Sprache des Bullet Journals

Rapid Logging kann auch als „Sprache des Bullet Journals“ bezeichnet werden. Dabei geht es darum, alle wichtigen Infos so kurz und knapp wie möglich zu halten – und das spart natürlich Zeit.

Dafür gibt es zwei Bestandteile: Zum einen kurze, prägnante Sätze und zum anderen die Symbole des Keys.

Wenn du mehr über den Key wissen willst, schau mal hier

Die Symbole im Key funktionieren wie ein Code oder eine Legende, die deine kurzen Eintragungen in verschiedene Kategorien einteilen. Übliche und für die Planung auch sehr praktische Kategorien sind Aufgabe, Termin und Notizen.

Ich persönlich nutze die Rapid Logging Methode vor allem für meine Tagesplanung. Aber im ursprünglichen System vom Ryder Carroll wird sie auch für die Aufgaben des Monats verwendet.

Auf das Wesentliche fokussieren

Ein sehr wichtiger Aspekt beim Rapid Logging ist es, unerledigte Aufgaben in den nächsten Monat, die nächste Woche oder auch auf den nächsten Tag zu übertragen. An dieser Stelle musst du dir dringend die Frage stellen: Ist diese Aufgabe wirklich noch wichtig oder kann ich sie eigentlich streichen?

Häufig denken wir, bestimmte Dinge tun zu müssen. Aber ist dir auch schonmal folgendes passiert:

Du dachtest von einer bestimmten Sache, sie sei wichtig und du müsstest sie dringend erledigen. Dann hast du es aber nicht geschafft und ein halbes Jahr später fällt dir auf, dass diese Sache völlig untergegangen und das Leben weitergegangen ist. Es hat sich herausgestellt, dass diese Sache gar nicht so wichtig war, wie du ursprünglich dachtest.

Mir ist das schon häufig passiert. Du glaubst nicht, wie lange man sehr gut ohne Fußleisten im Badezimmer leben kann. Ich habe auch festgestellt, dass ich doch noch auf dem Sofa entspannen kann, obwohl das Bücherregal mal wieder neu geordnet werden könnte…

Diese Beispiele sollen dir ein Gefühl dafür geben, dass es beim Rapid Logging auch darum geht, sich auf das wirklich Wesentliche zu konzentrieren.

Daily Log

Wie schon erwähnt, nutze ich Rapid Logging vor allem um meinen Tag zu planen. Darum möchte ich dir ein Beispiel aus einer von mir geplanten Woche geben.

Jeder Tag wird nacheinander für sich geplant. Um immer sicher zu gehen, dass jeder Tag genügend Platz bekommt, solltest du diese Planung täglich machen und den nächsten Tag erst planen, wenn du mit einem Tag fertig bist.

Ich plane den nächsten Tag immer abends. Dann weiß ich, was ich wirklich geschafft habe, was ich vielleicht in den nächsten Tag übertragen muss und außerdem hat es noch den sehr hilfreichen Effekt, dass ich morgens nie verplant in den Tag starte, sondern schon weiß, was jeweils ansteht.

Wie du siehst nutze ich die Symbole des Keys. Bei mir sind die meisten Einträge Aufgaben, die ich für die Arbeit erledigen muss. Aber auch Termine und Notizen schreibe ich in meine Daily Logs.

Auf dem Bild siehst du übrigens die Daily Logs wie sie auch in etwa im Original bei Ryder Carroll aussehen. Das ist natürlich sehr schlicht und nicht mit einem dekorativen Wochenlayout vergleichbar. Für mich habe ich aber einen guten Mittelweg gefunden:

Raum für Individualität

Was Bullet Journaling angeht, solltest du immer deinen eigenen Weg finden. Was für jemand anderes perfekt funktioniert, muss für dich noch lange nicht das Beste sein.

Ich muss gestehen, dass mir etwas fehlt, wenn meine Seiten im Bullet Journal so schlicht aussehen wie oben. Vorgezeichnete Wochenübersichten finde ich wunderschön, aber für meine Planung sind sie einfach unpraktisch, da ich mehr Platz für jeden Tag brauche.

Also ist die Lösung ein Mittelweg: Ich gestalte die Überschriften ein bisschen, was mich nicht allzu viel Zeit kostet, aber eine schöne Wirkung hat.

Außerdem kann man das schlichte Layout von oben noch durch weitere Listen ergänzen, die man auf die Woche beziehen möchte. Bei mir sind das Ziele, die ich mir für eine Woche setze. So teile ich die größeren Monatsziele in kleinere Schritte auf und habe bei der Tagesplanung im Blick, ob ich die wichtigsten Wochenziele auch verfolge.

Wenn du dir mehr Effektivität wünschst...

Das Bullet Journal hat wirklich das Potential, dir dabei zu helfen, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen, deine Zeit gut zu nutzen und dich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Darum gibt es für alle, die sich wünschen mit dem Bullet Journal richtig durchzustarten, die Möglichkeit an der kostenlosen 7-Tage-Challenge teilzunehmen. Dort bekommst du jeden Tag wertvolle Impulse und Tipps, wie dir das gelingen kann und als Extra eine Checkliste, eine Ideensammlung oder ein Worksheet, um das gelernte auch umzusetzen.

Hier erfährst du mehr…


Artikel geschrieben von Nicole

Dankbar & zufrieden: Den Winterblues loswerden – Bullet Journal FEBRUAR setup

Gerade im Januar und Februar kann einen schon mal der Winterblues packen. Die dunkle Jahreszeit mussten wir schon lange genug ertragen, bunter Herbst und gemütliche Weihnachtszeit sind vorbei und irgendwie beginnen wir uns langsam nach frischem Grün zu sehnen.

Darum will ich dir in diesem Blogpost zeigen, wie du mithilfe deines Bullet Journals viel zufriedener und dankbarer wirst. Denn das vertreibt den schlimmsten Winterblues und ist auch dann ein erstrebenswertes Ziel, wenn man den Winter noch nicht satt hat!

Schau dir gerne auch das Monats set up als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Zuerst müssen wir aber mit einem Irrtum aufräumen – denn viel zu viele haben den Eindruck, dass Zufriedenheit und Dankbarkeit Gefühle oder Stimmungen sind, die irgendwie kommen und gehen.

Das stimmt so aber nicht ganz, denn du kannst trainieren, zufriedener und dankbarer zu sein.

Wie das geht, erfährst du hier:

Deckseite: Mit Farben Freude zaubern

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Ich bin mal ganz ehrlich: Ich gehöre definitiv zu den Kandidaten, die mit dem Winterblues zu kämpfen haben. Darum habe ich mich für den Februar auch bewusst für ein frisches Motiv mit freundlichen Farben entschieden. Wer sagt, dass man im Winter immer kalte, winterliche Motive verwenden muss?

Ich liebe Pfingstrosen und die zaubern mir allein schön ein Lächeln ins Gesicht. Darum lautet mein erster Tipp an dich, dir ein Motiv auszusuchen, dass dir einfach Freude macht. Ich habe es übrigens nicht nur dabei belassen, schöne Blumen als Motiv zu wählen, sondern mir auch mal ein paar frische Blumen gekauft. Die stehen jetzt hier auf meinem Schreibtisch und sie heben gleich die Laune.

Außerdem habe ich mir für den Februar auch extra viel Zeit für die Gestaltung genommen. Wenn du kreativ veranlagt bist, dann kennst du bestimmt das Gefühl der Zufriedenheit, wenn du ein paar Stunden einfach etwas gestalten konntest. Da bietet dein Bullet Journal den perfekten Ort, um dir mal eine kreative Auszeit zu gönnen, die dir einfach gut tut!

Monatsübersicht: Ermutigende Worte

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Wenn die Energie häufig mal fehlt, dann ist es umso wichtiger, die eigene Zeit – und damit auch die eigene Energie – gut einzuteilen. Mit der Monatsübersicht im Bullet Journal behältst du alles im Blick und kannst darauf achten, dir auch Ruhezeiten für dich selbst einzuplanen.

Im Februar habe ich mir auch noch den Platz für ein Handlettering genommen: Einen Spruch, der mich motiviert, jeden Tag am Ball zu bleiben, meine Träume zu verfolgen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken, auch wenn das manchmal so verlockend wirkt.

Überlege dir, welcher Spruch oder welches Zitat dir gut tut und dich weiterbringt.

Was die Gedanken erleichtert...

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Wenn du schon ein paar Monatsübersichten von mir gesehen hast, weißt du, wie gerne ich mit Zielen arbeite. Heute möchte ich aber einen Tipp mit dir teilen, der deine Zufriedenheit garantiert steigern wird, wenn es darum geht, Ziele zu verfolgen und auch zu erreichen.

Denn es ist so wichtig, die Ziele nicht nur als Ganzes festzulegen und aufzuschreiben, sondern du brauchst auch einen Plan mit kleineren Schritten, die dich am Ende zu deinem Ziel führen.

Wenn du nur das große Ziel vor Augen hast, dann kann die ganze Mühe, die zwischen dir und dem Ziel liegt, erschlagend sein. Aber wenn du alles in machbare Schritte unterteilst, dann siehst du in dem einen Augenblick nur die Mühe, die du investieren musst, um diesen einen Schritt zu schaffen.

Das ist dann viel einfacher zu schaffen. Und so hast du zwischendurch viele kleine Erfolgserlebnisse, die dir ein gutes Gefühl geben und deine Zufriedenheit steigen lassen.

Bullet Journal Vorlagen

Den Februar gibt es auch als komlettes Vorlagen-Set als Sofort-Download in meinem Shop. Dort findest du jede Menge praktische Layouts, die dafür gemacht sind, dich in deinem Alltag zu unterstützen und dir im Handumdrehen ein wunderschönes Bullet Journal zu zaubern. Zum Monatsset Februar

Wenn du so deine Ziele geordnet hast, fühlt sich der Kopf schon viel leichter an. Aber es gibt immer wieder Dinge, die mal gemacht werden müssten, aber nicht richtig ins Alltagsgeschäft passen und irgendwie „extra“ sind.

Sie spuken in unserem Hinterkopf herum und lösen immer wieder Stress aus. Darum habe ich im Februar mal ein ganz neues Layout gemacht: Eine Seite, die genau diese Dinge sammelt.

Die „Müsste-mal-gemacht-werden-Liste“. Wenn du diese Dinge aufschreibst, kannst du sie an einem Platz immer wiederfinden und deine Gedanken sind erleichtert.

Gewohnheiten & Schlaf: Was tut dir gut?

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Der Habit Tracker gehört für viele einfach zum Bullet Journal dazu – ich habe ihn diesen Monat einfach mal „Gewohnheiten" genannt. Und ich merke auch, wie der Habit Tracker mir dabei hilft, mich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren und diese damit wirklich zu machen.

Nutze diesen Effekt und frage dich, was dir gerade jetzt gut tun würde, was für dich gesund ist. Ich habe beispielsweise in meinem Habit Tracker den Punkt „Spaziergang“ (muss noch eingetragen werden). Wenn es um meine Stimmung geht, würde ich bei dem grauen Februarwetter und dem kalten Wind lieber im Haus bleiben.

Aber ich weiß auch, dass die frische Luft und Bewegung mir gut tun. Also habe ich mir vorgenommen, trotzdem rauszugehen. Der Habit Tracker hilft mir dabei, das auch wirklich zu machen!

Gesunde Gewohnheiten helfen dir, auch dann die Dinge zu machen, die dir gut tun, wenn du dich nicht danach fühlst. So trainierst du Zufriedenheit gerade an Tagen, an denen sie sich nicht von selbst einstellen will.

Außerdem verfolge ich zur Zeit auch meinen Schlaf. Guter Schlaf trägt natürlich auch zur Stimmung bei und ich glaube es ist nach einer guten Nacht deutlich einfacher, zufrieden und dankbar zu sein. Wenn du häufig nicht gut schläfst, kann ein ausgefüllter Sleep Tracker sehr aufschlussreich sein.

Damit ich das Beste aus dem Sleep Tracker heraushole, habe ich noch einen Bereich für Bemerkungen angelegt. Denn manchmal liegt es nur daran, wann wir abends gegessen haben, ob wir noch eine Tasse Schwarztee oder Kaffee später als sonst getrunken haben oder ob wir bis kurz vor dem Schlafengehen noch am PC saßen, dass die Nacht nicht sehr erholsam war.

Wenn du hier Probleme hast, kannst du mit dem Schleeptracker jede Menge herausfinden.

Dankbarkeit & Erfolg: Trainiere deine Zufriedenheit!

Wie am Anfang versprochen, kannst du wirklich üben, zufriedener zu sein. Alle schon genannten Punkte und Layouts können dich darin unterstützen, aber es gibt wohl kein Layout, dass dir beim Trainieren von Dankbarkeit und Zufriedenheit so hilft, wie dieses.

Hier hast du jeden Tag eine Zeile, um aufzuschreiben, für was du dankbar bist und was du gut hinbekommen hast. So lenkst du deine Gedanken immer wieder auf die positiven Dinge in deinem Leben.

Bullet Journal Februar 2019 Monat setup bujo deutsch

Hier aber noch ein besonderer Hinweis: Viele schreiben mir immer wieder, dass sie das mit der Dankbarkeitsseite toll finden, aber auf die Seite „Erfolg“ reagieren weniger. Vielleicht liegt es daran, dass wir das Gefühl haben, uns selbst zu sehr zu loben, wenn wir eine solche Seite in unserem Bullet Journal haben.

Aber es geht gar nicht um Stolz oder Eitelkeit. Es geht darum, dass Vertrauen in dich und deine Talente zu stärken und den Blick darauf zu lenken, was du heute alles gutes hinbekommen hast – und das hinterlässt ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit.

Und wusstest du, dass es auch nicht nur um irgendwelche Leistungen im „klassischen“ Sinne geht – schreibe hier auch auf, wo du anderen eine Hilfe sein konntest, wo du andere heute ermutigen konntest und ihnen ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hast. Denn das ist genauso ein Erfolg wie deine Leistungen.


Artikel geschrieben von Nicole

Noch mehr Lust auf Bullet Journal Tipps?

In der kostenlosen 7-Tage-Challenge bekommst du jeden Tag Tipps zu einem Thema rund ums Bullet Journal und das Leben. Damit du mit den neuen Impulsen auch nachhaltige Erfolge erzielst, bekommst du jeden Tag noch eine Checkliste, ein Worksheet oder eine Ideensammlung passend zum Thema des Tages. Hier kannst du dich ganz einfach anmelden.

5 geniale Tipps für Bullet Journal Anfänger

Du möchtest mit dem Bullet Journal starten oder bist noch nicht so lange dabei? Gerade am Anfang kann man in einigen Punkten unsicher sein. Aber ich habe heute 5 Tipps für dich, die dir hoffentlich dabei helfen werden, deine Unsicherheiten zu überwinden und richtig durchzustarten.

Bullet Journaling bietet dir unheimlich viele Möglichkeiten und kann dein hilfreicher Begleiter im Alltag werden. Das möchtest du doch bestimmt nicht verpassen.

Die Tipps bauen übrigens aufeinander auf und du hast einen optimalen Start, wenn du sie in dieser Reihenfolge anwendest.

Tipp 1: Den Zweck bestimmen

Wofür möchtest du das Bullet Journal nutzen? Es kann eine Vielzahl von Dingen in sich vereinen: Kalender, To-Do-Liste, Ideensammlung, Gewohnheiten, Träume, Projektplanung, Tagebuch, Urlaubsplanung...

Da ist es hilfreich, sich vorab Gedanken zu machen, welche Funktionen das Bullet Journal für dich erfüllen soll, welche Dinge du darin festhalten willst und welche Dinge du vielleicht doch separat haben möchtest. Ich habe auch noch andere Journale, wie beispielsweise ein Tagebuch, in dem ich etwas ausführlicher schreiben kann.

Tipp 2: Inspiration sammeln

Du findest mich auch bei Instagram hier klicken

Um herauszufinden, was dir in Sachen Bullet Journaling gefällt und um neue Ideen zu finden, bietet das Internet unerschöpfliche Quellen.

Du kannst auf Pinterest, Youtube, Instagram und Blogs nach Inspiration suchen, je nachdem, was dir am meisten gefällt. Jede Plattform bietet auch ihre Vorteile.

Auf Pinterest findest du eine Menge Pinnwände, die schon zu bestimmten Themen rund ums Bullet Journal erstellt sind und du kannst sehr schnell deine eigenen Pinnwände erstellen, in denen du deine Lieblingsbilder sammelst. So kritallisiert sich schon ein Stil für dich heraus.

In Videos auf Youtube hat man oft die Möglichkeit beim Entstehen neuer Seiten zuzuschauen. Man kann also gleich sehen, wie die Seiten gestaltet werden, anstatt nur das Endergebnis zu haben.

Hat man Personen gefunden, deren Stil einem sehr gut gefällt, sind Instagram und Blogs super, denn hier finden sich quasi die gesammelten Werke einzelner Personen. Dabei würde ich Instagram eher nutzen, wenn ich mich einfach inspirieren lassen möchte und auf Blogs schauen, wenn ich mehr Informationen und Tipps haben will.

Tipp 3: Nicht unter Druck setzen lassen

Wenn man all die schönen Bilder von perfekten Bullet Journal Seiten auf Pinterest und Instagram sieht, kann man schon manchmal verzweifeln und denken: Das bekomme ich nie so hin!

Manchmal stimmt das gar nicht, denn es fehlt vielleicht nur etwas Übung. Manchmal stimmt es aber vielleicht schon.

Dazu kann ich nur sagen: Es ist völlig egal. Denn beim Bullet Journal geht es nicht um perfekte Seiten für Instagram, sondern um deinen ganz persönlichen Planer.

Jedes Bullet Journal ist so einizgartig wie sein Besitzer.

Wenn du dich „da draußen“ ein bisschen umschaust, um Inspiration zu finden, dann behalte im Hinterkopf: Es geht nicht um Perfektion!

Tipp 4: Keine Angst vor Fehlern

Auch zu diesem Tipp kann ich sagen: Es geht nicht um Perfektion! Jeder verschreibt sich mal im Bullet Journal.

Mein Bullet Journal ist voller Rechtschreibfehler, Überschriften, die nicht ganz mittig angeordnet sind und der ein oder andere Stift hat auch schon durch das Papier „gedrückt“, sodass die Farbe auf der anderen Seite zu sehen ist.Es ist eben alles „handmade“ (Handarbeit) und das darf man auch sehen.

Im Januar habe ich beispielsweise alle Wochentage falsch aufgeschrieben. Diese habe ich nämlich aus dem Handykalender abgeschrieben und bin dabei im falschen Jahr gelandet, sodass ich die Wochentage für 2019 in mein Set Up für Januar 2018 übertragen habe. Da mich dieser Fehler in der Planung wirklich durcheinander gebracht hätte, habe ich die falschen Wochentage mit Washitape überklebt und die richtigen daneben geschrieben.

Wer zu viel Angst vor Fehlern hat, der traut sich nicht, neue Dinge auszuprobieren und das ist wirklich schade. Denn im Bullet Journal ist es wirklich empfehlenswert immer wieder etwas neues zu versuchen.

Tipp 5: Einfach anfangen

Wenn wir etwas neues beginnen wollen, dann warten wir oft auf den perfekten Moment, um damit zu starten. Aber seinen wir mal ehrlich: Der wird nie kommen.

Es kann schon sein, dass es manchmal sinnvoll ist, erst ein Projekt zu Ende zu bringen, bevor man ein neues startet, aber da das Bullet Journal ein täglicher Begleiter ist, der dich in dem unterstützen soll, das du tust, lohnt es sich, sofort anzufangen.

Mache dich mit den wichtigsten Bestandteilen vertraut, lass dich ein bisschen inspirieren und leg einfach los. Am meisten lernst du dann beim Ausprobieren!

Um einfach anzufangen, solltest du auch nicht auf den nächsten Jahreswechsel warten. Du kannst zu jedem Zeitpunkt im Jahr mit dem Bullet Journal beginnen. Ich selbst habe im November mit dem Bullet Journal begonnen und war so froh darüber, dass ich mir diese Zwei Monate nicht habe entgehen lassen!


Artikel geschrieben von Nicole

VIER einfache Schriften – mit denen die Bullet Journal Gestaltung garantiert gelingt

Im Bullet Journal kann man herrlich gut verschiedene Schriften nutzen. Anstatt nur die normale Handschrift zu verwenden, gestaltet man vor allem Überschriften mit schön verzierten Buchstaben. Handlettering nennt man das ganze auch und es erfreut sich großer Beliebtheit.

Absolut zu recht wie ich finde!

Ich habe für mich vier verschiedene Schriften gefunden, die ich regelmäßig in meinem Bullet Journal einsetze. Dabei hat jede Schrift unterschiedliche Bereiche, in denen ich häufig zu ihr greife und manchmal ist es auch am schönsten, sie zu kombinieren.

Wenn man so richtig ins Handlettering einsteigt, gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten und häufig geht es darum, einen Spruch oder kleinen Text kunstvoll zu gestalten. Bei den Schriften, die ich dir hier vorstellen möchte, ist es mir aber wichtig, dass sie nicht lange und sehr aufwändig gemalt werden müssen, sondern man damit auch im Alltag mal eine Überschrift schreiben kann, ohne gleich Stunden investieren zu müssen.

Ich habe außerdem ein kleines Workbook mit Übungsseiten zu jeder meiner Schriften gemacht, denn ein bisschen Übung kann nicht schaden. Am Anfang habe ich mich noch oft verschrieben, weil ich mich mehr darauf konzentriert habe, wie ich die Buchstaben schreibe, als darauf, ob auch alle richtigen Buchstaben im Wort enthalten sind. Da gab es den ein oder anderen Buchstabensalat und peinlichen Rechtscheibfehler.

Wenn dir meine Schriften gefallen und du das Workbook gerne haben möchtest, kannst du dich kostenlos als Ladies Lounge Member anmelden und dir das Workbook in der Freebie-Bibliothek herunterladen. Dazu einfach auf diesen Banner klicken:

Jetzt aber zu den Schriften selbst. Ich möchte dir jetzt meine 4 Lieblingsschriften vorstellen: Welche Stifte verwende ich? Wo setze ich sie ein und was sind die besonderen Merkmale?

Außerdem habe ich jeder Schrift einen Namen gegeben, der sie ein bisschen beschreibt.

Brushlettering

Zugegeben, diesen Namen habe ich der Schrift NICHT gegeben. Brushlettering ist kaum wegzudenken, wenn man mit verschiedenen Schriften gestaltet, also musste ich es auch unbedingt ausprobieren. Man muss es etwas üben, mit einem Brushpen zu schreiben, aber die Regeln sind eigentlich ganz leicht:

Bei den Linien, die sich nach unten bewegen, drückt man mehr auf, sodass die Linie dicker wird. Die Linien, die man nach oben zieht, malt man mit sehr wenig Druck, sodass eine feine Linie entsteht.

Achte bewusst auf Varianten einzelner Buchstaben, die dir begegnen und merke dir diese oder sammle sie. Diese Varianten bieten dir die Möglichkeit, sehr individuelle Schriften für dich zu "entwerfen". Mein kleines "s" sieht in 3 der hier vorgestelleten Schriften unterschiedlich aus und die vierte hat gar keins, weil sie nur aus Großbuchstaben besteht.

Ich persönlich komme mit Brushpens, die eine Filzstiftspitze haben, nicht so gut zurecht. Da ich noch nicht so geübt bin, franst mir die Spitze bei diesen Stiften schnell aus. Brushpens mit Plastikspitze finde ich leichter zu benutzen, gerade für den Anfang. Ich nutze gerne den Tombow Fudenosuke mit der harten Spitze. Damit habe ich auch die Schriftzüge auf den Bildern gemacht.

Brushlettering benutze ich vor allem für größere Überschriften im Bullet Journal und fast immer schreibe ich damit den Monatsnamen auf eine neue Deckseite. Wenn ich mit einem Brushpen schreibe, sind vor allem das "s" und das "r" sehr auffällig in ihrer Form. Diese Buchstaben habe ich mehrfach in dieser Form gesehen und war begeistert. Häufig gibt es von Buchstaben Varianten, die uns gar nicht so bewusst sind, obwohl wir sie problemlos lesen können, wenn sie uns begegnen.

Kleine Schnörkelschrift

Diese schnörkelige Schrift ist der ersten recht ähnlich. Der größte Unterschied liegt aber daran, dass ich dafür einen normalen Fineliner benutze und die Linien dadurch alle schmal sind. In dieser Schrift verwende ich nur Kleinbuchstaben (auch Minuskeln genannt) und beginne und ende immer mit einem Bogen oder Schnörkel. Auch wenn ich zwei oder mehrere Wörter hintereinander schreibe, verbinde ich sie mit einer geschwungenen Linie.

Die Buchstaben passen fast alle ein eine Kästchenhöhe, nur Buchstaben mit "Längen", wie das t oder p, reichen über diese eine Kästchenhöhe hinaus. Besonders schön wirkt diese Schrift auch, wenn man sie ganz lang zieht, sofern der Platz es gerade zulässt.

Ich nutze diese Schrift häufig für meinen Habittracker, um die Gewohnheiten aufzuschreiben, die ich verfolgen will. Auch für Wochentage in fest angelegten Wochenübersichten habe ich diese Schrift schon genutzt. Da sie schon eine Linie als Anfang und Ende hat, kann man sie wunderbar mit anderen Linien verschmelzen lassen, so wie in der Wochenübersicht oben, bei der die Schrift Teil der Boxen für die einzelnen Tage wird.

Quadratisch-Praktisch

Diese Schrift ist sehr schlicht, vor allem im Vergleich zu den ersten beiden. Ich habe sie quadratisch-praktisch genannt, weil die Buchstaben eher gedrungen und breit sind, also meistens etwa in ein quadratisches Kästchen im Bullet Journal passen. 

Obwohl die Buchstaben von der Form alle Großbuchstaben sind, gibt es dennoch einen Unterschied zwischen Klein- und Großbuchstaben, denn ich schreibe große Buchstaben einfach etwas größer als die restlichen Buchstaben. In dem Wort "Redaktionsplan" oben im Bild kann man das ganz gut sehen. Diese Art von Schriften nennt man übrigens Kapitälchen.

Ich nutze sie eigentlich überall gerne. Für schlichtere Überschriften oder auch kleinere Überschriften, wenn oben auf der Seite schon eine aufwändigere Überschrift steht. Und vor allem kombiniere ich diese Schrift sehr gerne mit der Brushlettering Schrift. Auch das siehst du oben auf dem einen Bild. Ich liebe es, verschiedene Schriften zu kombinieren und dadurch nochmal einen ganz anderen Effekt zu bekommen.

Außerdem erweitert das natürlich die Gestaltungsmöglichkeiten. So muss ich nur 4 Schriften beherrschen, habe aber nicht nur 4 Möglichkeiten, einen Schriftzug im Bullet Journal zu gestalten. Ich achte immer darauf, dass ich eine schnörkelige mit einer schlichten Schrift kombiniere. Sonst sieht das ganze entweder zu überladen aus oder sehr schlicht.

Meine Wochenschrift

Auch meine Wochenschrift ist eher schlicht. Diesen Namen hat sie übrigens bekommen, weil ich sie bisher nur nutze, um Wochentage in der Wochenplanung aufzuschreiben. Entweder in einer fertigen Wochenübersicht die links auf dem Bild oder wie bei der Rapi Logging Methode rechts auf dem Bild, die ich zur Zeit nutze.

Ihr Hauptmerkmal ist, dass sie so langgezogen ist. Anstatt in ein quadratisches Kästchen zu passen, sind die Buchstaben zwei Kästchen hoch, aber meist nicht breiter als ein Kästchen. Alle Buchstaben sind groß und es gibt keinen Unterschied in der Größe.

Diese Schrift habe ich bisher noch nicht mit einer anderen Kombiniert, aber ich glaube sie würde sehr gut zu der Kleinen Schnörkelschrift passen!

Fazit

Im Bullet Journal kann man sehr gut verschiedene Schriften verwenden, wie wir gesehen haben. Wenn du dein Bullet Journal gerne kreativ gestaltest, dann kann ich dir das nur empfehlen! 

Immerhin besteht das BuJo aus Dingen, die wir aufschreiben: Termine, Aufgaben, Ideen, Gedanken und Notizen. Anstatt alles "nur" mit Zeichnungen und Washitape zu gestalten, ist es da doch viel schöner auch mit dem zu gestalten, das das Bullet Journal im Kern ausmacht: Die Schrift.

Ich finde es auch sehr praktisch, ein paar Schriften zu haben, die man immer wieder verwendet. So wird man darin geübter und verschreibt sich nicht so schnell. Wenn du dir ähnlich wie ich ein kleines Reportoir an verschiedenen Schriften anlegst, achte darauf, dass du genügend Abwechslung zwischen den Schriften hast und sie sich auch mal kombinieren lassen.

Und schließlich: Sei ganz entspannt, wenn du das Gefühl hast, nicht so richtig zu wissen, wie du dir eine Schrift "entwerfen" sollst. Ich habe diese 4 Schriften auch nicht bewusst als meine Bullet Journal Schriften ausgesucht. Mir ist vielmehr aufgefallen, dass ich immer wieder zu diesen Schriften greife und immer wieder dahin zurück komme.

Achte also ein bisschen darauf, dann wirst du das auch für dich herausfinden.

Natürlich darfst du dich auch gerne von meinen Schriften inspirieren lassen. Du bist herzlich eingeladen, kostenlos Ladies Lounge Member zu werden und dir in der Freebie-Bibliothek im Memberbereich das Workbook zu meinen Schriften herunterzuladen.


Artikel geschrieben von Nicole

Bullet Journal set up JULI – Ziele und Fokus

Seit ich ein Bullet Journal habe, freue ich mich immer, wenn ein neuer Monat beginnt. Ich nehme die Chance, etwas neues zu starten, sich nochmal frisch auf das auszurichten, was man erreichen will, viel bewusster wahr als im laufenden Monat.

Das ist für mich im Juli ein wichtiges Thema: Ziele und Fokus!

Im Juni standen viele Events und verschiedene Aufgaben an, sodass viele gesunde Routinen auf der Strecke geblieben sind und ich auch mein Bullt Journal weniger genutzt habe als sonst. Der Juli wird aber ruhiger, er ist noch nicht mit Terminen überfüllt - das fühlt sich gerade richtig gut an!

Ziele und Fokus

Warum sind die Themen Ziele und Fokus jetzt so wichtig?

Weil ich im Juni mit vielem nicht richtig vorangekommen bin, war ich die letzte Woche sehr frustriert. Das beste ist dann, sich hinzusetzen und einen Plan zu machen. Dabei ging es mir Stück für Stück besser. Ich habe meine Ziele für den Monat Juli klar aufgeschrieben und auch schriftlich festgehalten, was ich gerade NICHT mache.

Das ist der Teil mit dem Fokus. Meine Ziele werde ich auch diesen Monat nicht erreichen, wenn ich nicht zu einigen Dingen nein sage. Viele denken dabei vielleicht als erstes an Freizeit Aktivitäten. Aber für mich waren es vielmehr Dinge, die irgendwie mit der Arbeit verknüpft sind, aber zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht so relevant, wenn man mal drüber nachdenkt.

Wenn du Ziele hast, die du erreichen möchtest, dann musst du zu anderen Dingen NEIN sagen, auch wenn es gute Dinge sind. Sonst wirst du keinen Fokus auf das eigentlichen Ziel haben und es nur schwer erreichen.

Da sind wir wieder an dem Punkt, den ich an einem neuen Monat so liebe. Denn das bringt mich immer wieder dazu, den letzten Monat zu reflektieren und mir all diese Gedanken zu machen.

Und nebenbei fühlt es sich natürlich auch immer toll an, ein neues Design zu haben, frisch angelegte Seiten im Bullet Journal das erste Mal zu benutzen. Darum auch noch ein paar Worte und Gedanken zum Layout und Design für den Juli. Let´s go!

Von Flamingos und Reiselust

Wie du auf den Bildern schon sehen konntest, ist mein Motiv für den Juli Flamingos und Palmen.

Beides ist gerade super trendy, aber besonders in Kombination finde ich es wirklich schön. Bei den Palmen denke ich sofort an Strände auf Bali - auch wenn ich bisher noch nicht da war. Aber es ist mein Nr.1 Reiseziel und erinnert mich an eins meiner Ziele: So bald wie möglich mal dorthin zu reisen.

Zugegeben, bei den Flamingos habe ich keine so bedeutsame Erklärung parat - da bin ich wohl Opfer des Trends geworden.

Für die Monatsübersicht habe ich ein Layout gewählt, dass ich schon im Mai hatte, denn ich liebe es, dass man die einzelnen Wochen auf einen Blick sieht.

Nach der Monatsübersicht kommen zwei für diesen Monat ganz besonders wichtige Seiten. Wie erwähnt habe ich mir sehr klare Ziele für den Juli aufgeschrieben. Es sind zwei Ziele, zu denen ich jeweils noch einige Unterpunkte aufgeschrieben habe, welche wichtigen Schritte auf dem Weg zum größeren Ziel zu gehen sind.

Das ist sehr empfehlenswert, wenn man sich Ziele setzt. Denn dann kann man sich erstmal auf kleinere Schritte konzentrieren und schon kleine Erfolge feiern, sodass man motiviert bleibt. Meine Ziele habe ich dann noch ins Bullet Journal übertragen, nachdem ich die Bilder gemacht habe.

Die zweite Seite ist auch sehr wichtig. Denn ich habe letzten Monat auch gemerkt, dass mir insgesamt noch Struktur fehlt. Seit ich das Bullet Journal benutze, hat sich das im Alltag schon deutlich verbessert, aber da ist noch Luft nach oben. Darum habe ich auch schon einen genauen Plan geschrieben, welche Blogpost Themen ich im Juli machen will und wann sie online kommen.

Auch das habe ich nach dem Foto gemacht. Es soll ja noch ein bisschen spannend bleiben, was den Monat so kommt 😉

Diese beiden Seiten sind Altbekannte, die schon seit Anfang an in meinem Bullet Journal zu finden sind. Ich bin sehr gespannt, wie ich diesen Monat mit dem Habittracker zurechtkomme. Bisher war es eine Hassliebe - ich finde den Gedanken dahinter wundervoll und es fühlt sich so gut an, wenn ich ein Kästchen ausmalen kann.

Aber bisher habe ich noch keinen Monat geschafft, alles richtig zu tracken und dabei zu bleiben. Für den Juli habe ich darum die Anzahl der Dinge, die ich verfolgen möchte, auf 6 reduziert. Ich hoffe das wird helfen, um diesmal dran zu bleiben.

Zum Schluss kommt noch was für die Seele - Soulfood sozusagen. Die Ermutigungsseite habe ich schon lange dabei und möchte diesen Ort nicht missen, an dem ich ermutigende Gedanken sammle, sodass ich sie finde, wenn ich sie mal dringend brauche.

Die letzte Seite ist in der Form etwas neues und ich freue mich schon sehr, es auszuprobieren! Ich hatte mal eine Seite für "Ein Satz am Tag", was wie eine Art Tagebuch war, nur mit sehr begrenztem Platz.

Auf dieser Seite im Juli werde ich jeden Tag meine Erfolge, das was gut gelaufen ist und die Dinge, für die ich dankbar bin, aufschreiben.

Ich denke das werde ich abends kurz vor dem Schlafengehen machen, sodass ich mit positiven Gedanken im Kopf einschlafen kann. Ich glaube es hat einen starken Effekt, wenn wir uns am Ende des Tages auf die guten Dinge fokussieren. Auch hier - der richtige Fokus ist so wichtig!

Ich wünsche dir ganz viel Inspiration und einen guten Start in den Juli.


Artikel geschrieben von Nicole

Wochenübersichten – 5 Layout Ideen

In der Wochenübersicht - auch weekly spread genannt - geht es an die Detailplanung im Bullet Journal. Es ist Platz für all die Termine und genauen To-Do-Listen für jeden Tag. Dabei gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte, wenn man sich für ein Layout entscheidet, denn jedes Layout hat bestimmte Stärken. 

Auf meinem Youtube Kanal findest du auch Video-Anleitungen für Wochenübersichten!

Aber natürlich kannst du auch hier jede Menge austesten. Das würde ich dir dringend raten, denn so findest du über die Zeit heraus, welches Layout du wann am besten einsetzen kannst.

Um das passende Layout für dich zu finden, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Habe ich diese Woche mehr Termine oder mehr To-Do´s?
  • Möchte ich lieber eine To-Do-Liste für die ganze Woche oder für jeden Tag eine? Oder will ich gar keine?
  • Möchte ich noch andere Elemente in die Wochenplanung aufnehmen, wie ein Essensplan, eine Einkaufsliste oder Platz für allgemeine Notizen?
  • Wie viel Zeit habe ich, um meine neue Woche anzulegen?

Diese Fragen können von Woche zu Woche andere Antworten haben. Das ist aber gar kein Problem. Je mehr du ausgetestet hast, desto größer ist deine Auswahl an Layouts und du kannst für jede Woche das passende wählen.

Ich möchte dir heute 5 Layouts vorstellen, mit denen ich schon geplant habe, sodass du frische Ideen bekommst und gleich sehen kannst, welches Layout für dich gerade passt, wenn du die oben stehenden Fragen beantwortet hast.

Starten wir gleich mit Layout Nr. 1!

Keine Termine mehr durcheinander bringen!

Diese Layout ist besonders geeignet, wenn du viele Termine hast. Für Montag bis Samstag bietet es die Möglichkeit Termine für vormittags, nachmittags und abends einzutragen. Das sind die drei Bereiche direkt unter dem Namen des Wochentags, die durch gestrichelte Linien abgetrennt sind.

In dem Feld darunter (das mit durchgezogener Linien abgetrennt ist), hast du auch noch Platz. um für jeden Tag eine kleine To-Do-Liste zu schreiben. Hier gibt es also keine allgemeine für die ganze Woche, sondern kurze Listen für jeden Tag.

Da nur 6 Tage so nebeneinander passen, ist der Sonntag ganz anders vom Layout. Für viele ist er ein freier Tag und daher reicht eine solche Fläche dafür aus.

Außerdem ist auf der anderen Seite noch Platz für allgemeine Notizen. Du könntest aber auch gut einen Essensplan dort anlegen. Da das Layout der Box wie beim Sonntag auch quer ist, eignet sich dieser Platz allerdings weniger für Listen.

Viel Platz für Extras

Dieses Layout hat einen ganz klaren Fokus auf Extras, die weniger die Planung der einzelnen Tage im Blick haben, als vielmehr die ganze Woche betreffen. Dafür fällt der Platz für die Wochentage deutlich kleiner aus.

Wenn du nicht viele Termine hast und vielleicht gerade an einem Projekt arbeitest, das diese Woche wichtig ist, dann könnte diese Übersicht für dich perfekt passen. Die Extras können auch einzelne Arbeitsschritte oder Teile eines Projekts beschreiben, die du dann abhaken kannst.

Wenn am Wochenende beispielsweise eine große Geburtstagsparty oder Familienfeier ansteht, für die du einiges vorbereiten musst, dann könntest du gut eine allgemeine Einkaufsliste zum abhaken, eine To-Do-Liste für die ganze Woche und Platz für Notizen und wichtige Gedanken zur Feier gebrauchen.

Gleichmäßige Planung für jeden Tag

Mit dieser Übersicht habe ich selbst schon sehr oft gearbeitet. Bei ihr sind im Gegensatz zum ersten Beispiel alle Tage gleich groß und bieten viel Platz. Ich habe den kleineren Teil der Box für To-Do´s und den großeren für die restliche Planung verwendet. Aber du könntest auch eine andere Aufteilung wählen. Beispielsweise in Termine und Aufgaben für die Arbeit und solche, die Privat sind.

Der Strich, der die Boxen in zwei Teile teilt kann aber auch weggelassen werden. Wenn du kein Fan von To-Do-Listen bist und diese in deiner Alltagsplanung keine Rolle spielen, passt dieses Layout vielleicht gut.

Ein weiterer Vorteil - und wahrscheinlich auch einer der Hauptgründe, warum ich dieses Layout häufig verwendet habe - ist, dass es sehr schnell angelegt ist. Die Boxen sind schnell gezeichnet, dann noch schnell die Wochentage kennzeichnen und du kannst mit der Planung loslegen!

Wenn es mal schnell gehen muss...

Dieses Layout ist mein absolutes Ich-habe-für-mehr-gerade-keine-Zeit-Layout!

Die Boxen für die einzelnen Tage habe ich gar nicht abgezählt, sie sind nicht gleichmäßig groß und dürfen auch einfach mal richtig unperfekt sein.

Trotzdem bietet auch dieses Layout noch ein paar mehr Vorteile. So kann man die unterschiedlichen Größen der Boxen nutzen, um Tage für die man mehr Platz braucht direkt größer anzulegen, was in den anderen Layouts nicht so gut funktionieren würde.

Außerdem bietet auch diese Übersicht die Möglichkeit noch das ein oder andere Extra einzufügen. Da in den einzelnen Tagen nicht viel Platz für To-Do´s ist, habe ich mich hier für eine Wochen-To-Do-Liste entschieden und habe dann noch einen Essensplan gewählt.

Königin der To-Do´s

Hast du in einer Woche richtig viele To-Do´s, die du im Auge behalten musst, dann ist dieses Layout sehr empfehlenswert. Denn darin stehen die täglichen To-Do-Listen klar im Vordergrund.

Dafür sind die einzelnen Tage nicht in Zeitabschnitte unterteilt und die sonstige Tagesplanung hat nicht ganz so viel Platz. Leider ist es auch etwas zeitaufwändiger, die ganzen Linien für die To-Do-Listen zu zeichnen. Aber wenn du nicht so unter Zeitdruck stehst und Spaß am zeichnen hast, dann brauchst du nur ein kleines bisschen Ausdauer =)

Falls es dir aber zu Aufwändig ist, all die Linien zu zeichnen, dann kannst du sie auch weglassen, denn die kleinen Kreise zum abhaken der To-Do´s geben eine Orientierung zum schreiben.

Starte mit einem guten Plan in die neue Woche!

Ich hoffe diese Layout Ideen haben dir schon weitergeholfen. Ich möchte dir aber gerne noch ein paar Tipps mitgeben.

Ich merke selbst, wie viel produktiver ich bin, wenn ich mir klare Pläne mache und Ziele setze. Das gilt nicht nur für die Monatsplanung, sondern auch für die einzelnen Wochen und Tage.

Nimm dir beispielsweise am Sonntag Zeit, um die neue Woche anzulegen und zu planen. Je mehr du dir dafür Zeit nimmst, desto mehr Zeit sparst du im Alltag, denn du hast einen genauen Fahrplan, der dir dabei hilft, nicht ständig rechts und links "abzubiegen", wo Ablenkungen warten.

Wenn du mehr Zeit und Ruhe für deine Planung hast, dann fällt es dir bestimmt auch leichter, ein bestimmtes Layout zu wählen, weil du dir mehr Gedanken darüber gemacht hast, was in der Woche ansteht und wie du die Fragen vom Anfang des Artikels für diese Woche beantworten würdest.

Richte dir eine feste Zeit für deine Wochenplanung ein - z.B. am Sonntag oder Montag Morgen. Dann stelle dir für jede neue Woche die oben genannten Fragen, um das passende Layout zu finden.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps weiterhelfen und dich inspirieren. Stelle mir deine Fragen gerne in den Kommentaren. Wenn du außerdem noch regelmäßige Tipps rund um das Thema Bullet Journaling der Mail bekommen möchtest, darfst du dich gerne kostenlos als Ladies Lounge Member anmelden. Darin enthalten ist mein Newsletter und der Zugang zur Freebie-Bibliothek.


Artikel geschrieben von Nicole

Bullet Journal set up MAI

Jetzt haben wir schon den 1. Mai!

Ich liebe es inzwischen, den 1. eines Monats zu haben. Für mich heißt das, etwas neues in Angriff zu nehmen. Ich liebe dieses Gefühl, in einen neuen Monat im Bullet Journal "einzuziehen" - ja so fühlt es sich fast an. Da ich für die Youtube Videos meistens schon mindestens eine Woche früher die Seiten für den neuen Monat anlege, kann ich es dann oft kaum erwarten, sie auch zu benutzen.

Gerade heute, an einem Feiertag, kann man sich richtig schön Zeit nehmen, um sich Gedanken über den kommenden Monat zu machen und alle Termin eintragen, die man schon hat für den Monat. Es ist so wertvoll, sich diese Zeit zu nehmen und bewusst darüber nachzudenken, was das wesentliche für den Monat ist, was die wichtigsten Ziele sind und was man erreichen möchte.

Ich möchte heute mit euch mein set up für den Mai teilen. Oft finden wir ja Inspiration, wenn wir schauen, wie andere an Dinge herangehen. Darum möchte ich gerne jeden neuen Monat hier mit euch teilen. So könnt ihr auch sehen, wie sich manches verändert und wie sich bei mir Dinge durchsetzen, die einfach wunderbar funktionieren und so bleiben dürfen, wie sie sind.

Schau dir gerne auch das Monats set up als Video auf meinem Youtube Kanal an!

Eine Deckseite für einen neuen Monat braucht man natürlich nicht zwingend. Mir macht es einfach Spaß, sie zu gestalten und es verstärkt bei mir noch das Gefühl, dass etwas neues beginnt.

Außerdem kann ich mich hier mit meinem Motiv für den Monat richtig austoben. Für jeden neuen Monat überlege ich mir ein Motiv und damit auch spezielle Farben, die sich durch das ganze Layout für den Monat durchziehen. Das hat den Vorteil, dass ich beim durchblättern des Bujos schnell sehe, wo die einzelnen Monate sind. Und es wird so nie langweilig. Es gibt immer Abwechslung!

Nimm dir die Zeit, bewusst Ziele für den neuen Monat zu setzen und dich auf das kommende einzustellen, so verhinderst du, dass du "planlos" in den neuen Monat hineinstolperst und wirst produktiver sein!

Die Monatsübersicht

Dieses Layout für die Monatsübersicht habe ich schon letzten Monat ausprobiert. Es hat mir in der Verwendung viel besser gefallen, als ich gedacht hätte. Ehrlich gesagt hatte ich das Layout nur geändert, um mal etwas anders zu machen. Jetzt bin ich überrascht, wie gut mir diese Übersicht gefällt. Ich finde es besonders praktisch, dass man auf einen Blick die einzelnen Wochen erkennen kann. Das erleichtert die Planung ungemein!

Probiere immer wieder mal ein anderes Layout aus, auch wenn du mit dem bestehenden gar nicht unzufrieden bist - andere Layouts bieten andere Vorteile. Vielleicht bist du überrascht, wie viel besser ein anderes Layout für dich funktioniert.

Neben dem Kalender für den Monat gehört auf diese Seite auch immer mein Social-Media-Tracker. Dort kann ich verfolgen, wie sich meine Kanäle entwickeln. Besonders, wenn man so ein Element über viele Monate hinweg immer wieder nutzt, lohnt es sich. Denn so kann man später durch das Bullet Journal blättern und sieht wie alles gewachsen ist.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil, den ich noch gar nicht so lange nutze, ist mein Bereich, um Ziele aufzuschreiben. Genau genommen gehört hier auf die erste Seite des Monats, die ich immer wieder sehe während der kommenden Wochen, mein Hauptziel für den Monat Mai. Mir ist es sehr wichtig, klare Ziele zu formulieren und über den ganzen Monat zu stellen. Welcher Platz wäre dafür besser als dieser, wo ich das Ziel immer wieder lese und es so nicht aus den Augen verliere?

Habit Tracker und eine Portion Ermutigung

Ein Habit Tracker ist eine hervorragende Möglichkeit, Gewohnheiten einzutrainieren. Es ist einfach ein gutes Gefühl, diese kleinen Kästchen auszumalen. Das motiviert!

Bisher sah mein Habit Tracker immer anders aus, aber bisher habe ich es auch noch nie geschafft, einen Monat komplett zu "tracken". Wenn etwas im Bullet Journal nicht funktioniert, sollte man es auf jeden Fall ändern. Es muss nicht sein, dass das Konzept "Habit Tracker" nicht funktioniert, es kann sein, dass das Layout für dich einfach nicht funktioniert. Lass dich davon also nicht unterkriegen!

Neben dem Habit Tracker nehme ich mir immer Platz für eine Ermutigungsseite. Das ist eine wirklich schöne Sache. Dort schreibe ich alle Verse und Zitate auf, die mich ermutigen, die mich den Monat hindurch begleiten sollen. Manchmal blättere ich auch durch die alten Monate und schaue mir nochmal an, was ich mir damals aufgeschrieben habe. Das sind sehr kostbare Momente, in denen ich mich oft daran erinnere, was mich genau in dem Moment so an diesem Vers berührt hat.

Und schließlich können wir alle ab und zu eine große Portion Ermutigung gebrauchen - der ein oder andere graue Tag lauert ja in jedem Monat.

Den Kopf frei bekommen

Kennst du das: Du bist unterwegs, sitzt im Zug oder bei der Arbeit und plötzlich hast du eine super Idee? Für das Geburtstagsgeschenk für die beste Freundin, die Lösung eines Problems, dass dich schon lange beschäftigt oder sogar für ein größeres Projekt wie ein Buch?

Es gibt nichts schlimmeres, als diese Ideen nicht sofort aufzuschreiben und dann sind sie wieder im Chaos der grauen Zellen da oben verschwunden.

Dafür gibt es den "brain dump" - wie eine Deponie, auf der das Gehirn all die Gedanken loswerden darf, die es wert sind, aufbewahrt zu werden. Das schöne ist, dass es keine Kategorien gibt, hier kannst du einfach alles aufschreiben.

Seit letztem Monat schreibe ich "brain dump" nicht mehr als Überschrift oben auf die Seite, sondern in die Mitte, sodass ich all meine Gedanken wie eine Mindmap darum anordnen kann. Das kommt dem Gedanken finde ich auch viel näher.

Zum Schluss habe ich noch eine besondere Seite eingefügt, die ich bisher noch gar nicht so hatte. Dort ist Platz, jeden Tag einen Satz aufzuschreiben. Ich finde es etwas herrausfordernd, dass ich pro Tag nur einen Satz habe - aber genau darin liegt auch der Reiz.

Es geht darum, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Durch den begrenzten Platz werde ich also trainieren, mir bewusst zu werden, dass für den jeweiligen Tag bezeichnend war, was das wichtigste war. Und das wird mir wiederum dabei helfen, mich langfristig auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren, das sind Dinge, die ich auf dieser Seite finden werde.


Artikel geschrieben von Nicole

5 Arten von Monatsübersichten

Neben dem Key und dem Future Log gehört auch die Monatsübersicht (oder auch monthly spread genannt) zu den Grundelementen im Bullet Journal. Sie bietet einen Überblick über den ganzen Monat, sodass man alle Termine auf einen Blick finden kann.

Auch hier gibt es jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten – wie immer im Bullet Journal. Darum habe ich ein paar Ideen für dich.

Ich hoffe du findest Inspiration für dein eigenes Bujo!

Der Klassiker

Diese Monatsübersicht kommt einem klassischen Kalender sehr nahe. Es ist nicht allzu aufwändig, sie anzulegen.

Ich würde dir empfehlen, vorher die Kästchen abzuzählen und dir Orientierungspunkte mit einem Bleistift zu machen, dann kannst du die Linien mit einem Lineal ziehen. Wenn du dich dabei noch an den Punkten im Bullet Journal orientierst, ist es gar nicht schwierig, dass alles gerade und ordentlich aussieht. Meine Felder sind hier 6x6 Kästchen groß.

Praktisch finde ich bei dieser Übersicht, dass man die einzelnen Wochen sehr schnell erkennen kann.

Verschiedene Lebensbereiche planen

Manchmal ist es wirklich praktisch, wenn man verschiedene Bereiche des Lebens in seinem Planer aufteilen kann, um alles etwas zu „entzerren“. So entsteht weniger Chaos und man bekommt auch mental leichter eine Trennung zwischen Freizeit und Arbeit hin. Bisher habe ich schon oft mit dieser Monatsübersicht gearbeitet. Für mich war eine Aufteilung in „Youtube“ und „Privat“ sehr praktisch.

Vielleicht hast du ja auch zwei Bereiche, die du gerne in der Planung trennen möchtest. Dann passt diese Übersicht zu dir. Und das gute ist: Obwohl man die Bereiche aufgeteilt hat, hat man alles im Blick und kann so vermeiden, dass sich Termine aus den verschiedenen Bereichen überschneiden!

Der Klassiker 2.0

Mit dieser Monatsübersicht arbeite ich aktuell in meinem Bullet Journal. Eigentlich ist sie der klassischen Übersicht sehr ähnlich. Ich habe die geraden Linien durch diese Kästchen mit abgerundeten Ecken ersetzt.

Das ist etwas mehr Arbeit und die Felder zum eintragen werden dadurch etwas kleiner (5x5 Kästchen), aber mir gefällt diese Übersicht optisch sehr gut.

Ich mag diesen „handmade look“, der durch die Linien entsteht, die nicht mit dem Lineal gezogen sind.Und bisher bin ich auch mit dem Planungsplatz gut zurecht gekommen.

Mehr Platz für jeden Tag

Diese Übersicht bietet mehr Platz für jeden Tag. Anstatt alle Tage untereinander zu schreiben, was natürlich auch eine Variante ist, habe ich mich dafür entschieden, zwei Spalten zu machen. Dadurch hat man nicht eine längere Zeile für jeden Tag, sondern zwei Zeilen.

Das kann denke ich viel praktischer sein, denn ich finde es immer hilfreich, wenn man Termine oder To-Do´s untereinander schreiben kann. So sieht man auf einen Blick, dass es sich um zwei Eintragungen handelt und es ist für jeden Tag Platz für zwei Eintragungen. Die Detailplanung findet dann in der Wochenübersicht statt.

Jede Menge Kreativität

Im Bullet Journal kann man alles auch sehr kreativ und ausgefallen gestalten. Dies ist dafür nur ein Beispiel, das dir zeigen soll, wie anders eine Kalenderseite auch aussehen kann. Ob die Planung dadurch effektiver wird, müsste man wohl ausprobieren.

Aber ich finde es immer sehr wertvoll, über den Tellerrand zu schauen, auch mal extravagantes auszuprobieren und etwas quer zu denken.

Probiere über die Monate hinweg verschiedene Übersichten. Auch wenn dir eine sehr zusagt, kann es nicht schaden, auch mal etwas anderes zu probieren. Wer weiß – vielleicht passt ein anderes Layout noch besser zu deinen Bedürfnissen. Und schließlich vertreibt etwas Abwechslung ja auch Langeweile!


Artikel geschrieben von Nicole

>