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Bullet Journal Zubehör – Was brauchst du für den Anfang?

Du möchtest mit einem Bullet Journal starten? Prima! Jetzt stellt sich nur ganz schnell die Frage, was du dafür eigentlich brauchst. Zumindest ging es mir so, dass ich das ganze total spannend fand, mich aber erstmal gefragt habe, ob ich dafür viel Geld in die Hand nehmen muss?!

Die Antwort darauf lautet definitiv: Nein! Denn du kannst mit jedem beliebigen Notizbuch und einem Stift starten.

Es gibt noch eine ganze Menge, was du verwenden kannst, um dein Bullet Journal nach deinem eigenen Geschmack zu gestalten. In diesem Blogbeitrag konzentriere ich mich aber auf 3 Basics die für den Anfang wichtig sind. Und ein paar Tipps, welches Zubehör dir die Planung vereinfacht, habe ich auch für dich.

Hier kommen auch schon die wichtigsten Dinge und worauf du jeweils achten solltest:

Das Notizbuch

Damit fängt natürlich alles an. Ein Notizbuch zu kaufen klingt erstmal sehr simpel, aber wenn man loszieht, kann einen die Auswahl doch ein bisschen überfordern – kariert, punktiert, liniert, hardcover oder softcover, und dann gibt es noch jede Menge verschiedener Formate.

Für ein Bullet Journal würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, die typische Punktierung zu wählen. Sie bietet eine bessere Orientierung auf der Seite als ein liniertes Layout. Aber gleichzeitig sind die Punkte unauffälliger als die durchgezogenen Linien bei karierten Seiten.

Mach dir auch Gedanken, welche Größe gut zu dir passt. Wenn du viel unterwegs bist und kleine Handtaschen liebst, ist ein Pocket Format für dich wahrscheinlich praktisch. Wenn du aber viel Platz für die Planung haben willst und gerne mehr auf einer Seite unterbringen möchtest, dann suche dir ein größeres Format aus. Ich selbst verwende ein A5 Format. Das hält für mich genau die richtige Mitte (und meistens habe ich Handtaschen, die dafür auch groß genug sind).

Ich empfehle dir außerdem darauf zu achten, dass dir die „Haptik“ des Notizbuches gefällt – wie fühlt sich das Papier für dich an, bleibt das Notizbuch offen auf dem Tisch liegen oder fällt es von selbst immer wieder zu (das kann nerviger sein, als man denkt!), ist das Papier stark genug?

Der Preis kann natürlich auch eine wichtige Rolle spielen. Frage dich hier vor allem, ob du das ganze erst ausprobieren möchtest, dann wäre es nicht so ein „Verlust“, wenn du eine günstigere Variante nimmst, falls du feststellst, dass Bullet Journaling dir doch nicht zusagt. Ich selbst war mir relativ sicher, dass mir das Bullet Journaling gefallen würde, daher habe ich auf etwas mehr Qualität geachtet und etwa 20 Euro für das Notizbuch ausgegeben. Immerhin wird es Erinnerungen für ein ganzes Jahr beherbergen.

Die Stifte

Der wichtigste Stift ist definitiv ein schwarzer Fineliner. Auch wenn ich viele verschiedene Stifte benutze, um Bullet Journal Seiten anzulegen, ist der einfache Fineliner der Stift, mit dem ich täglich arbeite und alles eintrage.

Du solltest darauf achten, dass er in deinem Bullet Journal nicht durchdrückt. Ich selbst arbeite auch gerne mit wasserfesten Finelinern, denn dann kann ich mit Markern oder anderen farbigen Stiften darüber gehen, um beispielsweise etwas hervorzuheben.

Außerdem finde ich es praktisch, neben einem Fineliner für jeden Tag auch noch weitere Stärken zu haben, sodass ich Überschriften größer Schreiben kann und die Schrift etwas dicker ist. Genauso eigenen sich natürlich auch etwas schmalere Fineliner, um kleinere Randnotizen hinzuzufügen oder mehr Text auf eine Seite zu bekommen, die schon etwas voller ist. Ich nutze verschiedene Stärken auch beim Zeichnen, ob für die Umrandung der Wochentage oder Zeichnungen, mit denen ich das Bullet Journal verziere.

Wie schon erwähnt, kann man außerdem noch Marker einsetzen. Das reicht von einfachen Textmarkern, über Filzstifte bis Künstlertuschestiften. Mir gefallen pastellige Farben gut, aber auch mit kräftigeren Farben habe ich schon experimentiert. Für den Start hatte ich mir eine große Packung mit Filzstiften besorgt.

Das bietet den Vorteil, dass man mehr Farbabstufungen hat. So ist es leichter, einen Farbton zu finden, der einem wirklich gefällt. Außerdem kann man so ein Layout ganz in einer Farbfamilie gestalten – wie etwa in Blau – hat aber trotzdem etwas Abwechslung, weil man verschiedene Blautöne einsetzen kann.

Praktische Helfer

Wenn man vor der weißen Seite eines leeren Bullet Journals sitzt, kann das schon etwas beängstigend sein – man möchte sich ja auf keinen Fall verschreiben. Ich glaube, da darf man – gerade zu Beginn – wirklich entspannter sein.

Denn ehrlich gesagt: Es wird passieren! Jedem von uns passiert es hin und wieder, dass er sich verschreibt im Bullet Journal. Das gehört dazu und ist gar nicht so schlimm, immerhin ist das Bullet Journal handmade!

Du siehst, man kann selbst bei diesen einfachen Basics auf einiges achten. Aber lass dich davon nicht abhalten, einfach zu starten – weniger optimierte Materialien tun es auch. Vor allem für den Anfang!

Um dem trotzdem ein bisschen entgegenzuwirken, kann man sich aber mit ein paar ganz einfachen Tools helfen. Dazu gehören vor allem Bleistift, Lineal und Radiergummi. Wenn du alles erst einmal mit einem Bleistift vorschreibst und vorzeichnest, kannst du viel entspannter an die weiße Seite rangehen. Im Zweifelsfall kannst du eben alles wieder wegradieren.

Für den Bleistift empfehle ich dir einen mittleren Härtegrad. Wenn der Bleistift zu hart ist, könnte er in das Papier kratzen, wenn er zu weich ist, kommt zu viel „Farbe“ auf das Papier und könnte verschmieren. Ich benutze gerne Bleistifte in der Stärke 2B.

Beim Radiergummi solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass es keine farbigen „Schlieren“ zieht. Ein weißes eignet sich da vielleicht besser. Ich persönlich benutze sogar ein Knetradiergummi. Das ist tatsächlich von der Konsistenz wie Knete und hinterlässt keine Krümmel, was besonders angenehm ist.

Außerdem kann dir auch ein Lineal dabei helfen, möglichst grade Linien zu ziehen oder Schriftzüge schön mittig auf der Seite zu platzieren (falls du keine Lust hast, die Kästchen abzuzählen).


Artikel geschrieben von Nicole

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